Eine junge und motivierte U18-Mannschaft nahm am vergangenen Wochenende an ihrem ersten Vorbereitungsturnier teil. Im Vordergrund standen dabei nicht nur die Resultate, sondern vor allem das Sammeln erster Erfahrungen unter Wettkampfbedingungen sowie wichtige Erkenntnisse für die kommenden Trainings und die weitere Saisonvorbereitung. Mit viel Einsatz, Kampfgeist und Lernbereitschaft stellte sich das Team den verschiedenen Herausforderungen des Turniers.
1. Spiel: HC Rychenberg Winterthur – Team Aarau 2:2
Die erste Halbzeit begann ausgeglichen und war geprägt von vielen Zweikämpfen und hohemEinsatz auf beiden Seiten. Beide Mannschaften versuchten, ins Spiel zu finden, allerdings kam Aarau zunächst nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Rychenberg Winterthur hatte über weite Strecken etwas mehr vom Spiel und konnte sich dadurch einen leichten Vorteil erarbeiten. Nach einer guten Phase gelang dem Gegner schliesslich der Führungstreffer zum 1:0. Aarau liess sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kämpfte weiter. Kurz vor der Pause gelang der wichtige Ausgleich zum 1:1. Weitere grosse Torchancen blieben in der ersten Hälfte allerdings weitgehend aus, sodass es mit einem Unentschieden in die Pause ging.
Aarau erwischte einen deutlich besseren Start in die zweite Halbzeit. Mit zwei grossen Torchancen setzte man gleich zu Beginn offensive Akzente und übernahm zunehmend die Initiative. Gleichzeitig stand die Defensive sehr solide und liess dem Gegner zunächst keine grossen Möglichkeiten zu. Diese gute Phase wurde schliesslich belohnt: Aarau erzielte den Führungstreffer zum 1:2. Danach hatte Aarau das Spiel immer besser unter Kontrolle und überzeugte mit viel Ballbesitz und einer guten Spielanlage. Rychenberg gab sich jedoch nicht geschlagen und kam zum 2:2-Ausgleich. Damit war in den Schlussminuten wieder alles offen. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeit, das Spiel noch für sich zu entscheiden, doch trotz grossem Einsatz gelang keinem Team mehr der entscheidende Treffer. Am Ende blieb es bei einem 2:2-Unentschieden.
2. Spiel: Team Aarau – Vipers InnerSchwyz 4:4
Im zweiten Spiel traf Aarau auf die Vipers InnerSchwyz. Die Partie begann denkbar ungünstig für Aarau, denn die Vipers gingen bereits früh mit 1:0 in Führung. Im Gegensatz zum ersten Spiel kam Aarau diesmal jedoch zu deutlich mehr Torchancen. Mehrfach erspielte sich die Mannschaft gute und teilweise hochkarätige Möglichkeiten, konnte diese aber nicht verwerten. Die Vipers zeigten sich hingegen äusserst effizient und nutzten ihre Chancen konsequent aus.So konnte InnerSchwyz den Vorsprung bis auf 3:0 ausbauen und war zu diesem Zeitpunkt die spielbestimmende Mannschaft. Aarau geriet zunehmend unter Druck und musste sich gegen die offensive Stärke des Gegners behaupten. Kurz vor der Pause gelang Aarau jedoch ein enorm wichtiger Treffer zum 3:1. Dieser Anschlusstreffer gab der Mannschaft nochmals Hoffnung für die zweite Halbzeit.
Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Vipers den besseren Start und erhöhten bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff auf 4:1. Aarau zeigte jedoch grossen Kampfgeist und gab das Spiel noch lange nicht verloren. Zwar fehlte weiterhin die nötige Präzision im Abschluss, doch die Mannschaft erspielte sich immer wieder gute Chancen. Schliesslich gelang der Treffer zum 4:2. Danach nahm Aarau immer mehr Fahrt auf. Trotz der weiterhin starken Gegenwehr der Vipers gelang es der Mannschaft, den Rückstand weiter zu verkürzen und schliesslich sogar zum 4:4 auszugleichen. Ein starkes Comeback, das das Spiel in den letzten zehn Minuten nochmals völlig offen machte. Aarau setzte den Gegner nun mächtig unter Druck und hatte in der Schlussphase sogar mehrere sehr gute Möglichkeiten, den Führungstreffer zu erzielen. Doch wie bereits zuvor fehlte im entscheidenden Moment die nötige Effizienz. Trotz der klar besseren Chancen in der Schlussphase gelang Aarau kein weiterer Treffer. Die Vipers InnerSchwyz zogen damit ins Finale ein, während Aarau im kleinen Finale um den dritten Platz spielen musste.
Kleines Finale: Bassersdorf Nürensdorf – Team Aarau 5:1
Direkt im Anschluss an das intensive zweite Gruppenspiel musste Aarau bereits zum nächsten Spiel antreten. Im kleinen Finale wartete mit Bassersdorf Nürensdorf ein weiterer starker Gegner. Zu Beginn der Partie erhielt Bassersdorf Nürensdorf bereits eine Strafe. Aarau konnte die daraus entstandene Möglichkeit jedoch nicht nutzen. Stattdessen zeigte sich UBN bei der ersten eigenen Torchance eiskalt und erzielte direkt das 1:0. Aarau kam auch in diesem Spiel zu mehreren guten Möglichkeiten, doch erneut fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss. Die Mannschaft kämpfte zwar engagiert und versuchte, den Ausgleich zu erzielen, konnte ihre Chancen aber nicht in Tore umwandeln. UBN hatte dadurch zunehmend mehr Kontrolle über die Partie und war in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Mit dem 1:0 ging es schliesslich in die Pause.
Aarau startete stark in die zweite Halbzeit und wurde bereits wenige Minuten nach der Wiederanpfiff mit dem Ausgleich zum 1:1 belohnt.Danach war Aarau wieder besser im Spiel und konnte mehr Kontrolle über das Geschehen gewinnen. Die Mannschaft erspielte sich erneut gute Chancen, doch der Führungstreffer wollte nicht fallen. UBN nutzte die mangelnde Effizienz von Aarau konsequent aus und konnte den Vorsprung innerhalb kurzer Zeit deutlich ausbauen. Dadurch geriet Aarau zunehmend unter Zugzwang. In den letzten zehn Minuten versuchte Aarau nochmals alles, um ein Comeback zu starten. Die Mannschaft erhöhte den Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, doch auch diesmal fehlte die nötige Präzision vor dem Tor. UBN nutzte die sich bietenden Räume und machte mit dem Treffer zum 5:1 endgültig den Sack zu. Damit endete das kleine Finale mit 5:1 für Bassersdorf Nürensdorf.
Das Resultat fällt am Ende deutlich aus, spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf jedoch nicht ganz wider. Aarau zeigte auch in diesem Spiel Einsatz und erspielte sich mehrere gute Torchancen. Über den gesamten Spieltag hinweg war vor allem die fehlende Effizienz im Abschluss ein entscheidender Faktor.
Fazit
Die U18 zeigten an diesem Spieltag viel Einsatz, Kampfgeist und Charakter. Besonders im zweiten Spiel bewies die Mannschaft mit dem Comeback von 1:4 auf 4:4, dass sie auch bei einem deutlichen Rückstand nicht aufgibt.
