Kategorie: Herren 2 | GF

Herren 2 | We’re on the Board!

Nach zwei Niederlagen aus den ersten zwei Spielen war die Mission für die zweite Garde der Aarauer vor dem heutigen Spiel gegen die virtuosen Freiämter aus Wohlen klar: die ersten Punkte mussten her! Damit man gegen die routinierte Truppe rund um ihren doppellizenzierten Reinach-Söldner Bouilloux aus der NLB bestehen konnte, brauchte es definitiv mehr als in den beiden ersten Partien. 100% waren gefordert – und zwar über die gesamten 60 Minuten.

Obwohl man gewillt war, die nötige Energie, den Drive und Elan aufs Feld zu bringen, begann das Ganze doch relativ träge. Beide Teams wussten sich zum Start in den Match mehr oder weniger zu neutralisieren. Ohne wirklich nennenswerte Aktionen waren die ersten 20 Minuten bald vorbei – entsprechend torlos. So weit, so gut. Man hatte weiterhin viel Zeit, um zu scoren und vor allem trat auch die zuletzt schwächelnde Defensive deutlich solider auf. Darauf liess sich aufbauen.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels hielten sich mutige und kreative Aktionen in der Offensive allerdings in Grenzen, während die Partie der Spielhälfte entgegenplätscherte. Und doch nahm das Spiel nun endlich etwas an Fahrt auf. Dosenöffner war dann Aaraus „Peachy“, der die wohl beste Phase der Aarauer einläutete. Innerhalb von weniger als fünf Minuten fielen drei Treffer bis zum 3:0 für die Adler. Neben Gros erzielten Kohler und Brunschwiler diese so wichtigen Tore zur komfortablen Aarauer Führung. Dann aber etwas ärgerlich, dass Wohlen kurz vor der Drittelspause noch zum 1:3-Anschlusstreffer kam. Ein Treffer, der schöner kaum hätte sein können. Eine solide Flanke wurde im Slot per Volley verwertet. Chapeau, Fankhauser Kevin! Da hatte auch der bis anhin tadellos agierende Heimbächler im Tor der Aarauer für einmal das Nachsehen.

Der erste Gegentreffer war vielleicht gar nicht so schlecht für das Team Aarau. Es machte jedem einzelnen bewusst, dass es nochmals topsolide letzte 20 Minuten brauchte, wollte man die ersten Punkte nun ins Trockene bringen. Und so wie man sich das vorgenommen hatte in der Pause, spielte man das dann tatsächlich auch sehr souverän weiter. In der 52. Minute baute Kohler auf Assist von Balz die Führung wiederum auf drei Tore aus. Kurz darauf dann nochmals Spannung: Virtus Wohlen erhielt einen Penalty zugesprochen. Das Duell lautete Heimgärtner gg. Bouilloux. Und Heimi „Helmi“ im Tor der Aarauer gewann dieses Duell gegen den NLB-Akteur absolut souverän. Seine rechte Pranke verhinderte mit einem schnellen Reflex, dass die Wohlener nochmals rangekommen wären. Sonst eher mit spektakulären Helm-Saves bekannt, richtete es Heimberger dieses Mal quasi manuell. Kurz darauf machte Graf den Deckel drauf und erzielte das 5:1. Die Suppe war gelöffelt, der Tee geschlürft, der Mist geführt. Virtus Wohlen konnte nicht mehr reagieren.

Dann fast noch ein finales Highlight: 10 Sekunden vor Schluss lancierte Heimburger mit einem Laser-Auswurf Neeser, der die Kugel leider nur an die Latte knallte. Schade, und doch schallte es von den Rängen für den Aarauer Best Player frenetische „Noel-Nässer-Sprechchöre“. Eine tolle Geste der einheimischen Fans. Und damit schloss sich dann auch der Kreis an diesem hintenraus schönen Sonntag auf akustische Art und Weise. Denn bereits im Vorfeld des Spiels hatte sich im beschaulichen Langenthal im Umfeld der Halle eine klangvolle Freude ereignet. Einer der Aarauer Hobbyornithologen kam tatsächlich in den Genuss, den speziellen und seltenen Krähenruf aus nächster Nähe hören und beobachten zu können. Ein wahrer Glückspilz – so wie alle Aarauer, die mit verdienten 3 Punkten im Gepäck nach Hause reisten! We’re on the Board!!

Team Aarau II – Virtus Wohlen 5:1 (0:0, 3:1, 2:0)
Dreifachturnhalle Kreuzfeld, Langenthal. 39 Zuschauer:innen. SR Borner/Antoniadis.
Das detaillierte Matchtelegramm findet Ihr hier.
An dieser Stelle erscheinen nur Telegramme, wenn das Schlussresultat einem durchschnittlichen Fussballresultat gleicht.

Für das Team Aarau im Einsatz: Heimgartner (G), Balz, Brühlmeier J., Brunschwiler, Clémençon, Graf, Gros, Hertig, Hochuli (C), Kohler, Maurer A., Maurer M., Neeser, Stoltenberg, Studer D., Waser
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon

Herren 2 | 90 % reichen selten zum Sieg

Gekommen, um zu siegen. Abgereist aber wiederum mit nix im Gepäck. Und so steht man nach zwei Spielen noch immer ohne Punkte da. Aber der Reihe nach…

Gegen die Sharks Münchenstein wollte die zweite Garde von Aarau nach der Auftaktniederlage vor zwei Wochen gegen ULA unbedingt die ersten Punkte einfahren. Entsprechend motiviert stieg man in die Partie, die erneut im beschaulichen, spätsommerlich besonnten Oberdorf  BL stattfand. Spielstart, 0-0, unentschieden, los geht’s! Sehr schnell wurde die Euphorie gedämpft, denn schon nach einer Minute schlug es zum ersten Mal im Tor der Aarauer ein. Münchenstein wusste es zu verstehen, mit einer zögerlichen, teilweise fast einschläfernden Art, die Spielzüge auszulösen und das Team Aarau so aus dem Konzept zu bringen. Jedenfalls stand es aufgrund von mehreren Unzulänglichkeiten auf Aarauer Seite bald 0-2 und die Adler mussten sich fragen, wie sie besser ins Spiel kommen konnten. Offenbar fanden sie bald Antworten, denn bis kurz nach Beginn des zweiten Drittels war das Spiel gedreht. Mehr Kampf, mehr Konsequenz, mehr Wille. Unter anderem durch das erste Tor von Ur-Aarauer Dominic Studer im Dress der Herren II stand es nun 3-2 für seine Farben.

Aarau versuchte weiterhin über mehr Ballbesitz ins Spiel zu kommen, aber irgendwie gelang das zusammengefasst über die gesamten 60 Minuten nicht. Man kam nie richtig in die Gänge. Die Haie aus Münchenstein könnten das Spiel in der Folge entsprechend erneut drehen – auch durch gröbere Eigenfehler, die sich auf Aarauer Seite immer wieder einschlichen. Ärgerlich! Dieses Mitteldrittel und die vier Gegentore zerstörten irgendwie das Spiel der Aarauer, die dennoch stetig kämpften und auch immer wieder zurück- oder immerhin nah rankamen an Münchenstein. Dennoch stand es nach 40 Minuten 6-4 für die Sharks. Unter anderen reihte sich auf Münchensteiner Seite der Ex-Aarauer Patrick „Päde“ Glettig in die Torschützenliste ein, sogar doppelt. Es könnte gut sein, dass er dieses Jahr folgerichtig keine Einladung ans Chlausturnier erhält – aber das wird sich zeigen.
Die Geschichte im dritten Drittel ist dann leider auch zu schnell erzählt: Aarau gab nochmals Vollgas, aber das kam zu spät. Man konnte sich nicht mehr belohnen. Immerhin noch ein persönlicher Erfolg für „Studi“, der bei seinem Debut den Hattrick komplettierte – ein schwacher Trost. Schlussendlich musste sich das Team Aarau mit 6-9 geschlagen geben. 9 Tore gefressen! Definitiv zu viel. Das geht besser, und wird besser! Die Köpfe sind weiterhin oben, schliesslich wissen die Herren II, dass ein schlechter Saisonstart im Verlauf der Saison noch wettgemacht werden kann. Damit hat man traditionell schon fast Erfahrung.

Fazit: Wenn man über das gesamte Spiel auf fast jeder Position 10 % zu wenig gibt oder geben kann, dann reicht es nur sehr selten zum Sieg. Das hat sich auch an dieser zweiten Runde in der Saison 26/27 wieder gezeigt. Was natürlich niemand weiss und worüber wohl noch lange spekuliert werden wird: Wie wäre das Ganze wohl ausgegangen, hätte unser Goalie vor dem Spiel doch noch den dritten Handy-Toast gegessen?! Oder wie Jonathan Frakes es ausdrücken würde: „Wie sich das mit einem dritten Handy-Toast wohl zugetragen hätte, werden wir wohl nie erfahren. Oder vielleicht doch? Entscheiden Sie selbst.“

Team Aarau II – Sharks Münchenstein 6:9 (2:2, 2:4, 2:3)
3-Fachhalle, Oberdorf BL. 32 Zuschauer:innen. SR Gyger/Felix.
Das detaillierte Matchtelegramm findet Ihr hier.
An dieser Stelle erscheinen nur Telegramme, wenn das Schlussresultat einem Fussballresultat gleicht.

Für das Team Aarau im Einsatz: Heimgartner (G), Balz, Brühlmeier J., Brunschwiler, Graf, Gros, Heller, Hertig, Hochuli (C), Hofmann, Kohler, Lacerda, Neeser, Stoltenberg, Studer D., Studer N.
Das Team wurde betreut durch: Balz

Herren 2 | Mühe gegeben, Mühe gehabt

Das Herren II des Team Aarau verliert das erste Meisterschaftsspiel der neuen Saison gegen Unihockey Langenthal Aarwangen mit 1:3. Nach einer eigentlich sehr gelungenen Vorbereitung war die Vorfreude auf den Saisonstart gross. Zwei gewonnene Testspiele, ein intensives und zusammenschweissendes Trainingsweekend – Aarau war bereit, heiss auf den ersten Ernstkampf und entsprechend motiviert. Doch dann kam der Matchtag. Krankheit und Verletzungen sorgten kurzfristig dafür, dass einiges über den Haufen geworfen wurde. Linien und damit auch gewisse taktische Vorgaben mussten angepasst werden – keine optimale Ausgangslage für den Saisonstart.

Erwähnenswert an dieser Stelle sicherlich das Debut in der 3. Liga der beiden hochverdienten ehemaligen Herren-1-Spieler Vasco Lacerda und Noël Neeser.

Und damit rein ins Spiel: Die ersten 10–15 Minuten gehörten klar dem Gegner. ULA kam besser ins Spiel, während die zweite Garde der Aarauer Herren (auch bekannt als Hommes deux, Gentlemen two bzw. Uomini due) Mühe hatte, ihren Rhythmus zu finden. Dies obwohl man durch quasi Neo-Captain Yännu Hochuli bestens auf den Fight eingeschworen wurde. Bereits nach gut zwei Minuten musste der erste Gegentreffer hingenommen werden: Samuel Hänni traf zum 1:0. Auch danach blieb ULA spielbestimmend und erhöhte in der 9. Minute durch Cédric Grütter auf 2:0.

Danach fand Aarau allerdings besser ins Spiel. Die Partie entwickelte sich zunehmend ausgeglichener, auch wenn ULA spielerisch insgesamt die etwas feinere Klinge führte. Die Erfahrung einzelner ULA-Spieler aus höheren Ligen, teilweise auch aus der NLB, war dabei durchaus bemerkbar. Auf Aarauer Seite wurde teilweise etwas gar viel gewurstelt, gleichzeitig stimmte aber der Einsatz. Aarau kämpfte sich ins Spiel und kam zu seinen Möglichkeiten. Auch die Defensive zeigte immer wieder solides Handwerk. Im Verlauf des Spiels gelang es wiederholt, gefährliche Aktionen schon in der Entstehung zunichtezumachen, so etwa durch den allseits bekannten und bei den Gegnern gefürchteten «Thief of Joy», Jule Hofmann.

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels gelang dann der wichtige Anschlusstreffer. Noël Neeser verwertete in der 25. Minute im Powerplay einen Pass von Marco «svenksen» Stoltenberg zum 1:2. Plötzlich war die Partie wieder völlig offen. Aarau drückte auf den Ausgleich, musste aber gleichzeitig auf die gefährlichen Gegenstösse der Langenthaler aufpassen. Beide Torhüter zeigten eine sehr solide Leistung und verhinderten mit starken Paraden weitere Treffer. ULA hatte zudem über das gesamte Spiel gleich drei Alutreffer zu beklagen. So entwickelte sich eine Partie, die resultatmässig fast eher an ein Fussballspiel erinnerte.

Aarau rannte über weite Strecken dem Rückstand hinterher. Und je länger das Spiel dauerte, desto hektischer wurde es. Die Emotionen kochten auf beiden Seiten teilweise etwas hoch, und es kam immer wieder zu Aktionen, die nicht ganz dem entsprachen, was man sich auf dem Unihockeyfeld wünscht. Das muss für künftige Partien sicherlich abgestellt werden. Zwar gehört eine gewisse Intensität und Emotion zum Sport – unnötige oder unsaubere Aktionen helfen jedoch niemandem. Am allerwenigstem dem Sport #hoppunihockey!

In der 48. Minute fiel schliesslich die Entscheidung: Laurin Grädel erzielte in Überzahl das 3:1 für ULA. Aarau versuchte nochmals alles, fand aber keinen Weg mehr zurück ins Spiel. Auch eine letzte druckvolle Phase zum Schluss des Spiels war im Endeffekt zu harmlos, die Bemühungen verpufften, ohne dass man nochmals reüssieren konnte. Damit war die Geschichte des ersten Saisonspiels endgültig erzählt.

«War gut» – «Sosolala» – «Eifach öppis». So unterschiedlich fielen die ersten Spielerreaktionen nach der Partie aus. Alles trifft es irgendwie. Aarau zeigte Einsatz und fand nach einem schwierigen Start besser in die Partie, musste sich einem starken ULA aber letztlich mit 1:3 geschlagen geben. Die beiden Debütanten resümierten am Ende wie folgt:
Vasco Lacerda: «Fast wie in der 1. Liga: mangelnde Chancenauswertung = Niederlage…nur nicht so hoch.» Noël Neeser: «Wie habe ich es bloss geschafft, den Goalie von hinten anzuschiessen?!»

Nun gilt es, die Lehren aus dem Saisonauftakt zu ziehen, die angeschlagenen Spieler wieder auf die Beine zu bringen und auch die unnötigen Nebenschauplätze abzustellen. Denn eines hat das erste Spiel gezeigt: Ganz chancenlos war das Team Aarau nicht. Aber wenn man gegen einen spielstarken Gegner Punkte holen will, muss über die vollen 60 Minuten deutlich konsequenter und sauberer gespielt werden.

Team Aarau II – Unihockey Langenthal Aarwangen 1:3 (0:2, 1:0, 0:1)
3-Fachhalle, Oberdorf BL. 34 Zuschauer:innen. SR Spinnler/Lazzarato.
Tore: 2. ULA 0:1. 9. ULA 0:2. 25. N. Neeser (M. Stoltenberg, Ausschluss Hänni) 1:2. 48. ULA (Ausschluss Lacerda) 1:3.
Strafen: 1 x 2 min Team Aarau, 2 x 2 min ULA

Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (G), Balz, Brühlmeier J., Brunschwiler, Clémençon, Graf, Gros, Hertig, Hochuli (C), Hofmann, Lacerda, Neeser, Stoltenberg, Studer N.
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon

Herren 2 | Tabellenplatz drei souverän verteidigt

Im ersten Spiel der zweitletzten Runde gewann Lok Reinach II gegen Legion Wasserschloss II. Warum interessiert das? Die Lok zog damit in der Tabelle an den Aarauern vorbei und belegte damit zwischenzeitlich den 3. Rang. Die Aarauer reisten am frühen Nachmittag nach Oberwil BL, wo man gegen die Sharks aus Münchenstein anzutreten hatte. Die Haie sind wahrlich kein Lieblingsgegner der Adler. In den letzten Spielzeiten hatte man stets extrem Mühe gegen die Baselbieter. Obwohl die Aarauer auf ein sehr breites Kader zählen könnten, schmolz jenes in den letzten Wochen dramatisch zusammen. Die Verletzungshexe schlug unerbittlich zu. Mischa Brühlmeier, Schönleber und Zuber fallen zusätzlich aus und allesamt bis voraussichtlich zum Saisonende und darüber hinaus. Wir wünschen ihnen gute und schnelle Genesung!

Das Spiel begann aus Sicht der Aarauer dann auch wie erwartet nicht optimal. Die Haie wirkten nach vorne entschlossener und zielstrebiger. Die Zuordnung stimmte beim Team Aarau noch zu wenig. Die Konsequenz war, dass Münchenstein immer wieder gefährlich vor dem Tor der Aarauer auftauchte. Diese Phase überstand man schadlos und was folgte, war eine sehr effiziente Spielminute. Hochuli schloss sehenswert auf einen Querpass von Maurer ab. Genau 60 Sekunden später war es Captain Waser, der ein Zuspiel von Gros verwertete. Die Aarauer hatten danach im ersten Abschnitt den Gegner grösstenteils im Griff. In der 17. Minute dann eine Kuriosität: Obwohl Kalt vermeintlich regulär getroffen hat, annulierten die Schiris den Treffer, da sie vorher einen hohen Stock des Gegners abgepfiffen hatten. Graf fackelte aber nicht lange, setzte den Ball zum Freischlag und versenkte diesen dann doch noch zum 3:0 für Aarau und somit einer komfortablen Führung nach Drittel eins.

Im zweiten Abschnitt waren es wieder die Kantonshauptstädter, welche effizienter waren. Schon in der 22. Minute erhöhte man auf 4:0, um keine zwei Minuten später sogar auf 5:0 davon zu ziehen. Wieder Graf war erfolgreich, welcher von Stoltenberg bedient wurde. Nach 23 Minuten Spielzeit schien die Partie klar zu Gunsten der Aarauer auszugehen. Ganz so klar war es dann nicht. Münchenstein, so kennt man sie, gab nie auf und rannte immer wieder an. Das Schussverhältnis kippte langsam zu ihren Gunsten und durch einen abgelenkten Schuss gelang den Sharks der Anschlusstreffer zum 5:1 nach 35 Minuten. Bei diesem Stand blieb es bis zur zweiten Pause.

Im dritten Abschnitt waren es erneut die Haie aus Münchenstein, welche mehr Spielanteile besassen. Die Schüsse waren jedoch wenig zwingend und wenn es gefährlich vor dem Kasten der Aarauer wurde, war Torhüter Mäder ein extrem sicherer Rückhalt. Die Minuten verstrichen, ohne dass den beiden Teams Zählbares gelang. Dies änderte sich tatsächlich bis zur Schlusssirene nicht mehr. Aarau spielte – wie auch im letzten Spiel – mit zwei Linien äusserst erfolgreich und effektiv. Gegen die Sharks ist dies eine grosse Genugtuung. Zum einen, da man gegen sie bisher noch nie so hoch gewinnen konnte. Und zudem, da man den 3. Tabellenrang zurückerobert hat

Am nächsten Sonntag, 22. März 2026 wird das letzte Spiel der Saison in Olten ausgetragen um 10:00 Uhr. Gegner ist das letztplatzierte Oberwil BL. Das Team würde sich über viele Zuschauende vor Ort freuen! Es gilt den 3. Tabellenplatz zu sichern und somit alle anderen Aargauer der Gruppe hinter sich zu lassen.

Team Aarau II – Sharks Münchenstein 5:1 (3:0, 2:1, 0:0)
Thomasgarten, Oberwil BL. SR Fernàndez/Hugentobler.
Tore: 8. Y. Hochuli (A. Maurer) 1:0. 9. S. Waser (B. Gros) 2:0. 17. Y. Graf 3:0. 22. 4:0. 24. Y. Graf (M. Stoltenberg) 5:0. 36. G. Gaggiotti 5:1.
Strafen: keine Strafen

Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (G), F. Heimgartner (G), Balz, Brunschwiler, Clémençon, Graf, Gros, Heller, Hertig, Hochuli, Kalt, Maurer, Montagnolo, Stoltenberg, Waser (C)

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Wasserschloss II abgetrocknet

Der Gegner am drittletzten Spieltag war Legion Wasserschloss II. Zum zweiten Mal en suite ging es in deren Heimhalle nach Windisch, nur mit dem Unterschied, direkt gegen sie antreten zu müssen. Mit nur 12 Feldspielern und einem Torhüter reisten die Aarauer an. Dies aus verschiedenen Gründen. Die Coaches hatten also zwei Linien zur Verfügung, wobei nicht alle Spieler in ihrer angestammten Position eingesetzt werden konnten. Schlechte Ausgangslage? Könnte man meinen. Heute war jedoch der Tag der einfachen aber wirksamen Rhetorik. Co-Trainer Clémençon merkte an, dass man noch nie gegen Wasserschloss II verloren hat. Das hat dann das Team zweifelsfrei verinnerlicht.

In den ersten Minuten sahen die Zusehenden, welche in grösserer Zahl für das Heimteam anwesend waren, keine nennenswerten Aktionen. Dann machte Kohler den Adler, hob ab und spielte in der Luft den Ball, was die Schiris als Bodenspiel taxierten. Zwei Minuten Zeitstrafe das Verdikt . Diese Überzahl wusste Neptuns Garde auszunutzen. Danach legte sie noch einen Lattenschuss nach. Das Signal für die Adler die Krallen auszufahren. Hochuli war für den Ausgleich besorgt und noch vor der Pause bediente Stoltenberg den freistehenden Graf zur Führung. Während dem ganzen Spiel steckten die Teams nicht zurück. Eindrücklich wurde um jeden Ball gefightet und teilweise war es auch zu viel des Guten. Bei einem Zweikampf an der Bande verletzte sich Captain Zuber am Knie und fiel danach für das restliche Spiel aus. Er gab seine Binde an Hochuli weiter. Kurz danach war der erste Abschnitt vorbei.

Neben dem taktischen Feintuning der Coaches war es dann Neo-Captain Hochuli, der ebenfalls unglaublich rhetorisches Geschick bewies. Er schwor seine Mannschaft ganz einfach aber spielentscheidend ein. Er hätte als Captain noch nie verloren. Das wurde dann auch verinnerlicht. Und so schritten die verbliebenen 12 Aarauer zur Tat. Drei Minuten nach Wiederbeginn erzielte zwar Wasserschloss den zwischenzeitlichen Ausgleich. Dann aber zündeten die Kantonshauptstädter ein Feuerwerk, sicherlich auch mit freundlicher Unterstützung der Gastgeber, die schwache Minuten einzogen. In sage und schreibe drei 3:10 Minuten erzielten die Aarauer fünf Tore. Zwar wurden gleich zwei davon von den Schiris aberkannt. Die Stärke der Aarauer war aber an diesem Nachmittag, die Ruhe zu bewahren und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Drei Tore von Kalt, Brunschwiler und Scherler zählten und man lag damit 5:2 in Front. Die Auszeit von Wasserschloss brachte dann für den Gegner wieder mehr Ordnung, jedoch auch mehr Pressing und noch mehr Härte, was sich bis am Schluss nicht änderte. Kohler schoss nach der Hälfte des Spiels auf Pass des sehr wirbligen Brunschwiler das 6:2, welches kurz darauf von Wasserschloss mit dem 6:3 beantwortet wurde. Mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel.

Der Ausgang des Spiels ist nun schneller erzählt. Die Wasserschlössler waren bemüht und wollten vor heimischem Publikum die Partie noch drehen. Aarau spielte hinten jedoch sicher und wo man Abschlüsse zuliess, war Stücheli im Kasten ein sicherer Rückhalt. Er wurde nicht mehr bezwungen. Das Heimteam nahm sich dann mehrfach selber die Möglichkeiten zur Aufholjagd. Mehrere Strafen musste man hinnehmen, während Aarau diese zwar nicht ausnützen konnte, die Uhr aber unweigerlich für die Adler arbeitete. Spätestens als Co-Trainer Balz auf Pass von Kalt zum 7:3 verwertete, war die Partie entschieden. Viel mehr passierte nicht mehr, mit der Ausnahme von ein paar Strafen.

Das Team Aarau II verbucht damit drei Punkte auf eine souveräne Art und Weise. Man liegt mit 19 Punkten auf Rang drei in der Tabelle, welchen man unbedingt gegen die Sharks aus Münchenstein verteidigen will. Das Spiel findet am Samstag, 14. März in Oberwil um 14:30 Uhr statt. Es gilt dann wieder die einfache und wirksame Rhetorik anzuwenden. Es funktioniert!

Legion Wasserschloss II – Team Aarau II 3:7 (1:2, 2:4, 0:1)
Sportausbildungszentrum Mülimatt, Windisch. SR Kälin/Wirz.
Tore: 6. M. Leu (N. Müller) 1:0. 10. Y. Hochuli 1:1. 14. Y. Graf (M. Stoltenberg) 1:2. 24. J. Kupper (G. Fuchs) 2:2. 25. P. Kalt (Y. Hochuli) 2:3. 25. T. Brunschwiler 2:4. 27. M. Scherler 2:5. 33. S. Kohler (T. Brunschwiler) 2:6. 33. M. Leu (A. Cimma) 3:6. 52. T. Balz (P. Kalt) 3:7.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Legion Wasserschloss II. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau II.

Für das Team Aarau im Einsatz: S. Stücheli (G), Balz, Brunschwiler, Clémençon, Graf, Hertig, Hochuli (*C), Hofmann, Kalt, Kohler, Scherler, Stoltenberg, Zuber (C)
* Ab 2. Drittel wegen Verletzung S. Zuber

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Skiferien-Derbysieg und Höhenluft

Nach dem gewonnenen Derby vor zwei Wochen gegen Lok Reinach II, folgte bereits in der nächsten Runde ein weiteres Spiel gegen einen Kantonsrivalen. Wieder im Baselbiet, dieses Mal in Münchenstein, traf man auf Virtus Wohlen. Es sind im Aargau Skiferien. Krankheiten und Verletzungen führten zusätzlich zu Absenzen und so brachten beide Mannschaften keine drei Linien aufs Matchblatt.

Mit einem Sieg, das war klar, konnte das Minimalziel „Ligaerhalt“ vorzeitig gesichert werden. Aber wer will bei den Aarauern an die unterste Tabellenregion denken. Mit je zwei Linien war kein allzu agiles Spiel zu erwarten. Freundinnen und Freunde der Unihockey-Ästhetik auf der Tribüne kamen im ersten Abschnitt so gar nicht auf ihre Kosten. Viele Fehler, zu wenig Ballkontrolle und Stockschläge en masse sorgten für mehr Kampf und Krampf, als Glanz und Gloria. Dies auf beiden Seiten. Mit einer Nullnummer ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel konnte Aarau die vielen Fehler deutlich reduzieren. Der Spielfluss wurde nun zusehends besser und man verzeichnete mehr und die besseren Chancen als Virtus Wohlen. Kurz nach Spielmitte war es dann Stoltenberg, welcher den Goalie aus dem Freiamt düpierte und die Führung für die die Adler erzielte. Mehr resultierte trotz vieler Chancen im zweiten Drittel nicht mehr.

Schon früh im Schlussabschnitt war die Intensität hoch. Nach fünf Minuten wurde die einzige Strafe des Spiels gegen Wohlen gepfiffen. Die folgende Überzahl wurde innert weniger Sekunden zum 2:0 genutzt. Kohler wurde von Stoltenberg bedient, welcher kompromisslos den Ball im Tor versenkte. Virtus Wohlen gab sich nicht kampflos geschlagen. Alle Aarauer zeigten jedoch eine beeindruckende Laufbereitschaft. Auch in hektischen Phasen blieb man ruhig und fokussiert. Solidarisch half man einander und die Verteidiger blockten und rackerten vorbildlich. Es war nicht so, dass Wohlen keine Abschlüsse hatte. Doch Gottfried Stutz, im Tor von Aarau war dieser Mäder Luz. Es sei vorweg genommen: Der Schlussmann der Adler sollte nie hinter sich greifen müssen. Doch wenn es läuft, kommt es noch besser. Bei einem Gegenstoss bediente Studer den freistehenden Stoltenberg, welcher zum 3:0 erhöhte. Fünf Minuten vor der Schlusssirene hatte dann Scherler nach einer Energieleistung seinen grossen Auftritt, als er mit einem Powerschuss das Tor des Tages erzielte. Das wäre es eigentlich schon gewesen. Doch die Aarauer taten noch etwas für das bisher eher bescheidene Torverhältnis. Den Schlusspunkt zum 5:0 Derbysieg setzte erneut der unwiderstehliche Stoltenberg, wieder auf Pass von Studer.

Der Klassenerhalt war damit nicht nur Tatsache, man konnte den anderen Kantonsrivalen Lok Reinach II in der Tabelle überholen. Die Aarauer schnuppern damit – wie passend – Höhenluft in der Skiferienzeit und grüssen nun von Platz 3 des Tableaus. Am 15. Februar folgt dann aber als Gegner der Zweitplatzierte Unihockey Mittelland II. Will man weiter so hoch hinaus, müssen zusätzliche Punkte eingefahren werden.

Virtus Wohlen – Team Aarau II 0:5 (0:0, 0:1, 0:4)
KUSPO Bruckfeld, Münchenstein. SR Berchten/Ungrad
Tore: 32. M. Stoltenberg 0:1. 47. S. Kohler (M. Stoltenberg) 0:2. 52. M. Stoltenberg (N. Studer) 0:3. 56. M. Scherler (S. Kohler) 0:4. 58. M. Stoltenberg (N. Studer) 0:5.
Best Player: Andres Maurer (C)
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Virtus Wohlen / keine Strafen gegen Team Aarau II

Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (T), Heimgartner (T), Maurer (C), Studer, Kohler, Hertig, Hofmann, Stoltenberg, Gros, Balz, Hochuli, Schönleber, Clémençon, Graf, Scherler

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herren 2 | Klarer Derbysieg gegen Lok Reinach II

Neues Jahr, neues Derby gegen die zweite Garde von Lok Reinach. Die letzten Aufeinandertreffen waren nicht gerade positiv für die Kantonshauptstädter verlaufen. Lok war als Tabellenzweiter auch klar vor den Aarauern platziert. Zur neunten Saisonrunde reiste man in die sonnige Basel-Landschaft nach Oberdorf, wo zur Mittagszeit in der schmucken Halle der SV Waldenburg Eagles das Spiel stattfand.

Nach einer konzentrierten Spielvorbereitungsphase verlor man pünktlich um 12:15 Uhr das erste Bully am Mittelpunkt. Ein schlechtes Omen? Nein! Der stets omnipräsente Stoltenberg war es, der sich gleich zwei Mal als Torschütze notieren liess. Kalt und Graf legten ihm auf. In der 17. Minute war es Romanowski, der sich auf Pass von Waser aus wenig aussichtsreicher Position ein Herz fasste. Er zelebrierte einen Lehrbuch-Backhander, welcher im langen Eck des Tores einschlug. Der Titel „Tor des Tages“ war ihm gewiss! Mit 3:0 gewannen die Adler das erste Drittel.

Lok Reinach kam im zweiten Abschnitt aber klar besser ins Spiel. Ihre Schüsse häuften sich und zusehends wurden die Aarauer in ihrer Hälfte eingeschnürt. Zur Spielmitte war der Anschlusstreffer der Wynentaler Tatsache. Als dann auch noch Gros wegen einem Handspiel auf die Strafbank musste, konnte man Unheil befürchten. Doch Aarau spielte ein cleveres Boxplay. Nach einem abgefangenen Ball und einem schnellen Gegenstoss bediente Graf seinen Mitspieler Schönleber, der vielumjubelt in Unterzahl eiskalt zur erneuten Dreitoreführung abschloss.

Nicht selten liessen sich die Adler im letzten Abschnitt noch abluchsen. Doch heute – soviel sei bereits verraten – war dies überhaupt nicht der Fall. Lok war spielerisch nicht das schlechtere Team. Sie liessen den Ball gefällig laufen, suchten und fanden immer wieder Lücken und hatten viele Abschlüsse. Mäder im Kasten der Aarauer – der später als „Best Player“ von Jurytisch und Spielern gewählt wurde – vereitelte immer wieder beste Chancen der Reinacher. Etwas atypisch für die Aarauer wurden gleich zwei bisher geltende Gesetze gebrochen: Resultatverwaltung im 3. Drittel und eine mangelnde Chancenauswertung. Es lief und das wie geschmiert. Kohler und Maurer schraubten die Führung bis zur 48. Minute auf 6:1 hoch. Wenig später kamen die Wynentaler zu einem weiteren Treffer. Davon liessen sich die Aarauer aber nicht beeindrucken. Geduldig wartete man auf seine Chancen, die durch Gegenstösse auch immer wieder Tatsache wurden. Graf und erneut Maurer trafen zur komfortablen Führung von 8:2. Die Geschichte war somit erzählt. Ein weiterer Treffer von Lok wurde mit dem zweiten Treffer von Kohler zum Schlussresultat von 9:3 beantwortet. Ein ganz klarer Derbysieg, der durch viel Einsatz, cleveres und aufopferndes Spiel, jedoch vor allem durch eine hohe Effizienz errungen wurde. Die Aarauer sind damit auf Rang vier und somit in die obere Tabellenhälfte geklettert.

Wo viel Licht ist, ist leider auch Schatten. In den letzten Minuten stiess Josh Brühlmeier heftig mit dem gegnerischen Torhüter zusammen und stürzte genauso heftig wie unglücklich. Dabei zog er sich eine Schulterluxation zu. Leider eine weitere schwere Verletzung während der laufenden Saison. Wir wünschen Josh an dieser Stelle „gute Besserung“ und hoffen auf eine rasche Genesung und baldige Rückkehr.

UHC Lok Reinach II – Team Aarau II 3:9 (0:3, 1:1, 2:5) – Spieldetails
3-Fachhalle, Oberdorf BL. SR Rüst/Senn
Tore: 4. M. Stoltenberg (P. Kalt) 0:1. 13. M. Stoltenberg (Y. Graf) 0:2. 17. J. Romanowski (S. Waser) 0:3. 30. M. Hediger 1:3. 33. R. Schönleber (Y. Graf) 1:4. 45. S. Kohler (J. Romanowski) 1:5. 48. A. Maurer (S. Waser) 1:6. 50. A. Frey 2:6. 53. Y. Graf (J. Brühlmeier) 2:7. 54. A. Maurer (S. Waser) 2:8. 54. N. Tschudi 3:8. 58. S. Kohler (S. Waser) 3:9.
Best Player Team Aarau II: L. Mäder (T)
Strafen: keine Strafen gegen Lok Reinach II – 2 Minuten gegen Team Aarau II

Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (T), Maurer, Brunschwiler, Stark, Studer, Kohler, Hertig, Waser, Hofmann, Stoltenberg, Scherler, Kalt, Romanowski, J. Brühlmeier, M. Brühlmeier, Graf, Zuber (C), Gros

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Keine Punkte zum Saisonauftakt

Nach einer langen und intensiven Phase der Saisonvorbereitung war es an der Zeit für den Ernstfall. Der Saisonbeginn war in Reinach AG in der altehrwürdigen Pfrundmatt-Halle. Im letzten Spiel des Tages traf die zweite Garde der Herren vom Team Aarau auf den Aufsteiger SV Waldenburg Eagles.

Eines war schnell klarer, als der Himmel in Reinach: Das wird für beide Mannschaften kein einfaches Spiel. Die Spielleiter liessen den Akteuren sehr vieles durchgehen, was ein schönes Spiel verhinderte. Die Aarauer hatten mehr Abschlüsse als der Gegner aus dem Baselbiet. Doch waren es die Waldenburger, die in Führung gingen und diese sogar noch auf 0:2 ausbauen konnten bis zur ersten Pause. Waser erzielte auf Zuspiel von Brunschwiler den verdienten Anschlusstreffer. In Drittel zwei waren Tore ansonsten eher Mangelware. Bis kurz vor dem Ende Waldenburg den alten Toreabstand wieder herstellte, Aarau aber postwendend mit einem Freistosstor darauf antwortete. Stoltenberg wurde von Zuber bedient, welcher für das Herren II seinen ersten Treffer markierte.

Das letzte Drittel musste also die Entscheidung bringen. Nach rund fünf Minuten lancierte Maurer sehenswert per Lobpass den davoneilenden Kohler, welcher für die Aarauer zum verdienten Ausgleich einnetzte. Direkt nach Wiederanpfiff gewann Waldenburg das Bully, suchte den Weg zum Tor und dies erfolgreich. Die erneute Führung liessen sie sich nicht mehr nehmen. Mit einem weiteren Treffer in der 52. Minute standen die Aarauer mit dem Rücken zur Wand. Das Umstellen auf zwei Linien war genausowenig mit Erfolg gekrönt, wie auch die letzte Massnahme, das Spiel ohne Torhüter und einem Feldspieler mehr. Die anderen Adler aus Waldenburg trafen noch ins leere Tor und damit das Spiel mit 3:6. Aarau kämpfte aufopferungsvoll. Das herausgespielte Chancenplus liess sich wieder einmal nicht in die nötigen Tore ummünzen. Waldenburg verdiente sich diese drei Punkte durch ein cleveres und geduldigen Spiel sowie durch die höhere Effektivität.

Team Aarau II – SV Waldenburg Eagles 3:6 (0:2 / 2:1 / 1:3)
Sonntag, 21.09.2025 16.45 Uhr; Pfrundmatt, Reinach; 25 Zuschauer; SR M. Braun / T. Segmüller

Für das Team Aarau II im Einsatz: F. Heimgartner (G), C. Keller (G), Balz, Brühlmeier J., Brühlmeier M., Brunschwiler, Clémençon, Graf, Hertig, Hochuli, Hofmann, Kalt, Kohler, Maurer, Schönleber, Stark, Stoltenberg, Studer, Waser, Zuber (C)
Strafen: 0x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 1x 2 Minuten gegen SV Waldenburg Eagles
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Ausblick auf die neue Saison 25/26

Die zweite Garde der Herrenabteilung steckt schon seit Mai mitten in den Vorbereitungen auf die neue Saison 25/26. Zehn Spieler sind nach der letzten Saison nicht mehr Teil der Mannschaft. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teamkameraden, die sich teilweise jahrelang, auf und neben dem Spielfeld, für das Team und den ganzen Verein eingesetzt haben:

Ben Eichenberger, Sohrab Ghafari, Sandro Harnisch, Tobias Hunziker, Patrick Kistler, Dominik Kurzen, Florian Schneider, Christoph Hürzeler, Stefan Wassmer, Kobi Hunt

Im Gegenzug verzeichnet das Team einige vereinsinterne Zugänge aus dem Fanionteam oder der U21. Folgende Spieler sind neu dazugestossen:

  • Yannis Bontempi
  • Benjamin Brändli
  • Valentin Gisi
  • Fabian Heimgartner
  • Luzius Mäder
  • Joël Romanowski
  • Manuel Scherler
  • Marco Stoltenberg

Wir heissen alle herzlich willkommen und wünschen viel sportlichen Erfolg und schöne kameradschaftliche Momente.

In der abschliessenden Phase der Saisonvorbereitung bestreitet die Mannschaft noch drei Testspiele gegen Gegner, welche Ambitionen haben in der 3. Liga vorne mitzuspielen. Die Mannschaft hat sich selber das Ziel gesetzt, die folgende Spielzeit einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu belegen.

Bereits die dritte Saison in Folge kann der Verein und das Herren II auf den gleichen Staff zählen. Thomas Balz und Pascal Clémençon bilden als Duo die Headcoaches. Samuel Waser und Chai Keller unterstützen sie in den Vorbereitungen und Trainings. Dominik Puck ist als Teammanager tätig.

Erneut spielt man in der Gruppe 3 der 3. Liga, die sich aus Teams aus den Kantonen Aargau, Solothurn und Baselland zusammensetzt. Sämtliche Gegner, ausser die Aufsteiger aus Waldenburg, kennt man aus vergangenen Spielzeiten. Wir hoffen auf faire Spiele, viele Punkte und Spass beim Unihockey-Sport. Fans sind jederzeit sehr willkommen zu unserer Unterstützung. Die Saison startet am Sonntag, 21. September 2025. Bereits jetzt gilt es den 30. November zu reservieren. Um 12:15 Uhr spielen dannzumal die Aarauer an ihrer Heimrunde gegen den TV Oberwil BL. Das Spiel findet in der Suhrenmatte in Buchs AG statt. Hopp Aarau!

Herren 2 | Spielvereinigung mit Unihockey Mittelland

April, April!

Auch wenn auf den ersten Blick die Kaderlisten gut gefüllt erscheinen, so haben beide Vereine mit ihren zweiten Herrenmannschaften mittelfristig ein Problem. Sowohl Unihockey Mittelland, als auch das Team Aarau, möchten eine kompetitive zweite Mannschaft, um U21-Junioren sowie etwas ältere Talente, besser im Wettkampf an das höhere Tempo der 1. Liga heranzuführen. Das „Herren Zwöi“ in der 2. Liga zu etablieren, muss daher das Ziel sein. Die breite der Kader der aktuellen Juniorenmannschaften sind zu dünn, um dieses Ziel zu erreichen. Sowohl bei UM, als auch beim Team Aarau, ist die zweite Mannschaft in der 3. Liga.

Aus diesem Grund wurden Gespräche zwischen den beiden Vereinen geführt. Die Idee reifte schnell zur beidseitig mitgetragenen Massnahme und man war sich schnell einig: Man gründet eine Spielvereinigung (SpVgg) für die Saison 25/26. Die beiden zweiten Herrenteams werden zusammengelegt. Gemeinsam sind wir stärker, ohne die Identität der beiden Vereine durch eine vollständige Fusion in Frage zu stellen. Das neue Team wird bei Swissunihockey als SpVgg Team Mittelland geführt und übernimmt den Platz vom Team Aarau in der 3. Liga GF. Das Logo enthält Elemente beider Vereine und soll die zukunftsträchtige Zusammenarbeit symbolisieren. So repräsentieren die bekannten Kreise der Farben Rot, Weiss und Schwarz Unihockey Mittelland. Es sind auch die Vereinsfarben vom Team Aarau. Zudem ziert der Aarauer Adler die Mitte des Logos.

Über die genaue Zusammensetzung des Kaders sowie des Coaching-Staffs, wird in den nächsten Wochen kommuniziert. Es wird dannzumal auch klar sein, in welchen Hallen zu welchem Zeitpunkt trainiert werden wird. Wir bitten daher noch um etwas Geduld. Ziel ist es, dass im Mai das Training in der neuen Konstellation aufgenommen werden kann. Die Spieler der Spielvereinigung haben eine Lizenz, welche an den Stammverein gebunden ist. Dies ermöglich auch die Einsätze in den jeweiligen Fanionteams. Beide Vereine verfügen über eine gute Infrastruktur und die Verkehrsachse Olten – Aarau ist durch die sehr kurzen Wege ideal für eine solche Spielvereinigung. Ob zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Zusammenarbeit auf Juniorenstufe umgesetzt wird, ist noch offen.