Kategorie: Herren 2 | GF

Herren 2 | Wasserschloss II abgetrocknet

Der Gegner am drittletzten Spieltag war Legion Wasserschloss II. Zum zweiten Mal en suite ging es in deren Heimhalle nach Windisch, nur mit dem Unterschied, direkt gegen sie antreten zu müssen. Mit nur 12 Feldspielern und einem Torhüter reisten die Aarauer an. Dies aus verschiedenen Gründen. Die Coaches hatten also zwei Linien zur Verfügung, wobei nicht alle Spieler in ihrer angestammten Position eingesetzt werden konnten. Schlechte Ausgangslage? Könnte man meinen. Heute war jedoch der Tag der einfachen aber wirksamen Rhetorik. Co-Trainer Clémençon merkte an, dass man noch nie gegen Wasserschloss II verloren hat. Das hat dann das Team zweifelsfrei verinnerlicht.

In den ersten Minuten sahen die Zusehenden, welche in grösserer Zahl für das Heimteam anwesend waren, keine nennenswerten Aktionen. Dann machte Kohler den Adler, hob ab und spielte in der Luft den Ball, was die Schiris als Bodenspiel taxierten. Zwei Minuten Zeitstrafe das Verdikt . Diese Überzahl wusste Neptuns Garde auszunutzen. Danach legte sie noch einen Lattenschuss nach. Das Signal für die Adler die Krallen auszufahren. Hochuli war für den Ausgleich besorgt und noch vor der Pause bediente Stoltenberg den freistehenden Graf zur Führung. Während dem ganzen Spiel steckten die Teams nicht zurück. Eindrücklich wurde um jeden Ball gefightet und teilweise war es auch zu viel des Guten. Bei einem Zweikampf an der Bande verletzte sich Captain Zuber am Knie und fiel danach für das restliche Spiel aus. Er gab seine Binde an Hochuli weiter. Kurz danach war der erste Abschnitt vorbei.

Neben dem taktischen Feintuning der Coaches war es dann Neo-Captain Hochuli, der ebenfalls unglaublich rhetorisches Geschick bewies. Er schwor seine Mannschaft ganz einfach aber spielentscheidend ein. Er hätte als Captain noch nie verloren. Das wurde dann auch verinnerlicht. Und so schritten die verbliebenen 12 Aarauer zur Tat. Drei Minuten nach Wiederbeginn erzielte zwar Wasserschloss den zwischenzeitlichen Ausgleich. Dann aber zündeten die Kantonshauptstädter ein Feuerwerk, sicherlich auch mit freundlicher Unterstützung der Gastgeber, die schwache Minuten einzogen. In sage und schreibe drei 3:10 Minuten erzielten die Aarauer fünf Tore. Zwar wurden gleich zwei davon von den Schiris aberkannt. Die Stärke der Aarauer war aber an diesem Nachmittag, die Ruhe zu bewahren und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Drei Tore von Kalt, Brunschwiler und Scherler zählten und man lag damit 5:2 in Front. Die Auszeit von Wasserschloss brachte dann für den Gegner wieder mehr Ordnung, jedoch auch mehr Pressing und noch mehr Härte, was sich bis am Schluss nicht änderte. Kohler schoss nach der Hälfte des Spiels auf Pass des sehr wirbligen Brunschwiler das 6:2, welches kurz darauf von Wasserschloss mit dem 6:3 beantwortet wurde. Mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel.

Der Ausgang des Spiels ist nun schneller erzählt. Die Wasserschlössler waren bemüht und wollten vor heimischem Publikum die Partie noch drehen. Aarau spielte hinten jedoch sicher und wo man Abschlüsse zuliess, war Stücheli im Kasten ein sicherer Rückhalt. Er wurde nicht mehr bezwungen. Das Heimteam nahm sich dann mehrfach selber die Möglichkeiten zur Aufholjagd. Mehrere Strafen musste man hinnehmen, während Aarau diese zwar nicht ausnützen konnte, die Uhr aber unweigerlich für die Adler arbeitete. Spätestens als Co-Trainer Balz auf Pass von Kalt zum 7:3 verwertete, war die Partie entschieden. Viel mehr passierte nicht mehr, mit der Ausnahme von ein paar Strafen.

Das Team Aarau II verbucht damit drei Punkte auf eine souveräne Art und Weise. Man liegt mit 19 Punkten auf Rang drei in der Tabelle, welchen man unbedingt gegen die Sharks aus Münchenstein verteidigen will. Das Spiel findet am Samstag, 14. März in Oberwil um 14:30 Uhr statt. Es gilt dann wieder die einfache und wirksame Rhetorik anzuwenden. Es funktioniert!

Legion Wasserschloss II – Team Aarau II 3:7 (1:2, 2:4, 0:1)
Sportausbildungszentrum Mülimatt, Windisch. SR Kälin/Wirz.
Tore: 6. M. Leu (N. Müller) 1:0. 10. Y. Hochuli 1:1. 14. Y. Graf (M. Stoltenberg) 1:2. 24. J. Kupper (G. Fuchs) 2:2. 25. P. Kalt (Y. Hochuli) 2:3. 25. T. Brunschwiler 2:4. 27. M. Scherler 2:5. 33. S. Kohler (T. Brunschwiler) 2:6. 33. M. Leu (A. Cimma) 3:6. 52. T. Balz (P. Kalt) 3:7.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Legion Wasserschloss II. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau II.

Für das Team Aarau im Einsatz: S. Stücheli (G), Balz, Brunschwiler, Clémençon, Graf, Hertig, Hochuli (*C), Hofmann, Kalt, Kohler, Scherler, Stoltenberg, Zuber (C)
* Ab 2. Drittel wegen Verletzung S. Zuber

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Skiferien-Derbysieg und Höhenluft

Nach dem gewonnenen Derby vor zwei Wochen gegen Lok Reinach II, folgte bereits in der nächsten Runde ein weiteres Spiel gegen einen Kantonsrivalen. Wieder im Baselbiet, dieses Mal in Münchenstein, traf man auf Virtus Wohlen. Es sind im Aargau Skiferien. Krankheiten und Verletzungen führten zusätzlich zu Absenzen und so brachten beide Mannschaften keine drei Linien aufs Matchblatt.

Mit einem Sieg, das war klar, konnte das Minimalziel „Ligaerhalt“ vorzeitig gesichert werden. Aber wer will bei den Aarauern an die unterste Tabellenregion denken. Mit je zwei Linien war kein allzu agiles Spiel zu erwarten. Freundinnen und Freunde der Unihockey-Ästhetik auf der Tribüne kamen im ersten Abschnitt so gar nicht auf ihre Kosten. Viele Fehler, zu wenig Ballkontrolle und Stockschläge en masse sorgten für mehr Kampf und Krampf, als Glanz und Gloria. Dies auf beiden Seiten. Mit einer Nullnummer ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel konnte Aarau die vielen Fehler deutlich reduzieren. Der Spielfluss wurde nun zusehends besser und man verzeichnete mehr und die besseren Chancen als Virtus Wohlen. Kurz nach Spielmitte war es dann Stoltenberg, welcher den Goalie aus dem Freiamt düpierte und die Führung für die die Adler erzielte. Mehr resultierte trotz vieler Chancen im zweiten Drittel nicht mehr.

Schon früh im Schlussabschnitt war die Intensität hoch. Nach fünf Minuten wurde die einzige Strafe des Spiels gegen Wohlen gepfiffen. Die folgende Überzahl wurde innert weniger Sekunden zum 2:0 genutzt. Kohler wurde von Stoltenberg bedient, welcher kompromisslos den Ball im Tor versenkte. Virtus Wohlen gab sich nicht kampflos geschlagen. Alle Aarauer zeigten jedoch eine beeindruckende Laufbereitschaft. Auch in hektischen Phasen blieb man ruhig und fokussiert. Solidarisch half man einander und die Verteidiger blockten und rackerten vorbildlich. Es war nicht so, dass Wohlen keine Abschlüsse hatte. Doch Gottfried Stutz, im Tor von Aarau war dieser Mäder Luz. Es sei vorweg genommen: Der Schlussmann der Adler sollte nie hinter sich greifen müssen. Doch wenn es läuft, kommt es noch besser. Bei einem Gegenstoss bediente Studer den freistehenden Stoltenberg, welcher zum 3:0 erhöhte. Fünf Minuten vor der Schlusssirene hatte dann Scherler nach einer Energieleistung seinen grossen Auftritt, als er mit einem Powerschuss das Tor des Tages erzielte. Das wäre es eigentlich schon gewesen. Doch die Aarauer taten noch etwas für das bisher eher bescheidene Torverhältnis. Den Schlusspunkt zum 5:0 Derbysieg setzte erneut der unwiderstehliche Stoltenberg, wieder auf Pass von Studer.

Der Klassenerhalt war damit nicht nur Tatsache, man konnte den anderen Kantonsrivalen Lok Reinach II in der Tabelle überholen. Die Aarauer schnuppern damit – wie passend – Höhenluft in der Skiferienzeit und grüssen nun von Platz 3 des Tableaus. Am 15. Februar folgt dann aber als Gegner der Zweitplatzierte Unihockey Mittelland II. Will man weiter so hoch hinaus, müssen zusätzliche Punkte eingefahren werden.

Virtus Wohlen – Team Aarau II 0:5 (0:0, 0:1, 0:4)
KUSPO Bruckfeld, Münchenstein. SR Berchten/Ungrad
Tore: 32. M. Stoltenberg 0:1. 47. S. Kohler (M. Stoltenberg) 0:2. 52. M. Stoltenberg (N. Studer) 0:3. 56. M. Scherler (S. Kohler) 0:4. 58. M. Stoltenberg (N. Studer) 0:5.
Best Player: Andres Maurer (C)
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Virtus Wohlen / keine Strafen gegen Team Aarau II

Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (T), Heimgartner (T), Maurer (C), Studer, Kohler, Hertig, Hofmann, Stoltenberg, Gros, Balz, Hochuli, Schönleber, Clémençon, Graf, Scherler

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herren 2 | Klarer Derbysieg gegen Lok Reinach II

Neues Jahr, neues Derby gegen die zweite Garde von Lok Reinach. Die letzten Aufeinandertreffen waren nicht gerade positiv für die Kantonshauptstädter verlaufen. Lok war als Tabellenzweiter auch klar vor den Aarauern platziert. Zur neunten Saisonrunde reiste man in die sonnige Basel-Landschaft nach Oberdorf, wo zur Mittagszeit in der schmucken Halle der SV Waldenburg Eagles das Spiel stattfand.

Nach einer konzentrierten Spielvorbereitungsphase verlor man pünktlich um 12:15 Uhr das erste Bully am Mittelpunkt. Ein schlechtes Omen? Nein! Der stets omnipräsente Stoltenberg war es, der sich gleich zwei Mal als Torschütze notieren liess. Kalt und Graf legten ihm auf. In der 17. Minute war es Romanowski, der sich auf Pass von Waser aus wenig aussichtsreicher Position ein Herz fasste. Er zelebrierte einen Lehrbuch-Backhander, welcher im langen Eck des Tores einschlug. Der Titel „Tor des Tages“ war ihm gewiss! Mit 3:0 gewannen die Adler das erste Drittel.

Lok Reinach kam im zweiten Abschnitt aber klar besser ins Spiel. Ihre Schüsse häuften sich und zusehends wurden die Aarauer in ihrer Hälfte eingeschnürt. Zur Spielmitte war der Anschlusstreffer der Wynentaler Tatsache. Als dann auch noch Gros wegen einem Handspiel auf die Strafbank musste, konnte man Unheil befürchten. Doch Aarau spielte ein cleveres Boxplay. Nach einem abgefangenen Ball und einem schnellen Gegenstoss bediente Graf seinen Mitspieler Schönleber, der vielumjubelt in Unterzahl eiskalt zur erneuten Dreitoreführung abschloss.

Nicht selten liessen sich die Adler im letzten Abschnitt noch abluchsen. Doch heute – soviel sei bereits verraten – war dies überhaupt nicht der Fall. Lok war spielerisch nicht das schlechtere Team. Sie liessen den Ball gefällig laufen, suchten und fanden immer wieder Lücken und hatten viele Abschlüsse. Mäder im Kasten der Aarauer – der später als „Best Player“ von Jurytisch und Spielern gewählt wurde – vereitelte immer wieder beste Chancen der Reinacher. Etwas atypisch für die Aarauer wurden gleich zwei bisher geltende Gesetze gebrochen: Resultatverwaltung im 3. Drittel und eine mangelnde Chancenauswertung. Es lief und das wie geschmiert. Kohler und Maurer schraubten die Führung bis zur 48. Minute auf 6:1 hoch. Wenig später kamen die Wynentaler zu einem weiteren Treffer. Davon liessen sich die Aarauer aber nicht beeindrucken. Geduldig wartete man auf seine Chancen, die durch Gegenstösse auch immer wieder Tatsache wurden. Graf und erneut Maurer trafen zur komfortablen Führung von 8:2. Die Geschichte war somit erzählt. Ein weiterer Treffer von Lok wurde mit dem zweiten Treffer von Kohler zum Schlussresultat von 9:3 beantwortet. Ein ganz klarer Derbysieg, der durch viel Einsatz, cleveres und aufopferndes Spiel, jedoch vor allem durch eine hohe Effizienz errungen wurde. Die Aarauer sind damit auf Rang vier und somit in die obere Tabellenhälfte geklettert.

Wo viel Licht ist, ist leider auch Schatten. In den letzten Minuten stiess Josh Brühlmeier heftig mit dem gegnerischen Torhüter zusammen und stürzte genauso heftig wie unglücklich. Dabei zog er sich eine Schulterluxation zu. Leider eine weitere schwere Verletzung während der laufenden Saison. Wir wünschen Josh an dieser Stelle „gute Besserung“ und hoffen auf eine rasche Genesung und baldige Rückkehr.

UHC Lok Reinach II – Team Aarau II 3:9 (0:3, 1:1, 2:5) Spieldetails
3-Fachhalle, Oberdorf BL. SR Rüst/Senn
Tore: 4. M. Stoltenberg (P. Kalt) 0:1. 13. M. Stoltenberg (Y. Graf) 0:2. 17. J. Romanowski (S. Waser) 0:3. 30. M. Hediger 1:3. 33. R. Schönleber (Y. Graf) 1:4. 45. S. Kohler (J. Romanowski) 1:5. 48. A. Maurer (S. Waser) 1:6. 50. A. Frey 2:6. 53. Y. Graf (J. Brühlmeier) 2:7. 54. A. Maurer (S. Waser) 2:8. 54. N. Tschudi 3:8. 58. S. Kohler (S. Waser) 3:9.
Best Player Team Aarau II: L. Mäder (T)
Strafen: keine Strafen gegen Lok Reinach II – 2 Minuten gegen Team Aarau II

Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (T), Maurer, Brunschwiler, Stark, Studer, Kohler, Hertig, Waser, Hofmann, Stoltenberg, Scherler, Kalt, Romanowski, J. Brühlmeier, M. Brühlmeier, Graf, Zuber (C), Gros

Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Keine Punkte zum Saisonauftakt

Nach einer langen und intensiven Phase der Saisonvorbereitung war es an der Zeit für den Ernstfall. Der Saisonbeginn war in Reinach AG in der altehrwürdigen Pfrundmatt-Halle. Im letzten Spiel des Tages traf die zweite Garde der Herren vom Team Aarau auf den Aufsteiger SV Waldenburg Eagles.

Eines war schnell klarer, als der Himmel in Reinach: Das wird für beide Mannschaften kein einfaches Spiel. Die Spielleiter liessen den Akteuren sehr vieles durchgehen, was ein schönes Spiel verhinderte. Die Aarauer hatten mehr Abschlüsse als der Gegner aus dem Baselbiet. Doch waren es die Waldenburger, die in Führung gingen und diese sogar noch auf 0:2 ausbauen konnten bis zur ersten Pause. Waser erzielte auf Zuspiel von Brunschwiler den verdienten Anschlusstreffer. In Drittel zwei waren Tore ansonsten eher Mangelware. Bis kurz vor dem Ende Waldenburg den alten Toreabstand wieder herstellte, Aarau aber postwendend mit einem Freistosstor darauf antwortete. Stoltenberg wurde von Zuber bedient, welcher für das Herren II seinen ersten Treffer markierte.

Das letzte Drittel musste also die Entscheidung bringen. Nach rund fünf Minuten lancierte Maurer sehenswert per Lobpass den davoneilenden Kohler, welcher für die Aarauer zum verdienten Ausgleich einnetzte. Direkt nach Wiederanpfiff gewann Waldenburg das Bully, suchte den Weg zum Tor und dies erfolgreich. Die erneute Führung liessen sie sich nicht mehr nehmen. Mit einem weiteren Treffer in der 52. Minute standen die Aarauer mit dem Rücken zur Wand. Das Umstellen auf zwei Linien war genausowenig mit Erfolg gekrönt, wie auch die letzte Massnahme, das Spiel ohne Torhüter und einem Feldspieler mehr. Die anderen Adler aus Waldenburg trafen noch ins leere Tor und damit das Spiel mit 3:6. Aarau kämpfte aufopferungsvoll. Das herausgespielte Chancenplus liess sich wieder einmal nicht in die nötigen Tore ummünzen. Waldenburg verdiente sich diese drei Punkte durch ein cleveres und geduldigen Spiel sowie durch die höhere Effektivität.

Team Aarau II – SV Waldenburg Eagles 3:6 (0:2 / 2:1 / 1:3)
Sonntag, 21.09.2025 16.45 Uhr; Pfrundmatt, Reinach; 25 Zuschauer; SR M. Braun / T. Segmüller

Für das Team Aarau II im Einsatz: F. Heimgartner (G), C. Keller (G), Balz, Brühlmeier J., Brühlmeier M., Brunschwiler, Clémençon, Graf, Hertig, Hochuli, Hofmann, Kalt, Kohler, Maurer, Schönleber, Stark, Stoltenberg, Studer, Waser, Zuber (C)
Strafen: 0x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 1x 2 Minuten gegen SV Waldenburg Eagles
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Ausblick auf die neue Saison 25/26

Die zweite Garde der Herrenabteilung steckt schon seit Mai mitten in den Vorbereitungen auf die neue Saison 25/26. Zehn Spieler sind nach der letzten Saison nicht mehr Teil der Mannschaft. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teamkameraden, die sich teilweise jahrelang, auf und neben dem Spielfeld, für das Team und den ganzen Verein eingesetzt haben:

Ben Eichenberger, Sohrab Ghafari, Sandro Harnisch, Tobias Hunziker, Patrick Kistler, Dominik Kurzen, Florian Schneider, Christoph Hürzeler, Stefan Wassmer, Kobi Hunt

Im Gegenzug verzeichnet das Team einige vereinsinterne Zugänge aus dem Fanionteam oder der U21. Folgende Spieler sind neu dazugestossen:

  • Yannis Bontempi
  • Benjamin Brändli
  • Valentin Gisi
  • Fabian Heimgartner
  • Luzius Mäder
  • Joël Romanowski
  • Manuel Scherler
  • Marco Stoltenberg

Wir heissen alle herzlich willkommen und wünschen viel sportlichen Erfolg und schöne kameradschaftliche Momente.

In der abschliessenden Phase der Saisonvorbereitung bestreitet die Mannschaft noch drei Testspiele gegen Gegner, welche Ambitionen haben in der 3. Liga vorne mitzuspielen. Die Mannschaft hat sich selber das Ziel gesetzt, die folgende Spielzeit einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu belegen.

Bereits die dritte Saison in Folge kann der Verein und das Herren II auf den gleichen Staff zählen. Thomas Balz und Pascal Clémençon bilden als Duo die Headcoaches. Samuel Waser und Chai Keller unterstützen sie in den Vorbereitungen und Trainings. Dominik Puck ist als Teammanager tätig.

Erneut spielt man in der Gruppe 3 der 3. Liga, die sich aus Teams aus den Kantonen Aargau, Solothurn und Baselland zusammensetzt. Sämtliche Gegner, ausser die Aufsteiger aus Waldenburg, kennt man aus vergangenen Spielzeiten. Wir hoffen auf faire Spiele, viele Punkte und Spass beim Unihockey-Sport. Fans sind jederzeit sehr willkommen zu unserer Unterstützung. Die Saison startet am Sonntag, 21. September 2025. Bereits jetzt gilt es den 30. November zu reservieren. Um 12:15 Uhr spielen dannzumal die Aarauer an ihrer Heimrunde gegen den TV Oberwil BL. Das Spiel findet in der Suhrenmatte in Buchs AG statt. Hopp Aarau!

Herren 2 | Spielvereinigung mit Unihockey Mittelland

April, April!

Auch wenn auf den ersten Blick die Kaderlisten gut gefüllt erscheinen, so haben beide Vereine mit ihren zweiten Herrenmannschaften mittelfristig ein Problem. Sowohl Unihockey Mittelland, als auch das Team Aarau, möchten eine kompetitive zweite Mannschaft, um U21-Junioren sowie etwas ältere Talente, besser im Wettkampf an das höhere Tempo der 1. Liga heranzuführen. Das „Herren Zwöi“ in der 2. Liga zu etablieren, muss daher das Ziel sein. Die breite der Kader der aktuellen Juniorenmannschaften sind zu dünn, um dieses Ziel zu erreichen. Sowohl bei UM, als auch beim Team Aarau, ist die zweite Mannschaft in der 3. Liga.

Aus diesem Grund wurden Gespräche zwischen den beiden Vereinen geführt. Die Idee reifte schnell zur beidseitig mitgetragenen Massnahme und man war sich schnell einig: Man gründet eine Spielvereinigung (SpVgg) für die Saison 25/26. Die beiden zweiten Herrenteams werden zusammengelegt. Gemeinsam sind wir stärker, ohne die Identität der beiden Vereine durch eine vollständige Fusion in Frage zu stellen. Das neue Team wird bei Swissunihockey als SpVgg Team Mittelland geführt und übernimmt den Platz vom Team Aarau in der 3. Liga GF. Das Logo enthält Elemente beider Vereine und soll die zukunftsträchtige Zusammenarbeit symbolisieren. So repräsentieren die bekannten Kreise der Farben Rot, Weiss und Schwarz Unihockey Mittelland. Es sind auch die Vereinsfarben vom Team Aarau. Zudem ziert der Aarauer Adler die Mitte des Logos.

Über die genaue Zusammensetzung des Kaders sowie des Coaching-Staffs, wird in den nächsten Wochen kommuniziert. Es wird dannzumal auch klar sein, in welchen Hallen zu welchem Zeitpunkt trainiert werden wird. Wir bitten daher noch um etwas Geduld. Ziel ist es, dass im Mai das Training in der neuen Konstellation aufgenommen werden kann. Die Spieler der Spielvereinigung haben eine Lizenz, welche an den Stammverein gebunden ist. Dies ermöglich auch die Einsätze in den jeweiligen Fanionteams. Beide Vereine verfügen über eine gute Infrastruktur und die Verkehrsachse Olten – Aarau ist durch die sehr kurzen Wege ideal für eine solche Spielvereinigung. Ob zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Zusammenarbeit auf Juniorenstufe umgesetzt wird, ist noch offen.

Herren 2 | Achterbahn zum Saisonabschluss

Es war angerichtet in der heimischen Schachenhalle, wo der letzte Spieltag dieser Saison ausgetragen wurde. Das Team Aarau Herren II trat dabei beim aller letzten Spiel des Tages gegen den UHC Frenkendorf-Füllinsdorf an. Der Aufsteiger aus dem Baselbiet stand schon länger als Tabellenletzter fest und steigt damit nach einer Saison direkt wieder ab. Die Aarauer wollten sich vor eigenem Anhang vorteilhaft präsentieren und die Saison mit einem Sieg abschliessen.

Es wurde allen schnell klar in der Schachenhalle: Einfach wird das nicht und die Baselbieter würden ihre Haut trotz feststehendem Abstieg teuer verkaufen. Vor vielen Zuschauenden entwickelte sich ein zähes Spiel für beide Seiten. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle, für dieses zahlreiche Erscheinen und die Unterstützung, auch währen der ganzen Saison. Frenkendorf stand kompakt und liess den Aarauern wenig durchgehen. Sie selber tauchten aber immer wieder gefährlich in der Offensivzone auf. Gegen Ende des 1. Abschnitts konnte Brunschwiler im Slot nicht verwerten, Mischa Brühlmeier drosch dann den Ball aber erfolgreich in die Maschen. Mit einer Führung für die Adler ging es zum ersten Pausentee.

Im Mitteldrittel geriet man dann seitens Aarau wieder in alte Fahrwasser. Vorne fand man den Zugriff nicht richtig und hinten war man anfällig. Der Absteiger aus Frenkendorf erledigte seinen Job eindrücklich und effektiv. Gleich drei Mal scorte man, während Aarau auch in der Schussstatistik ins Hintertreffen geriet. 1:3 nach dem zweiten Drittel die logische Konsequenz. Man konnte es den Aarauern nicht absprechen, dass sie sich nicht aufgebäumt hätten. Auch angetrieben durch das Heimpublikum, suchte man immer wieder den Zug zum Tor. Und tatsächlich kam man in der 43. Minute zum 3:2 Anschlusstreffer. Mit Joschua reüssierte auch der andere Brühlmeier. Hochuli, wie immer mit einem enormen Laufpensum, liess sich den Assist gutschreiben. Aarau nahm sich dann aber selber aus dem Spiel. Ein vermeidbarer Wechselfehler führte zu einer Unterzahlsituation, in der man unglücklich den Ball nicht klären konnte. Frenkendorf liess sich nicht bitten und versetzte den Adlern mit dem 2:4 einen enormen Dämpfer in einer guten Phase. Wenig später konnte Aarau in Überzahl ran. Für solche Fälle hat man Maurer in den eigenen Reihen. Lanciert von Schönleber versenkte er, nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit, den Ball diskussionslos im linken Eck. Während den letzten acht Minuten versuchten die Adler alles. Konnten sogar ein zweites Mal die Überzahlformation auffahren. Leider ohne zählbaren Erfolg. Auch ohne Torhüter Stücheli und mit einem sechsten Feldspieler, gelang der Ausgleich nicht mehr.

Den Baselbietern muss man zu dieser Leistung gratulieren. Man hat sich mit Anstand, Kampf und Wille aus der Liga verabschiedet. Aarau erlebte erneut eine typische Achterbahnfahrt, wie es in dieser Spielzeit 24/25 oft der Fall war. Leider gab es zu oft Niederlagen und wie in diesem Spiel, eine äusserst knappe. Die Saison beendete man schlussendlich auf Rang fünf von acht Mannschaften. Am Saisonabschlussessen, gleich im Anschluss, liess man sich die Stimmung nicht verderben. Fast vollzählig liess man die Saison revue passieren. Wir freuen uns auf die neue Spielzeit 25/26. Mehr Informationen dazu, insbesondere zur Mannschaftszusammensetzung, folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Wir wünschen allen eine gute Saisonpause und jenen Spielerinnen und Spielern vom Team Aarau, die noch Entscheidungen vor sich haben, viel Erfolg!

Team Aarau II – UHC Frenkendorf-Füllinsdorf 3:4 (1:0 / 0:3 / 2:1)
Samstag, 15.03.2025 16:45 Uhr; Schachenhalle, Aarau; 59 Zuschauer; SR J. Schweizer / J. Frey

Für das Team Aarau im Einsatz: Stücheli (G), C. Keller (G), Balz, Brühlmeier J. (1/0), Brühlmeier M. (1/0), Brunschwiler (0/1), Clémençon, Graf, Hertig, Hochuli (0/1), Kalt, Kohler, Kolodko, Maurer (1/0), Kurzen, Montagnolo, Schönleber (0/1), Stark, Zuber (C)
Strafen: 2x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 2x 2 Minuten gegen UHC Frenkendorf-Füllinsdorf
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Frühlingsgefühle in Frenkendorf

Die vergangenen Meisterschaftsspiele verliefen so gar nicht nach den Vorstellungen des Team Aarau Herren II. Das Derby gegen Legion Wasserschloss II stand an. Durch Verletzungen, Krankheitsfälle und weitere Abwesenheiten trat man notgedrungen mit zwei Verteidigungs- und drei Sturmlinien an. In diesser Zusammensetzung spielte man ohnehin noch nie. Eigentlich Tatsachen genug, die nicht gerade allzu hohe Erwartungen an einen Vollerfolg aufkommen lassen. Aber dann…kam es anders.

Captain Zuber schwor seine Teamkameraden kurz vor dem Spiel lautstark ein. Die Wirkung verfehlte es nicht, auch bei ihm selber nicht. Die Legionäre spielten mit einer ähnlichen Taktik wie beim Hinspiel. Von der ersten Minute an war das Spiel hart geführt, wobei die Spielleiter sehr viel laufen liessen. Die Mannschaften hatten sich jedoch jederzeit gut im Griff. Die Aarauer nahmen den Kampf an und hielten immer dagegen. Verdient lagen die Aarauer kurz vor dem zweiten Drittel 2:0 in Front. Doch kurz vor der Sirene gelang Legion Wasserschloss der Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel drückte Wasscherschloss immer wieder vehement. Aber die Aarauer fanden ihrerseits immer wieder Wege nach vorne. Nach der Hälfte des Spiels erzielten die Adler plötzlich Tore, wie sie in den vergangenen Partien nie gelingen wollten. Von fantastisch herausgespielt, über „ich machs mal komplett solo“, bis zum absoluten Glückstreffer, war alles dabei. Mit einem Stand von 5:1 ging es ins letzte Drittel. Legion Wasserschloss erhöhte die Schlagzahl wie erwartet, erzielte jedoch lange keinen Treffer. Ja, es brannte teilweise im Slot der Aarauer. Doch wenn man fast geschlagen war, rettete Hunziker als Schlussmann mitunter sehenswert und schonte die Nerven der Aarauer. Mit einem Doppelschlag in der 55. und 56. Minute entschied das Team Aarau die Partie für sich. Das letzte Tor der Legionäre zum 7:2 war da nur noch Resultatkosmetik.

Es wäre vermessen, einzelne Spieler in den Vordergrund zu stellen und für den Sieg verantwortlich zu machen. Es war das Kollektiv, die Mannschaft, die an diesem Abend den Sieg sicherte. Ein Beweis dafür: Nicht weniger als sieben Spieler liessen sich Scorerpunkte gutschreiben. Darunter fünf Scorerpunkte von Verteidigern! Beeindruckend war die Solidarität, die Laufbereitschaft und die Leidensfähigkeit von wirklich allen Spielern. Nicht wenige nahmen Schrammen, blaue Flecken und zerbrochene Stöcke mit nach Hause. Dies wird schnell vergessen sein. Das Ergebnis ist Balsam für die Seele und drei Punkte wert, die an diesem schönen Frühlingstag seitens der Aarauer Glücksgefühle aufkommen liessen. Als zusätzliche Belohnung kletterte man von Rang sieben auf fünf in der Tabelle. Zum besten Spieler wählte die Mannschaft Montagnolo, der für seinen immensen Aufwand heute auch belohnt wurde. Mit gleich drei Treffern war er erfolgreichster Schütze.

Das letzte Meisterschaftsspiel dieser Saison findet bereits am Samstag, 15. März 2025 statt. Dieses wird in der heimischen Schachenhalle in Aarau ausgetragen. Gegner ist der Tabellenletzte Frenkdendorf-Füllinsdorf, welcher als Absteiger bereits feststeht. Das Spiel ist um 16:45 Uhr. Das Team Aarau Herren II freut sich auf breite Unterstützung und viele Zuschauende in der heimischen Arena zum Saisonabschluss.

Team Aarau II – Legion Wasserschloss II 7:2 (2:1 / 3:0 / 2:1)
Samstag, 08.03.2025 16:45 Uhr; Turnhalle Egg, Frenkendorf; 16 Zuschauer; SR M. Kempf / J. Ulrich

Für das Team Aarau im Einsatz: Hunziker (G), C. Keller (G), Brühlmeier J., Brühlmeier M., Clémençon (1/1), Graf, Hochuli, Kalt (0/1), Kohler (1/1), Kolodko, Maurer, Kurzen, Montagnolo (3/0), Romer (0/1), Schönleber (1/1), Zuber (C) (1/1)
Strafen: 1x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 0x 2 Minuten gegen Legion Wasserschloss II
Das Team wurde betreut durch: Clémençon, Waser, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Im Nordwesten nichts Neues

Nach der Niederlage gegen Virtus Wohlen in der Verlängerung, konnte man es eine Woche später gegen die Sharks aus Münchenstein besser machen. Bei eisigen Temperaturen fuhr man erneut in die Basel-Landschaft. Gegner war das Heimteam. Kurios: Schon das Hinspiel spielte man in deren Halle, welches die Adler knapp mit 5:6 gewannen.

Das Spiel ist schnell erzählt und es braucht auch keine Details um zu verstehen, was passiert ist und warum es eine enttäuschende Niederlage für das Team Aarau Herren II absetzte. Die Equipe setzte ihr Spiel leider so fort, wie sie im letzten Drittel gegen Virtus Wohlen aufhörte: ohne Tore. Das Problem keine Tore zu erzielen, wird nun langsam zur belastenden Hypothek. 80 Minuten ist man nun ohne Tor. Und das reicht einfach nicht, um zu gewinnen. Einem stark limitierten Müchenstein, welches über weite Strecken klar weniger Spielanteile hatte, reichten zwei Tore, um schmeichelhaft zu gewinnen. Die Aarauer hatten wieder ein deutlich besseres Schussverhältnis. Doch daraus konnte man absolut keinen Profit schlagen. Böse Zungen haben in der Kabine behauptet, man hätte noch über Stunden weiterspielen können. Es hätte an diesem Samstag kein Tor mehr für Aarau gegeben.

Mit dem Abstieg hat Aarau wohl nichts mehr zu tun. Doch die Ambitionen wären klar höher, als auf den Abstiegsplatz schielen zu müssen. Es verbleiben zwei letzte Matches, um Schadensbegrenzung zu betreiben und vor allem das angekratzte Ego wieder aufzubauen. Es bleiben drei Wochen mit dem nötigen Training. Am 8. März 2025 trifft man in Frenkendorf um 16:45 Uhr auf Legion Wasserschloss.

Team Aarau II – Sharks Münchenstein 0:2 (0:1 / 0:0 / 0:1)
Samstag, 15.02.2025 12:15 Uhr; KUSPO Bruckfeld, Münchenstein; 12 Zuschauer; SR Felix Baumgartner / Timothy Schürmann

Für das Team Aarau im Einsatz: F. Heimgartner (G), Hunziker (G), Balz, Brühlmeier J., Brühlmeier M., Clémençon, Graf, Gros, Hochuli, Kalt, Kohler, Maurer, Kurzen, Schönleber, Stark, Studer, Waser (C), Zuber
Strafen: 4x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 1x 2 Minuten gegen Sharks Münchenstein
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck

Herren 2 | Alte Probleme, wenig Punkte

Runde 11 und somit schon die viertletzte Partie dieser Saison stand an für die zweite Herren-Garde vom Team Aarau. Gegner war Virtus Wohlen. Kantonsderby! Das Hinspiel wurde dramatisch in Siggenthal nach Penaltyschiessen gewonnen. Und ja, Skiferien, Krankheiten, Verletzungen und weitere Gründe führten auch dieses Mal dazu, dass die drei Linien zu grossen Teilen neu zusammengesetzt werden mussten.

Aarau startete nicht schlecht in die Partie. Das Spiel war durchaus gefällig. Doch hatte man auch Mühe mit der taktischen Ausrichtung der Gäste und war in der Abwehr nicht genügend konsequent. Die Wohlener tauchten immer wieder gefährlich im oder vor dem Slot der Kantonshauptstädter auf. Und als die Adler ihre Chancen nicht nutzten, tat dies Wohlen umso effizienter. Hartes Resultat: 0:2 zur ersten Pause. Die Coaches stellten auf zwei Linien um. Höhere Intensität war gefragt, wovon aber die wenigen Zuschauenden kaum etwas zu sehen bekamen. Eine erste Überzahlsituation konnte auch nicht genutzt werden. Die Adler rannten 15 Minuten immer wieder erfolglos an, wobei sich Wohlen geschickt auf das Verteidigen konzentrierte. Daraufhin folgte jedoch die zweite Strafe gegen die Freiämter. Und da sich diese in Unterzahl nur mit einem weiteren Foul von hinten wehren konnten, resultierte für Aarau eine kurze doppelte Überzahl. Gleich nach Ablauf der ersten Strafe war dann endlich der Anschluss Tatsache. Kohler servierte den Ball Janosch Brühlmeier, der den sehr guten Keeper aus Wohlen endlich bezwingen konnte. Das schien Aarau richtiggehend zu beflügeln und keine Minute später war sogar der Ausgleich Tatsache. Wiederum Janosch Brühlmeier war involviert, legte Schönleber auf und dieser erzielte eines der schönsten Tore der Saison. Das Lattenkreuz liess grüssen.

Im letzten Abschnitt zeigte sich Wohlen dann wieder vermehrt in der Hälfte der Aarauer. Es wirkte ausgeglichen und schnell war klar, dass ein nächstes Tor, egal auf welcher Seite, entscheidend sein könnte. Seitens der Adler gab es dann, je länger das Ende nahte, eine klare Überzahl an Chancen gegenüber des Gegners. Man scheiterte jedoch immer wieder am Wohlener Schlussmann.  Leider offenbarten sich damit ein grösseres Problem erneut, welches die ganze Saison ein hartnäckiger Begleiter ist: zu wenig Tore. Schlussendlich mit 21:13 Torschüssen sollten mehr als zwei Tore resultieren. So kam es zur logischen Verängerung. Aarau wurde schon früh nach einem Fehler im Aufbau eiskalt ausgekontert. Wohlen schloss diskussionslos ab, zeigte sich effektiver als die Aarauer und nahm damit die zwei Punkte mit. Für Aarau resulitiert zwar erneut ein Punkt. Doch nach dem Spiel übrerwiegt die Enttäuschung ganz klar, mit viel zu wenig Ertrag nach diesem Aufwand dazustehen.

In den letzten drei Partien spielt Aarau II nun durchwegs gegen Teams, die am Ende der Tabelle stehen. Es versteht sich von selbst, dass die Mannschaft im Schlussspurt noch neun Punkte einfahren will, um die Saison mit positiven Gefühlen zu beenden.

Team Aarau II – Virtus Wohlen 2:3 n.V. (0:2 / 2:0 / 0:0 / 0:1)

Samstag, 08.02.2025 10.00 Uhr; Thomasgarten, Oberwil BL; 9 Zuschauer; SR D. Arrigo / L. Ayala Bombino

Für das Team Aarau im Einsatz: Hunziker (G), F. Heimgartner (G), Balz, Brühlmeier J. (1/1), Brühlmeier M., Clémençon, Graf, Gros, Heller, Hertig, Hurter, Kohler (0/1), Maurer, Schönleber (1/0), Stark, Studer, Zuber (C)
Strafen: 0x 2 Minuten gegen Team Aarau II; 3x 2 Minuten gegen Virtus Wohlen
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck

Bericht: D. Puck