Kategorie: Herren 1 | GF

Herren 1 | Diskussionslose Niederlage gegen Konolfingen

Aarau fährt zuhause gegen Lions Konolfingen die erste Kanterniederlage in der 1. Liga ein. Gegen offensiv stark aufspielende Berner hat der Aufsteiger keine Chance und wird auch defensiv wiederholt überrannt.

Auf den ersten Gegentreffer der nach der vorabendlichen Niederlage angesäuerten Konolfinger hatten die Adler noch eine Antwort bereit. Adler-Topscorer Marco Stoltenberg reüssierte auf Vorarbeit von Silvan Colombo zum 1:1. Es sollte der einzige Aarauer Jubel bleiben. Der Favorit aus Konolfingen diktierte das Geschehen fortan weiterhin und war vor allem punkto Ballführung, Ballsicherheit und Spielübersicht die klar bessere Mannschaft. In der 12. Minute gingen die Gäste wieder in Führung und erhöhten kurz darauf auf 3:1. Aaraus Offensivaktionen blieben eher selten und die favorisierten Berner schraubten das Skore bis zum Ende der Partie sukzessive auf 13:1 hoch. Die beiden Ex-NLA Spieler Yannik Glauser und Yannik Aeschlimann (beide Tigers Langnau) aber auch Ur-Konolfinger Ivan Gäggeler und Janosch Bigler (aus der Nachwuchsabteilung von Floorball Köniz) sorgten mit ihrer individuellen Klasse für den grossen Unterschied und fuhren zusammen 15 Skorerpunkte ein. Die Aarauer kämpften bis zur letzten Sekunde vorbildlich und ausserordentlich fair, zahlten aber teures Lehrgeld an diesem Abend.

Damit verliert der Aufsteiger zum ersten Mal in dieser Saison deutlich und als klar spielschwächere Mannschaft. Dass man bisweilen die Strukturen in der Defensive verlor, lag an der Stärke und am Torhunger des Gegners, dann aber auch an der eigenen Unerfahrenheit; dass Aarau derzeit noch bis auf Weiteres auf mehrere Leistungsträger verzichten muss, macht auch die kommenden Aufgaben nicht einfacher. Bereits am nächsten Wochenende treten die Adler auswärts gegen Unihockey Limmattal an, das in der letzten Saison beinahe den Aufstieg in die NLB geschafft hätte und aktuell bereits wieder als Tabellenzweiter grüsst.

Team Aarau – Lions Konolfingen 1:13 (1:4, 0:4, 0:5); Turnhalle Bläuen, Niedererlinsbach. 71 Zuschauer. SR Beck/Gubser. Tore: 3. J. Bigler (Y. Aeschlimann) 0:1. 4. M. Stoltenberg (S. Colombo) 1:1. 12. Y. Aeschlimann (F. Schinkelshoek) 1:2. 13. M. Hofer (Y. Glauser) 1:3. 18. D. Vonwyl (N. Glauser) 1:4. 29. Y. Glauser (I. Gäggeler) 1:5. 31. J. Bigler (F. Schinkelshoek) 1:6. 32. Y. Glauser (I. Gäggeler) 1:7. 39. J. Bigler (F. Schinkelshoek) 1:8. 41. Y. Aeschlimann (S. Schlüchter) 1:9. 42. M. Hofer 1:10. 50. M. Hofer (Y. Glauser) 1:11. 54. I. Gäggeler (Y. Glauser) 1:12. 55. L. Bleiker (J. Bigler) 1:13.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. keine Strafen.

Team Aarau: T. Hunziker; P. Stark, M. Hunziker; V. Lacerda, M. Schenk; T. Hochuli, J. Hofmann; M. Stoltenberg, S. Colombo, T. Wullschleger; T. Brunschwiler, O. Bürgi, M. De Rinaldis; F. Schwaller, N. Neeser, D. Stettler; L. Mäder; J. Heller; A. Cilecek; J. Frei; L. Marraffino; P. Grütter.

Lions Konolfingen: Y. Aeschlimann; Y. Glauer; M. Geiser; Y. Wyss; S. Beck; D. Vonwyl; L. Bleiker; F. Schinkelshoek; D. Dolder; M. Eggimann; D. Hirter; I. Gäggeler; J. Bigler; N. Glauser; N. Gottier; M. Hofer; S. Hofer; C. Hofmann; S. Schlüchter; F. Liechti; T. Bärtschi.

Herren 1 | Aarau bringt sich selber um mögliche Punkte

In einer durchaus gefälligen Erstligapartie unterliegt Aufsteiger Aarau beim routinierten Deitingen unglücklich mit 3:5. Trotz einem Stoltenberg-Doppelpack stehen die jungen Adler auch nach drei Spieltagen noch ohne Punkte da.

In einer ausgeglichenen Startphase zeichnete sich vor allem Ex-Lok Reinach Keeper Thomas Frank im Kasten der Solothurner aus. Das Team Aarau scheiterte einige Male am erfahrenen Deitinger Schlussmann, der bis zum Schluss entscheidender Faktor bei der Punkteverteilung bleiben sollte. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Hausherren besser in die Partie und zeigten Aarau mit zwei Toren vor dem ersten Pausentee eindrücklich auf, wie Effizienz und Kaltblütigkeit aussehen. Der Aufsteiger blieb bemüht, konnte aber das Fehlen von mittlerweile drei verletzten Stammspielern nicht kaschieren. Erst in der 33. Minute gelang dem klar besten Aarauer, Marco Stoltenberg, nach einem Ballgewinn in der Deitinger Defensive der Anschlusstreffer. Allerdings reagierten die Solothurner postwendend mit dem 3:1. Unmittelbar vor der zweiten Pausensirene erwischte Marco Stoltenberg dann den ansonsten tadellosen Thomas Frank mit einem “Buebetrickli” zum erneuten Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt rannten die Adler gegen kompakt stehende Deitinger vehement an, stellten sich aber im Abschluss weiter ungeschickt und zu wenig clever an, beklagten dann und wann auch etwas Pech und scheiterten immer wieder am gegnerischen Keeper oder der Torumrandung. Nach einem Timeout gelang der Ausgleich doch noch, Captain Silvan Colombo traf nach schöner Kombination mit Marco Stoltenberg zum vielumjubelten 3:3. Das Momentum hätte nun kippen können. Mit einem ärgerlichen Fehler in der eigenen Defensive bei eigenem Ballbesitz ermöglichte man dem Gegner die neuerliche Führung. Das weitere Anrennen blieb unbelohnt. Deitingen entschied die Partie mit dem 5:3 zu seinen Gunsten.

Fehlende Reife und mangelnde Cleverness brachten die jungen Aarauer erneut um Punkte. Eine spielerisch durchaus ansprechende, willige und engagierte Leistung blieb wiederum ohne zählbaren Lohn. Damit wartet der Aufsteiger weiter auf ein Erfolgserlebnis in der 1. Liga; und ausgerechnet jetzt folgen mit Lions Konolfingen (25.09.2022, 19.00 Uhr, Sporthalle Bläuen in Erlinsbach) und Limmattal zwei besonders starke Gegner, die um den Gruppensieg spielen. Für die Aarauer geht es darum, möglichst rasch zu lernen, die Eigenfehler abzustellen und die eigenen spielerischen Stärken hochzuhalten.

TSV Unihockey Deitingen – Team Aarau 5:3 (2:0, 1:2, 2:1); Zweienhalle Deitingen, Deitingen. 23 Zuschauer. SR Ess/Stanger. Tore: 11. R. Gugler (T. Eyer) 1:0. 15. N. Kofmel (L. Galli) 2:0. 33. M. Stoltenberg 2:1. 36. S. Aeschbacher (M. Stüdi) 3:1. 40. M. Stoltenberg (M. Hunziker) 3:2. 53. S. Colombo (M. Stoltenberg) 3:3. 54. M. Stüdi (S. Aeschbacher) 4:3. 57. S. Aeschbacher (T. Bieber) 5:3.

Strafen: keine Strafen. keine Strafen.

TSV Deitingen Unihockey: T. Frank; N. Gast; T. Bieber; S. Affolter; T. Eyer; S. Aeschbacher; M. Crispino; M. Munzinger; L. Galli; L Richard; L. Frei; P. Sommer; M. Flury; M. Stüdi; R. Gugler; N. Kofmel; F. Mühlemann.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, M. Hunziker; V. Lacerda, M. Schenk; M. Wagner, S. Hertig; M. Stoltenberg, D. Stettler, J. Heller; S. Colombo, T. Brunschwiler, T. Wullschleger; F. Schwaller, N. Neeser, D. Oehler; T. Hunziker; A. Cilecek; J. Frei; J. Hofmann; O. Bürgi.

Herren 1 | Wer sie vorne nicht macht…

Aarau unterliegt im Kantonsderby dem Gast aus Baden knapp mit 3:4 und steht damit weiterhin mit leeren Händen da.

Dabei begann die Affiche für die Gastgeber vielversprechend. Nach Vasco Lacerdas 1:0 aus der Distanz erhöhte Tobias Wullschleger nach einem Ball, den Marc Schenk geschickt vor den Badener Kasten gebracht hatte, auf 2:0. Postwendend leisteten sich die Adler dann aber in der eigenen Zonen eine ärgerliche Unachtsamkeit, die Baden zum Anschlusstreffer ausnützte. Anschliessend flachte die Partie etwas ab, Aarau hatte zwar mehr Spielanteile, spielte aber zu umständlich und ineffizient. So kam es, dass Baden zusehends stilsicherer agierte und zur Spielmitte ausgleichen konnte. Dieses Mal hatten die Hausherren eine Antwort bereit, indem Dominic Stettler nach einer sehenswerten Ballstafette über Marco Stoltenberg und den unermüdlichen Antreiber Joël Heller zur erneuten Adler-Führung einschoss. Noch vor der Pause erarbeiteten sich die Kantonshauptstädter einige Hochkaräter, liessen ein Powerplay aber fahrig liegen und mussten sich daher in einer gefälligen Begegnung mit einer knappen Führung zur zweiten Pause begnügen. Früh im Schlussdrittel folgte eine Szene, die man schon in Waldenburg hatte und die für den weiteren Spielverlauf wegweisend sein sollte. In einem Überzahlspiel kassierte Aarau einen Shorthander, Baden glich wieder aus, tankte Selbstvertrauen und schoss kurz vor Spielende geduldig und clever den Siegtreffer. Das Aufbäumen des Aufsteigers in der Schlussphase nützte nichts. Zu selten wurde der Ball aufs oder vors Tor des Gegner gebracht.

Damit verliert Aarau auf ärgerliche Art und Weise das erste Heimspiel in der Meisterschaft. Im Vergleich zur Auftaktpartie in Waldenburg agierten die Adler aber deutlich leidenschaftlicher und sowohl defensiv wie im Spiel nach vorne verbessert. Die Chancenauswertung gab aber erneut zu reden, ebenso schlichen sich noch immer zu viele Fehler bei eigenem Ballbesitz aber auch im Spiel ohne Ball ein; Fehler, die in der 1. Liga rigoroser bestraft werden, als dies in der letzten 2. Liga-Saison der Fall war. Trotzdem gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, die vielen jungen Eigengewächse zu fördern und in jedem Spiel zu lernen. Zu Gefallen vermochten beispielsweise die Aarauer Verteidiger, die das Spiel oft schnell machten und mit Tempo und Zug nach vorne spielten.

Team Aarau – Baden-Birmenstorf 3:4 (2:1, 1:1, 0:2); Schachenhalle, Aarau. 67 Zuschauer. SR Egli/Müller. Tore: 5. V. Lacerda (S. Colombo) 1:0. 6. T. Wullschleger (M. Schenk) 2:0. 6. D. Laube (A. Cimma) 2:1. 29. N. Rothe 2:2. 30. D. Stettler (J. Heller) 3:2. 45. L. Hansmann (N. Rothe; Ausschluss Hansmann!) 3:3. 54. D. Laube (M. Egloff) 3:4.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 3 mal 2 Minuten gegen Baden-Birmenstorf.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, J. Romanowski; V. Lacerda, M. Schenk; J. Hofmann, M. Hunziker; M. Stoltenberg, J. Heller, D. Stettler; T. Brunschwiler, S. Colombo, T. Wullschleger; F. Schwaller, O. Bürgi, D. Oehler; T. Hunziker; J. Frei; M. Wagner; Y. Hochuli; A. Cilecek.

Baden-Birmensdorf: D. Mörl; F. Gärtner; N. Rothe; J. Kupper; M. Stuber; P. Stössel; L. Hansmann; D. Laube; M. Egloff; M. Peterhans; J. Scheidegger; N. Brunner; N. Rüede; A. Cimma; T. de Vries; J. Lepri; M. Bircher; M. Bonadei.

Herren 1 | 5:9-Auftaktniederlage in komischer Partie

Im ersten Meisterschaftsspiel kommt Aarau auswärts gegen Waldenburg nicht richtig auf Touren, leistet sich Aussetzer im Spielaufbau und Unzulänglichkeiten im Abschluss – und spielt trotzdem über weite Strecken recht gefällig. So resultierte im Baselbiet letztlich eine komische Niederlage in einer Begegnung, in welcher die Mitnahme von Punkten für den Aufsteiger aus dem Aargau eigentlich möglich gewesen wäre.

Die dritte Erstligasaison für die Aarauer begann relativ gut. Bereits in der zweiten Spielminute reüssierte Spielmacher Peter Byland mit einem präzisen Abschluss und brachte seine Farben in Führung. Waldenburg legte seine Verhaltenheit in den ersten Minuten dann aber ab und nützte teils haarsträubende Fehlpässe der Aarauer im Spielaufbau resolut aus. Dass es zur ersten Pause noch unentschieden stand, hatten die Adler der starken zweiten Linie und den Skorerqualitäten von Tobias Wullschleger sowie der Spielübersicht von Peter Byland zu verdanken. Zudem leisteten sich auch die Baselbieter in der eigenen Zone einige Fehler, sodass letztlich beide Mannschaften nicht von einem glücklichen Startdrittel reden konnten. Waldenburg machte es im zweiten Spielabschnitt besser und behielt seine Gnadenlosigkeit im Abschluss. Aarau wurde zwar in der Verteidigung stabiler, sündigte in der Offensive aber massiv. Die Hausherren nutzten vor allem ihre beiden Powerplay-Chancen zu einer komfortablen 6:4-Führung, die für den weiteren Spielverlauf wegweisend sein sollte. Der Underdog aus Aarau rannte in der Folge an, zeigte gefällige Auslösungen und  nutzte die Räume in der Gästeabwehr, blieb aber im Abschlussverhalten auch im Schlussdrittel völlig ungenügend, während Waldenburg – insbesondere die Mucha-Zwillinge – in diesem Punkt deutlich mehr Qualität aufs Feld brachte, die an diesem Abend geltende Regelauslegung besser interpretierte und zum Schluss folgerichtig verdient mit 9:5 siegte.

Aufsteiger Aarau verpasste eine erste Überraschung letztlich deutlich, scheiterte aber für einmal an sich selber. Die gezeigte Fehlerquote darf man sich in diesem Ausmass in der 1. Liga gegen kein Team leisten. Da nützte es auch nichts, dass man über weite Strecken spielerisch mit dem Gegner mithalten konnte und taktisch gut agierte. Allerdings gewährte man den gegnerischen Stürmern teils zu viel Raum und die Präzision fehlte nicht nur in der Schuss- sondern auch in der Passtechnik. Viele junge Aarauer zahlten damit unangenehmes Lehrgeld, konnten aber wertvolle Erfahrungen sammeln und Lehren ziehen. Einstellung und Fokussiertheit gilt es in den nächsten Partien schleunigst zu verbessern, wenn man auch zu Punkten kommen will.

SV Waldenburg Eagles – Team Aarau 9:5 (4:4, 2:0, 3:1), 3-Fachhalle, Oberdorf BL. SR Pitschen/Wicht. Tore: 2. P. Byland (T. Brunschwiler) 0:1. 6. B. Arm (M. Mucha) 1:1. 7. D. Mucha (M. Mucha) 2:1. 12. T. Wullschleger (P. Byland) 2:2. 13. T. Wullschleger (P. Byland) 2:3. 14. J. Wenger (D. Mucha) 3:3. 16. T. Wullschleger (V. Lacerda) 3:4. 16. D. Mucha (M. Mucha) 4:4. 27. M. Mucha (D. Mucha) 5:4. 38. M. Mucha (D. Mucha) 6:4. 44. D. Mucha (M. Mucha) 7:4. 45. M. Stoltenberg (J. Romanowski) 7:5. 50. D. Mucha 8:5. 54. D. Mucha (M. Mucha) 9:5.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SV Waldenburg Eagles. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

SV Waldenburg Eagles: D. Gassmann; M. Mucha; D. Mucha; E. Tambini; A. Rudin; R. Rudin; J. Wenger; T. Bitterli; D. Jänchen; S. Berger; J. Hänggi; T. Spinnler; B. Arm; P. Grieder; D. Hirschi; O. Dürrenberger; T. Müller.

Team Aarau: L. Mäder; J. Romanowski, M. Hunziker; V. Lacerda, M. Schenk; S. Hertig, J. Hofmann; S. Colombo, M. Stoltenberg, F. Frei; P. Byland, T. Brunschwiler, T. Wullschleger; F. Schwaller, N. Neeser, J. Heller; T. Hunziker; A. Cilecek; F. Kull; R. Schönleber; D. Oehler; Y. Hochuli.

Herren 1 | Aarau verkauft sich gegen NLA-Favoriten teuer

Die 1/16-Finals im Schweizer Cup bedeuten für Aarau einmal mehr Endstation. Gegen das NLA Team aus Uster verdienen sich die Adler aber bei der 3:7-Niederlage gute Noten und halten erstaunlich lange dagegen. Kurz flammte sogar die Hoffnung auf eine Sensation auf, als Tobias Wullschleger zu Beginn des Schlussdrittels den 3:4 Anschlusstreffer erzielte und die Zuschauer auf den Rängen nochmals alles gaben.

Verhalten und fast ängstlich ging das Team Aarau in die Startminuten. Uster liess den Ball gekonnt zirkulieren und stellte schon in der 4. Minute durch Neo-Natispieler Claudio Schmid auf 1:0. Dann wurden die Adler mutiger, störten die Zürcher auf Höhe Mittellinie, konnten prompt eigene Chancen kreiieren und die Partie durch Peter Byland in der 9. Minute ausgleichen. Mit einem Doppelschlag vor der Pause sorgten die Ustemer aber doch noch für einen beruhigenden Vorsprung, den der Tscheche Patrick Doza mit einem gezielten Hocheckschuss im Mitteldrittel ausbaute. Kurz darauf zog der Aarauer Dominic Stettler alleine auf den gegnerischen Torwart zu, liess ihn sehenswert aussteigen und krönte seine starke Leistung mit dem zweiten Tor der Hausherren. Mit viel Disziplin und Kampfgeist in der Verteidigung und ein paar starken Spielzügen in der Offensive gestalteten die Aarauer das zweite Drittel tatsächlich ausgeglichen, ehe der mutig und teils überragend agierende Tobias Wullschleger in seinem ersten Adler-Heimspiel nach langer Verletzungspause per Rückhand den Anschlusstreffer erzielte. Ein, zwei Chancen zum Ausgleich liess der Underdog dann liegen, ehe Uster im Powerplay wieder davonziehen konnte. Nach einem unschönen verletzungsbedingten Ausfall von Captain Dominic Studer und zwei weiteren Gegentoren musste sich Aarau geschlagen geben. Vor allem der Tscheche Patrik Doza mit seiner Treffsicherheit und herausragenden Stocktechnik sowie Nationalspieler Claudio Schmid sicherten dem NLA-Vertreter das Weiterkommen.

Beim Team Aarau erhielten zahlreiche junge Spieler viel Feldzeit. Verteidiger Joël Romanowski steigerte sich von Einsatz zu Einsatz und auch Dominic Oehler und Julian Frey im Sturm setzten sich immer wieder gut in Szene. Auffälligster Adlerakteur war aber Ex-Nationalligaspieler Tobias Wullschleger, der auch unter Druck Akzente setzen konnte und zusammen mit Peter Byland stets für Torgefahr sorgte. Punkto Power, Schnelligkeit und Zweikampfstärke stach Florian Schwaller aus dem Adlerkollektiv heraus. Immer wieder mussten sich die Zürcher gegen ihn mit unlauteren Mittel zur Wehr setzen, vermochten ihn aber häufig gerade noch zu stoppen. Und der aufsässige Offensivspezialist Dominic Stettler beschäftigte die Ustemer Hintermannschaft mehr, als den Gästen lieb war. Letztlich verdienten sich alle Aarauer sehr gute Noten und durften mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein.

Bereits am Sonntag wartet aber auf die Aarauer eine weitere schwierige Aufgabe. In Waldenburg starten die Adler auswärts in die Meisterschaft und müssen – wohl für längere Zeit – auf Captain Dominic Studer, das taktische Gewissen und den Ankurbler der Mannschaft, verzichten. Die Trainercrew hat wenig Zeit, sich über personelle Umstellungen Gedanken zu machen, zumal weitere Stammspieler ferienbedingt fehlen werden. Mit Joël Heller und Mario Hunziker kehren immerhin zwei formstarke Spieler ins Team zurück. Das Spiel in Waldenburg beginnt um 16.00 Uhr.

Team Aarau – UHC Uster 3:7 (1:3, 1:1, 1:3), Schachenhalle, Aarau. 250 Zuschauer. SR Brunner/Studer. Tore: 4. C. Schmid (T. Ledergerber) 0:1. 9. P. Byland (T. Wullschleger) 1:1. 14. C. Schmid (P. Doza) 1:2. 15. M. Arnet (F. Bolliger) 1:3. 23. P. Doza (J. Klöti) 1:4. 26. D. Stettler 2:4. 41. T. Wullschleger (T. Brunschwiler) 3:4. 50. F. Bolliger (M. Prazan) 3:5. 52. C. Schmid (P. Doza) 3:6. 58. P. Doza (P. Schmuki) 3:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. keine Strafen.

Team Aarau: L. Mäder (ab 40. T. Hunziker); J. Romanowski, S. Colombo; V. Lacerda, M. Schenk; J. Hofmann, S. Hertig; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Stettler; P. Byland, T. Brunschwiler, T. Wullschleger; F. Schwaller, N. Neeser, D. Oehler; J. Frei; A. Celicek; Y. Hochuli; R. Schönleber, Ph. Grütter.

UHC Uster: N. Brütsch; J. Lemke; M. Prazan; Y. Thalmann; P. Schmuki; F. Bolliger; J.-L. Klöti; T. Ledergerber; S. Schläpfer; C. Schmid; R. Gallati; L. Stüssi; D. Janis; M. Arnet; P. Doza; R. Zimmermann; M. Kulmala; M. Klauenbösch; Y. Klöti; J. Hänseler; J. Pfister.

Herren 1 | Endlich geht es los – Cup 1/16-Finals und Meisterschaftsstart an einem Wochenende

Aarau blickt auf ein attraktives aber herausforderndes Wochenende. Im Cup 1/16-Finals zuhause gegen Uster (NLA) und zum Meisterschaftsstart auswärts im Adlerduell gegen die Waldenburg Eagles werden die Kantonshauptstädter gefordert sein.

Das Team Aarau hat sich lange Wochen pflichtbewusst und intensiv auf die neue Saison vorbereitet. Als Aufsteiger in die 1. Liga stehen den Adlern schwierige Aufgaben bevor. Das Kader konnte verbreitert werden, sogenannt “grosse” Transfers blieben aber aus, sodass es vor allem darum ging, die gesamte Mannschaft mit gezielten Trainings zwei, drei Schritte weiterzubringen. An die Bande konnte mit Daniel Suter (aus dem Nachwuchsbereich von Fricktal) ein bestens ausgebildeter, erfahrener Trainer an die Aare gelotst werden. Er verstärkt die Trainercrew um Andreas Bütler (2. Saison) und Michael Hafner (8. Saison). Aus dem eigenen Nachwuchs stossen mit Dominic Oehler, Marco De Rinaldis und Julian Frei drei talentierte Offensivkräfte ins Fanionteam, auf deren Auftritte die Aarauer Fangemeinde gespannt ist. Von Olten Mittelland wechselten Philippe Grütter und Robin Schönleber nach Aarau, von den Powermäusen Brugg wurde Torhüter Kalle Laitinen fix übernommen, aus der höchsten Kleinfeldliga stiess Yanik Hochuli von den Tigersharks Unterkulm zu Aarau und von Spartak Hluk (3. Liga CZE) wurde Adam Cilecek verpflichtet.

Der Aufsteiger empfängt bereits am Freitag in den 1/16-Finals des Schweizer Cups den NLA-Club UHC Uster. Es ist der siebte Vertreter aus der höchsten Schweizer Liga, der in den letzten acht Jahren im Cup gegen die Adler antritt (in der Saison 2018/2019 empfing Aarau den NLB Topclub Basel Regio, der zwischenzeitlich aber auch in der NLA angekommen ist). Aarau unterlag gegen die übermächtigen Gegner zwar jeweils deutlich, präsentierte sich aber immer sehr diszipliniert, kämpferisch und einsatzfreudig. Der UHC Uster erreichte im letzten Jahr die Playoffs, musste dann aber gegen den späteren Schweizermeister GC Unihockey bereits in den 1/4-Finals die Segel streichen. Die Zürcher wollen auch in diesem Jahr angreifen. Mit Offensivleader Patrik Doza (ehemals bei Floorball Köniz unter Vertrag) und dem zweikampf- und spielstarken Verteidiger Michal Prazan zählt Headcoach Simon Meier zwei routinierte Tschechen zu seinem Team. Der lettische Internationale Janis Anis Daniels und der Finne Markus Kulmala komplettieren das Ausländerquartett. Daneben hat Uster seit Jahren talentierte Eigengewächse in der Mannschaft. Spieler wie Tobias Ledergerber, Claudio Schmid oder Florian Bolliger bilden das Ustemer Rückgrat. Das Team Aarau will sich wie in den vergangenen Jahren gegen den Topfavoriten möglichst teuer verkaufen und vom höheren Spielrhythmus für die kommenden Spiele profitieren. Anpfiff des Cupknallers ist um 20.00 Uhr am Freitag, 09.09.2022 in der Schachenhalle Aarau.

Zwei Tage später sind die Adler wieder als Aussenseiter im Einsatz, erhoffen sich dann aber mehr Spielanteile im ersten Meisterschaftsspiel auswärts gegen die Waldenburg Eagles. Wie Uster erreichte Waldenburg in der letzten Saison als Tabellenachter gerade noch die Playoffs (allerdings in der 1. Liga) und schied gegen die Lions Konolfingen in den 1/4-Finals aus. Die heimstarken Baselbieter hatten im Frühjahr einige Abgänge zu verzeichnen, dürfen aber zum einen ansonsten auf ein stabiles Kader, grosse Kampfstärke und einen starken Mannschaftszusammenhalt zählen, zum anderen gelang ihnen mit der Verpflichtung von Manuel Mucha, dem Zwillingsbruder des letztjährigen unbestrittenen Waldenburger Topskorers Dominic Mucha, ein veritabler Transfercoup. Die beiden Zwillingsbrüder wirbelten viele Jahre für die deutsche Nationalmannschaft und weisen mehrjährige Nationalligaerfahrung auf. Beide sind konstante Skorer mit viel Offensivqualität. Aufsteiger Aarau wird in seinem Defensivverbund vor allem die beiden torgefährlichen Deutschen aus dem Spiel nehmen müssen, will man sich Chancen auf erste Punkte ausrechnen. Aber generell gilt es, der geschlossenen Eagles Mannschaft mit der nötigen taktischen Cleverness zu begegnen und selber etwas für die Offensive zu tun.

Herren 1 | 7:3-Cupsieg gegen Meiersmaad

Mitten in der Vorbereitung auf der Meisterschaft fährt das Team Aarau in Spiez gegen den UHC Meiersmaad im Schweizer Cup einen ungefährdeten Sieg ein und qualifiziert sich damit für die 1/16-Finals gegen den A-Ligisten UHC Uster. Sieben verschiedene Torschützen sorgten für den verdienten Adler-Erfolg im Bernbiet.

Toni Brunschwiler war es vorbehalten, das Spiel früh in die aus Aarauer Sicht richtigen Bahnen zu lenken. Die Gäste aus dem Aargau waren im Startdrittel die spielbestimmende Mannschaft und bauten die Führung mit Torerfolgen in den wichtigen Momenten auf 3:0 aus. Captain Dominic Studer und Philippe Stark sorgten für einen beruhigenden Vorsprung zur ersten Pause. Die Hausherren fanden danach zwar etwas besser ins Spiel und agierten auch in den Zweikämpfen aggressiver. Auf den ersten Berner Treffer hatte Aarau mit Toren durch Dominic Stettler und Silvan Colombo allerdings die spielberuhigenden Antworten parat. Im Schlussabschnitt reüssierten beide Teams je zwei Mal, bei den Adlern feierten Robin Schönleber (neu von Unihockey Mittelland) und Tobias Wullschleger ihre Torpremieren im Dress der Kantonshauptstädter. Bei Aarau kam Joël Romanowski aus der eigenen Nachwuchsabteilung zu seinem Debüt im Fanionteam; er rückte bereits letzte Saison in die erste Mannschaft nach, musste dann aber aufgrund des langen Militärdienstes pausieren.

Damit darf die Aarau Fan-Gemeinde auch in diesem Jahr ein NLA-Team in der Schachenhalle empfangen. Nachdem es in der letzten Saison zum Highlight gegen den damals amtierenden Schweizer Meister Floorball Köniz kam, treffen die Adler dieses Mal auf den UHC Uster, der seit vielen Jahren in der NLA spielt und zuletzt regelmässig die Playoffs erreichte und mit dem Abstieg nichts zu tun hatte.

UHC Meiersmaad – Team Aarau 3:7 (0:3, 1:2, 2:2), ABC-Zentrum, Spiez. 20 Zuschauer. SR Bachmann/Fuhrer. Tore: 2. T. Brunschwiler 0:1. 9. D. Studer 0:2. 16. P. Stark (M. Kull) 0:3. 22. M. Ogi (D. Zwygart) 1:3. 25. D. Stettler (D. Oehler) 1:4. 37. S. Colombo (D. Oehler) 1:5. 47. S. Rölli (M. Ogi) 2:5. 53. R. Schönleber 2:6. 55. M. Wüthrich (S. Schiffmann) 3:6. 57. T. Wullschleger 3:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Meiersmaad. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

UHC Meiersmaad: Ch. Amstutz; S. Saurer; L. Bärtschi; M. Wüthrich; S. Schiffmann; M. Ogi; D. Zwygart; R. Maurer; G. Keller; B. Roth; P. Schmocker; S. Maurer, Ph. Bühler; S. Rölli; D. Kägi; J. Stutz; R. Urfer; M. Schneider.

Team Aarau: T. Hunziker; M. Kull, Ph. Stark; M. Schenk, V. Lacerda; J. Romanowski, M. Wagner; M. Stoltenberg, D. Studer, T. Wullschleger; S. Colombo, D. Stettler, D. Oheler; T. Brunschwiler, R. Schönleber, O. Bürgi; L. Mäder; Ph. Grütter; J. Frei; F. Kull; O. Meyer.

Herren 1 | Cupfight am Samstag in Spiez gegen Meiersmaad

Das Team Aarau reist am Samstag, 13.08.2022, nach Spiez, wo man in den 1/32-Finals des Schweizer Cups um 18.00 Uhr im ABC-Zentrum auf den UHC Meiersmaad trifft. Die einsatzfreudige Berner Mannschaft ist für Aarau ein gänzlich unbekannter Gegner, der in der letzten Saison in seiner Zweitligagruppe den 5. Tabellenrang erreichte. Meiersmaad hat mehrere Spieler mit Nationalliga-Vergangenheit beim UHC Thun und den Tigers Langnau in seinen Reihen. Die Adler selber befinden sich in der Vorbereitung auf die 1. Liga-Saison Meisterschaft, die Mitte September beginnt. Als Aufsteiger aus der 2. Liga ist Aarau die Favoritenrolle gegen Meiersmaad nicht eindeutig zuzuteilen, vielmehr muss mit einer heiklen Aufgabe gerechnet werden, zumal Aarau in Spiez auf mehrere Stammkräfte verzichten muss. Trotzdem wollen die Aargauer unbedingt gewinnen, in der nächsten Cup-Runde würde man nämlich mit dem UHC Uster in der heimischen Schachenhalle wieder ein NLA-Team empfangen. Die Zürcher Oberländer spielen seit mehreren Jahren in der NLA und hatten in der Vergangenheit – wie das Team Aarau auch – Trainer-Legende Roberto Micheli an der Bande.

Herren 1 | Sieg in Wohlen und eine Runde weiter

Das Team Aarau gewinnt ein intensiv umkämpftes Derby auswärts gegen Aargau United in der Verlängerung mit 2:1. Marc Schenk sicherte den Kantonshauptstädtern das Weiterkommen mit einem halbhohen Distanzschuss ins weite Toreck.

Die Adler und die Vereinten kennen sich aus der 2. Liga bestens. Die Direktbegegnungen fielen fast immer sehr knapp aus, wobei Aarau (oft in der Rolle des Aussenseiters) die Punkte jeweils für sich beanspruchte. Im Cup 1/64-Finals waren die Aarauer als frischgebackene Erstligisten nun formell leicht zu favorisieren. Nur wusste jeder in rot: Ein Selbstläufer wird das nicht. Und wie erwartet verlangte die Freiamt-Lenzburg-Truppe dem Team Aarau alles ab. Beide Teams trotzten der Hitze und schlugen ein für diese Phase der Vorbereitung durchaus beachtliches Tempo an. Selbst die Ballstafetten präsentierten sich regelmässig gefällig. Im Abschlussverhalten aber zeigten dann beide Teams noch Ungenauigkeiten; die Kaltblütigkeit an diesem heissen Sommerabend in die Halle zu bringen, gelang beiden Mannschaften nicht. Zudem brillierten die Torhüter mit ein paar spektakulären Paraden. Chris Fallegger entschärfte zahlreiche Abschlüsse in Druckphasen der Aarauer, während Luz Mäder auf Adlerseite den Vereinten drei, vier hochkarätige Konterchancen zunichte machte. In den ersten 10 Minuten hatte Aarau deutlich mehr vom Spiel, vermochte aber die optische Überlegenheit nicht in Zählbares umzumünzen und liess auch eine Powerplaychance ungenutzt liegen. Aargau United seinerseits bekam in der 14. Minute die Gelegenheit, mit einem Mann mehr zu spielen. Kaum war die Strafe abgelaufen, nutzten die Hausherren eine Unachtsamkeit in der Aarauer Defensive zur Führung. Aarau war auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, musste United aber regelmässig unangenehme Nadelstiche in Form von schnell vorgetragenen Gegenstössen zugestehen. Erst in der 30. Minute glich Routinier Rafi Hug auf Vorarbeit von Julian Frei, der sein erstes Spiel fürs Fanionteam machte und eine sehr ansprechende Leistung zeigte, zum 1:1 aus. Neben Julian Frei gab mit Marco De Rinaldis ein weiterer letztjähriger U21-Aktuer sein Debüt im Herren 1 der Adler. 1:1 stand es auch noch nach 60 Minuten, dies weil Aarau im Powerplay vieles schuldig blieb und Luz Mäder kurz vor Schluss nochmals einen brandgefährlichen Angriff der Gastgeber parierte. In der Verlängerung reüssierte dann Marc Schenk auf Zuspiel von Florian Kull und schoss Aarau in die nächste Cuprunde.

Bei beiden Teams fehlten wichtige Stammspieler, was sich in der Abgeklärtheit teilweise bemerkbar machte. Die Leistung beider Aargauer Mannschaften verdient aber anerkennende Worte. Bei den Adlern überzeugte insbesondere die vom spielstarken, pfeilschnellen Philippe Stark angeführte und dirigierte Defensivabteilung. Zudem überraschte es fast ein bisschen, dass die junge Aarauer Mannschaft mehr Ballbesitz hatte und sich immer wieder in der gegnerischen Platzhälfte festsetzen konnte. Dort wirkte man dann bisweilen etwas zu hektisch und unruhig und es fehlten wiederholt die Ideen, um die dicht aufgestellte United-Abwehr auszuhebeln. Zu oft wurden die Abschlüsse geblockt oder die Stürmer standen zu weit auseinander, sodass die Querpässe nicht gespielt werden konnten. Einstellungs- und einsatzmässig verdiente sich jeder Aarau Bestnoten.

 

Unihockey Aargau United – Team Aarau 1:2 n.V. (1:0, 0:1, 0:0, 0:1), Junkholz, Wohlen AG. 55 Zuschauer. SR Stöckli/Wiederkehr. Tore: 16. J. Gisler (R. Strebel) 1:0. 30. R. Hug (J. Frei) 1:1. 63. M. Schenk (F. Kull) 1:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Unihockey Aargau United. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Unihockey Aargau United: C. Fallegger; J. Bouilloux; S. Imhof; A. Salzmann; L. Trümpi; F. Renggli; T. Schatzmann; E. Kurmann; D. Soldera; N. Schär; R. Strebel; H. Schärer; D. Lüscher; S. Thörig; J. Gisler; D. Bohler; C. Suter; S. Zaugg; R. Fischer; E. Bolt.

Team Aarau: L. Mäder; Ph. Stark; M. Kull; M. Schenk, V. Lacerda; M. Wagner, S. Hertig; D. Stettler, S. Colombo, F. Kull; P. Byland, R. Hug, J. Frei; F. Schwaller, N. Neeser, F. Brunschwiler; J. Hofmann; M. De Rinaldis; D. Oehler; O. Bürgi; T. Hunziker.

Herren 1 | Erster Ernstkampf im Cup gegen Aargau United

Mitten in der intensiven Vorbereitungsphase auf das Abenteuer in der 1. Liga reisen die Adler am nächsten Sonntag nach Wohlen, wo man im 1/64-Final des Schweizer Cups gegen Unihockey Aargau United antritt.

An der Bande steht nebst den bisherigen Trainern Andy Bütler und Michi Hafner zum ersten Mal auch Daniel Suter, der viel Erfahrung als Trainer im Nachwuchsbereich von Unihockey Fricktal mit in die Kantonshauptstadt bringt und die Aarauer in der 1. Liga verstärken wird. Auf dem Spielfeld werden mit Marco De Rinaldis, Julian Frei und Dominic Oehler die drei Spieler auflaufen, welche von der eigenen U21 neu ins Fanionteam rücken und sich in den ersten Trainingseinheiten bereits bestens ins Kollektiv eingefügt haben. Externe Neuzugänge befinden sich im Trainingsbetrieb, sind aber noch nicht spielberechtigt.

Der Cup dürfte dieses Jahr bei Aarau nicht oberste Priorität haben, gleichwohl möchten die Adler gegen Aargau United und dessen offensiv ausgerichtetes Tempospiel bestehen und das waschechte Derby in der Fremde für sich entscheiden. Da mehrere erfahrene Kräfte fehlen, wird die Trainercrew zahlreichen jungen Spielern viel Auslauf geben und ihnen damit Gelegenheit bieten, sich für das engere Kader zu empfehlen. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Halle Junkholz in Wohlen.