Kategorie: Herren 1 | GF

Aufsteigerjungs!!!

Vor einer sensationellen Kulisse in der Schachenhalle steigt das Team Aarau nach einem Hitchcock-Finale in der Verlängerung gegen Hornets Regio Moosseedorf Worblental in die 1. Liga auf. Mit der Rückhand spielte Marco Stoltenberg einen hohen Pass von Matthias Kull in der Verlängerung direkt vors Tor auf U21 Crack Florian Kull, der Schwarz-weiss-rot in den siebten Unihockeyhimmel schoss und die Schachenhalle zum Explodieren brachte. Es war ein Drehbuch der Superlative mit bester Werbung für die Sportart Unihockey.

Im alles entscheidenden fünften Spiel ging Aarau wie schon in den vorangegangen vier Duellen in Führung. Der Aarauer Regisseur Rafi Hug bediente seinen kongenialen Sturmpartner Peter Byland, der einmal mehr sehenswert ins hohe Eck traf. Damit war die Partie so richtig lanciert, die Ränge in der altehrwürdigen Schachenhalle hatten sich längst gefüllt – nicht ganz so wie am Nachmittag im Europacup Handballspiel des HSC Suhr Aarau zwar, aber 350 Zuschauer dürfen als sehr schöne Kulisse bezeichnet werden. Zudem zeigten sich beide Fanlager frenetisch und lautstark. Die Aarauer Fangemeinde hatte sich kurzerhand Trommeln, Pauken und ein Megafon organisiert, sodass der Heimvorteil der Aargauer trotz auch lautstarken Gästefans zum Tragen kam. Die Berner verbuchten dann in der 16. Minute den Ausgleich, aber noch vor der Pause stellte der Unterklassige auf 2:1. Im Powerplay spielte Captain Dominic Studer einen Querpass auf Peter Byland, der eine persönlich schlicht hervorragende Saison mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend krönte – dieses Mal wählte er trocken-halbhoch, wieder eine Augenweide. Sekunden nach dem ersten Pausentee sah erneut Dominic Studer, der in dieser wichtigen Partie fehlerfrei spielte und mit Adlerherz ein Mammut-Laufprogramm absolvierte, Marco Stoltenberg alleine vor des Gegners Gehäuse. Sein als Pass gedachter Ball fand den Weg direkt ins Tor zum 3:1. Die Gäste reagierten und kamen nach einer sehenswerten Einzelleistung ihres besten Feldspielers, Silvan Oester, nach einem technisch einwandfreien Drehschuss auf 3:2 heran. In der Folge vergaben die Adler mehrere tolle Chancen, während die Kanoniere der Hornissen mit ihren Distanzschüssen stets aus allen Lagen gefährlich blieben. Tore gab es erst im Schlussabschnitt wieder. Mitten in der Aufholjagd des Oberklassigen dann eine Szene, die in dieser stets fairen, aber hart umkämpften Serie, besondere Beachtung verdiente. Der ehemalige Junioren-Natispieler Silvan Oester korrigierte einen Schiedsrichter Entscheid gegen die Aarauer, indem er darauf hinwies, dass er den Ball zuletzt berührt habe; statt Freistoss Hornets, also Freistoss Aarau – und dies in der Zone der Aarauer Verteidigung; Chapeau, eine Geste die zum einen besonderen Respekt verdient und zum anderen unterstreicht, dass sich die beiden Teams jederzeit mit Anstand begegneten. Auch die Fanlager fokussierten sich darauf, ihre Lieblinge anzufeuern, ohne dass man es je für nötig befunden hätte, den Gegner schlechtzurufen. Zurück zum Spielverlauf: Elio Fritschi glich für die Hornets in der 47. Minute aus, Aarau wurde aber in der Folge wieder aktiver und kreierte gefährliche Offensivaktionen. Beide Mannschaften hatten mehrere Topaktionen zu verzeichnen, schenkten sich weiterhin nichts und verlangtem dem Publikum manches Raunen ab. Die Abschlüsse wurden jedoch von den beiden Torhütern mit ein paar Glanzparaden entschärft. Bei Aarau verdiente sich Luz Mäder einmal mehr Bestnoten im Aarauer Gehäuse: zwei, drei Mal hexte er, Fehler beging er keine und die Souveränität, die er ausstrahlte, ohne dabei je in die Nähe von Arroganz zu rücken, waren schlicht beeindruckend. 3:3 stand es nach 60 Minuten, damit musste die Verlängerung her. In dieser ging es weiter hoch zu und her, bis eben Matthias Kull den letzten Angriff der Saison lancierte und Marco Stoltenberg mit seiner tollen Stocktechnik und Übersicht den hohen Ball per Rückhand direkt auf den aufgerückten Florian Kull legte, der ins Glück traf. Der Jubel kannte in der Folge keine Grenzen – Aufstieg!

Nach einer intensiven Saison steigt das Team Aarau nach 2017 zum zweiten Mal in die 1. Liga auf. Nach einer fast schon perfekten Qualifikation, in der man vor allem gegen die direkten Kontrahenten um die Playoff-Plätze die engen Duelle für sich entscheiden konnte, und einem 2:0 in den hart geführten Playoffs gegen die Zulgtal Eeagles konnte Aarau die best of five-Serie gegen die Hornets denkbar knapp für sich entscheiden. Mehrheitlich waren die Aarauer den Bernern ebenbürtig, hatten Phasen, in denen sie dem Spiel den Stempel aufdrücken konnten, mussten aber insbesondere in Spiel 2 und im Schlussdrittel von Spiel 4 die bisweilen spielerische Überlegenheit des Gegners anerkennen. Keines der beiden Teams hat es verdient diese Serie zu verlieren, aber eine Entscheidung musste schliesslich her. War sie am Samstagabend in der Verlängerung noch zugunsten der Berner gefallen, jubelten etwas mehr als 24 Stunden später die Adler.

Das Team Aarau dankt an dieser Stelle der Mannschaft und den Fans Hornets Regio Moosseedorf Worblental für die fünf intensiven, hart umkämpften und fairen Spiele!

Team Aarau – Hornets R.Moosseedorf Worblental 4:3 n.V. (2:1, 1:1, 0:1, 1:0); Schachenhalle, Aarau. 350 Zuschauer. SR Cereda/Locatelli. Tore: 12. P. Byland (R. Hug) 1:0. 16. X. Schneider (P. Schäfer) 1:1. 20. P. Byland (D. Studer, Ausschluss J. Freudiger) 2:1. 21. D. Studer 3:1. 24. S. Oester 3:2. 48. E. Fritschi (X. Schneider) 3:3. 64. F. Kull (M. Stoltenberg) 4:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 3mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark (ab 50. M. Hunziker), M. Kull; S. Colombo, V. Lacerda; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Stettler; R. Hug, P. Byland, O. Meyer; N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller (ab 45. F. Kull); J. Hofmann; L. Marraffino; O. Bürgi; T. Hunziker.

Hornets R. Moosseedorf Worblental: S. Stöckli; E. Fritschi; E. Tüsel; J. Willi; M. Kipf; M. Steiner; D. Kipfer; X. Schneider; S. Oester; M. Hertig; M. Coray; J. Böhlen; Y. Wendelspiess; S. Zünd; M. Marti; J. Freudiger; J. Rüfenacht; P. Christen; P. Schäfer; F. Grunder.

Die Entscheidung muss am Sonntag fallen

Aarau kann in Schönbühl nicht gewinnen. Nach 40 Minuten führte der Underdog zwar noch mit 5:3, agierte im Schlussdrittel ab zu passiv und kassierte in Unterzahl zwei Treffer, ehe das Heimteam in der Verlängerung reüssierte und damit die Belle in Aarau am Sonntagabend 20.00 Uhr erzwingen konnte.

In Spiel 4 dieser Serie starteten die Hornets aggressiv, Aarau hatte Mühe, Ballbesitz zu halten, überstand das Startfurioso aber unbeschadet und suchte vermehrt selber die Offensive. U21-Spieler Olivier Meyer brachte die Aargauer in der 8. Minute nach einem Abschluss von Rafi Hug in Front, Captain Dominic Studer erhöhte 10 Minuten später auf 2:0; Aarau war nun dem Gegner längst ebenbürtig. Sekunden nach diesem zweiten Treffer verkürzten die Berner nach einem unnötigen Ballverlust der Adler in der eigenen Zone. Im Mitteldrittel glichen die Hornets gar aus und nutzten das zweite Überzahlspiel dabei resolut aus. Die Aarauer vermochten zu reagieren. Philippe Stark und Dominic Stettler sorgten für den erneuten Zweitorevorsprung. In der 35. Minute mussten die Adler dann einen ärgerlichen Treffer hinnehmen, irgendwie landete der Ball wieder via eigenem Spieler im Tor. Aber der erneut praktisch fehlerfrei agierende Silvan Colombo erhöhte postwendend auf Zuspiel von Rafi Hug auf 5:3. Dass die Aarauer Stürmer in der Folge zweimal alleine vor des Gegners Torhüter vergaben, verkam in diesem Moment noch zur Randnotiz, sollte später aber doch noch an Bedeutung gewinnen. Lange verteidigten die Aarauer im Schlussdrittel erfolgreich, liessen aber in der Offensive beste Konterchancen aus und vermochten den Ballbesitz wieder kaum zu halten. Eigene Angriffe und Ballstafetten hatten Seltenheitswert, zu oft wählte man den unkoordinierten Befreiungsschlag. Zudem leistete man sich zu viele Fouls, die schliesslich zu Strafen führten. Das starke Powerplayspiel der Hornets hielt an und führte mit zwei Toren zum Ausgleich. In der Verlängerung sicherten sich die Berner in einer umkämpften Partie nicht unverdient den Sieg.

Damit kommt es am Sonntagabend, 3. April um 20.00 Uhr in der Schachenhalle zum entscheidenden fünften Spiel. Aarau präsentierte sich in Spiel vier in den Special Games nicht schlecht, musste dem Gegner aber klar den Vorrang lassen. Die Hornets nutzten die sich bietenden Chancen resolut aus und dominierten das Schlussdrittel letztlich klar. Aarau wird Mittel finden müssen, um dem Gegner das eigene Spiel wieder mehr aufzuzwingen und darf bei einem Vorsprung nicht zu defensiv werden. Zudem gilt es einmal mehr, die Fehlerquote zu reduzieren und mit mehr Entschlossenheit in den Abschluss zu gehen.

Hornets R.Moosseedorf Worblental – Team Aarau 6:5 n.V. (1:2, 2:3, 2:0, 1:0), RAIFFEISEN unihockeyARENA, Urtenen Schönbühl. 250 Zuschauer. SR Jörg/Würger. Tore: 8. O. Meyer (R. Hug) 0:1. 17. D. Studer (M. Stoltenberg) 0:2. 17. M. Kipf 1:2. 28. M. Coray (E. Fritschi, Ausschluss V. Lacerda) 2:2. 31. P. Stark 2:3. 33. D. Stettler (M. Stoltenberg) 2:4. 35. M. Steiner (Eigentor) 3:4. 35. S. Colombo (R. Hug) 3:5. 49. E. Fritschi (J. Willi, Ausschluss S. Hertig) 4:5. 56. J. Willi (M. Coray, Ausschluss D. Stettler) 5:5. 62. S. Oester 6:5.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental. 5mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Hornets R. Moosseedorf Worblental: S. Stöckli; E. Fritschi; E. Tüsel; J. Willi; M. Kipf; M. Steiner; D. Kipfer; X. Schneider; S. Oester; M. Hertig; M. Coray; G. L. Poschung; Y. Wendelspiess; J. Freudiger; S. Zünd; M. Marti; P. Schäfer; J. Rüfenacht; P. Christen; J. Böhlen; S. Leuenberger; F. Grunder.

Team Aarau: L. Mäder; M. Kull, P. Stark; V. Lacerda (ab 35. M. Hunziker), S. Colombo; M. Wagner, S. Hertig; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Stettler (ab 50. D. Oehler); R. Hug, P. Byland (ab 30. F. Kull), O. Meyer; F. Schwaller, N. Neeser (ab 48. O. Bürgi), J. Heller; L. Marraffino; T. Hunziker.

Ein Sieg, nicht mehr und nicht weniger

Aarau gewinnt in der best of five-Serie Spiel drei zuhause gegen Hornets Moosseedorf mit 6:1. Damit kann Aarau in der Serie mit 2:1 in Führung gehen und kommt der Überraschung, sich gegen den langjährigen Erstligisten aus Bern durchzusetzen, ein kleines Stück näher. In den spielentscheidenden Phasen waren die Adler hellwach, agierten extrem mannschaftsdienlich und waren auch etwas mehr vom Glück begünstigt als der Gegner.

Wie schon in den ersten beiden Partien startete Aarau konzentriert und konnte in der 6. Minute durch Dominic Stettler in Führung gehen, der damit seinen Auftrag, Unruhe vor des Gegners Tor zu stiften und die Abschlüsse zu nehmen, zeitnah und erfolgreich erfüllte. In der Folge kam der Oberklassige zwar besser in die Partie, blieb aber vornehmlich mit Distanzschüssen gefährlich. Ein solcher fand schliesslich den Weg via Aargauer Verteidiger ins Adlergehäuse zum Ausgleich. Beide Teams agierten auch im Mitteldrittel geduldig und duellierten sich auf Augenhöhe. Florian Schwaller verpasste die Führung für das Heimteam noch knapp, ehe Routinier Peter Byland seine Farben im Powerplay unmittelbar vor Spielmitte mit einem Schuss ins hohe Eck auf Pass von Marco Stoltenberg abermals in Führung schoss. Danach leisteten sich die Aargauer zwar wenige, aber doch erhebliche Fehler in der Verteidigung, die zu zwei, drei hochkarätigen Gästechancen führten. Doch ein erneut blendend aufgelegter Luz Mäder im Adler Tor entschärfte alle Berner Abschlüsse mit zum Teil mirakulösen Paraden. Im letzten Drittel häuften sich die Aarauer Chancen wieder. Der pfeilschnelle Noel Neeser überlief zuerst die linke Gästeflanke und setzte den Ball an die Unterkante der Querlatte. Wenig später bediente der omnipräsente Rafi Hug den aufgerückten Silvan Colombo, der auf 3:1 erhöhen konnte. Moosseedorf lief darauf erfolglos an, Aarau zog durch Peter Byland und Dominic Oehler mit zwei Treffern ins leere Tor auf 5:1 davon und der umtriebige, laufstarke Joël Heller setzte mit dem 6:1 noch einen oben drauf.

Spiel drei ging damit wieder an Aarau, dessen Akteure sich an diesem Abend alle mit einer extrem mannschaftsdienlichen Leistung auszeichneten. Jeder stellte seine eigenen Stärken vollumfänglich in den Dienst des Teams und trug damit entscheidend bei zu diesem schönen und vielumjubelten Sieg, der allerdings einfach dazu führte, dass der Unterklassige der Überraschung einen Schritt näher kam, nicht mehr und nicht weniger. Am nächsten Wochenende wird die Entscheidung fallen, entweder am Samstag in Schönbühl oder am Sonntag in der Schachenhalle. Die Adler haben bisher im Spiel ohne Ball hervorragend verteidigt, müssen aber in der Defensive im Spiel mit Ball die Eigenfehler deutlich reduzieren und in der Offensive im Abschluss noch konsequenter und entschlossener agieren, wollen sie weiter erfolgreich sein und die Hornets in der engen Serie tatsächlich bezwingen.

Team Aarau – Hornets R.Moosseedorf Worblental 6:1 (1:1, 1:0, 4:0), Schachenhalle, Aarau. 190 Zuschauer. SR Cereda/Locatelli. Tore: 6. D. Stettler 1:0. 16. S. Zünd 1:1. 29. P. Byland (M. Stoltenberg) 2:1. 51. S. Colombo (R. Hug) 3:1. 60. P. Byland (O. Meyer) 4:1. 60. D. Oehler 5:1. 60. J. Heller (N. Neeser) 6:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 1mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental.

Team Aarau: L. Mäder; M. Kull, P. Stark; M. Schenk (ab 5. V. Lacerda), S. Colombo; M. Wagner, S. Hertig; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Stettler (ab 40. D. Oehler); R. Hug, P. Byland, O. Meyer; N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller; S. Wassmer; O. Bürgi; T. Brunschwiler; T. Hunziker.

Hornets R. Moosseedorf Worblental: S. Stöckli; E. Fritschi; E. Tüsel; J. Willi; M. Kipf; M. Steiner; D. Kipfer; X. Schneider; M. Hertig; M. Coray; J. Böhlen; G. L. Poschung; Y. Wendelspiess; J. Freudiger; S. Zünd; M. Marti; J. Rüfenacht; P. Christen; P. Schäfer; S. Leuenberger; F. Grunder.

Aarau verpasst das Break letztlich klar

In Spiel zwei unterliegt Aarau den Berner Hornissen auswärts klar mit 1:4, nachdem man bis zur Spielmitte noch in Führung gelegen hatte. Die Offensivabteilung präsentierte sich wie schon am Vorabend ungenügend in der Chancenauswertung, zudem leistete man sich zu viele individuelle Fehler, die sich die erfahrenen Erstligisten nicht entgehen liessen und einen letztlich verdienten Sieg einfuhren.

Der Sonntagabend in Schönbühl begann gut für die Adler. Marvin Wagner brachte seine Farben auf Pass von Samir Hertig mit einer Freistossvariante in Führung. Aarau liess auch Ball und Gegner gut laufen und verteidigte diszipliniert und im Spiel ohne Ball nahezu fehlerfrei. Nur liess man in der Offensive sich bietende Chancen, die Führung zu erhöhen, aus. Hornets scheiterte seinerseits wiederholt am einmal mehr souveränen Luz Mäder im Aargauer Tor. Genau bei Spielmitte glich der Favorit dann aber doch aus und ging nach bitteren Aarauer Fehlern in der Defensive und einer Doublette kurz vor der zweiten Pause gar mit 3:1 in Führung. Die Gäste mussten reagieren und versuchten die Abschlussquote wieder zu erhöhen. Dies gelang punkto Quantität; die Qualität und die Präzision im Passspiel sowie im Abschlussverhalten blieben allerdings deutlich ungenügend. Aarau wirkte zu umständlich und ungenau in der gegnerischen Zone und es wollte (selbst in zwei Powerplaymöglichkeiten) einfach nichts Zählbares gelingen. So bauten die Berner die Führung noch aus und spielten den Sieg in Spiel zwei souverän nach hause.

Zum Schluss mussten sich die Aarauer nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. Letztlich reichte es nicht, den Favoriten in Spiel zwei zu bezwingen und mehr zu fordern. Wille und Einsatz, das Bemühen, ins Spiel zurückzufinden, waren jederzeit bestens erkennbar. Stürmer und Verteidiger aber leisteten sich zu viele individuelle Fehler, sei es mit unpräzisen Abschlüssen oder eben auch Fehlzuspielen in der eigenen Zone, die die Hornets nach Spielmitte resolut auszunützen vermochten. Es bleibt beiden Teams eine Woche Zeit, die richtigen Schlüsse aus den ersten beiden Begegnungen zu ziehen. Am nächsten Samstagabend um 19.00 Uhr kommt es in der Aarauer Schachenhalle zum dritten Aufeinandertreffen.

Hornets R.Moosseedorf Worblental – Team Aarau 4:1 (0:1, 3:0, 1:0), RAIFFEISEN unihockeyARENA, Urtenen Schönbühl. 183 Zuschauer. SR Müller/Schmutz. Tore: 12. M. Wagner (S. Hertig) 0:1. 30. J. Willi (M. Steiner) 1:1. 38. X. Schneider (S. Oester) 2:1. 39. M. Steiner (E. Fritschi) 3:1. 42. D. Kipfer (S. Zünd) 4:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Hornets Regio: S. Stöckli; E. Fritschi; E. Tüsel; J. Willi; M. Kipf; M. Steiner; D. Kipfer; X. Schneider; S. Oester; M. Hertig; M. Coray; G. L. Poschung; S. Zünd; J. Freudiger; P. Schäfer; J. Rüfenacht; Y. Wendelspiess; P. Christen; J. Böhlen; S. Leuenberger; F. Grunder.

Team Aarau: L. Mäder; M. Kull, P. Stark; M. Schenk, V. Lacerda; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, S. Colombo; P. Byland (ab 20. O. Meyer), R. Hug, F. Kull; N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller; O. Bürgi; D. Stettler; D. Oehler; L. Neuenschwander; T. Hunziker.

Aarau mit Auftaktsieg in der Schachenhalle

Das Team Aarau siegt im ersten Spiel in der Serie gegen den 1. Ligisten Hornets Regio vor heimischer Kulisse in einem von Spannung und Intensität geprägten Match in der Verlängerung. Die höherklassierten Gäste glichen erst in der Schlussminute aus. Florian Schwaller liess aber die Adler in der Verlängerung mit einem sehenswerten Backhand Tor jubeln.

Aarau begann die Partie konzentriert. Silvan Colombo luchste einem Berner Verteidiger bereits nach 10 Sekunden den Ball ab, vergab aber die sich daraus ergebende erste Grosschance etwas unglücklich. In der 4. Minute traf dann aber der erneut dynamische und pfeilschnelle Noël Neeser mit einem platzierten halbhohen Schuss auf Zuspiel von Marvin Wagner zur Aargauer Führung. Die Gäste verzeichneten zwar in der Folge mehr Ballbesitz und machten mehr fürs Spiel, aber die gefährlicheren Torchancen hatte weiter der Unterklassige. Je näher die Pause rückte, desto erdrückender schien das Pressing der Hornissen zu werden; die Adler-Verteidiger taten sich schwer, die Pässe schnell und mit der nötigen Präzision aus der Gefahrenzone zu spielen. Auf der anderen Seite stand Aarau im Spiel ohne Ball nach wie vor stabil und verteidigte im Kollektiv hervorragend. Bis tief ins Mitteldrittel hinein hielt der knappe Vorsprung, dann aber lenkte ein Gästespieler im Slot einen Weitschuss unhaltbar ins Tor von Luz Mäder aber, der einmal mehr eine hervorragende Leistung zeigte und viel Sicherheit ausstrahlte. Aarau spielte erstaunlich geduldig weiter und konnte sich nun wieder mehr Spielanteile ergattern, wirkte auch wieder aktiver im Angriffsspiel. Zwei Powerplaymöglichkeiten liess man allerdings etwas harmlos liegen. Die Schlussphase hatte es dann in diesem ersten Duell Adler gegen Hornissen in sich. Zuerst reüssierte Captain Dominic Studer dank seines energischen Nachsetzens und überwand den blendend aufgelegten Michael Marti im Hornets Tor zum 2:1. Diese Führung sollte bis 51 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit halten; genau dann kassierte Aarau ein unglückliches Eigentor. Es folgte die Verlängerung. In dieser belohnte sich Florian Schwaller für eine kampfstarke und engagierte Leistung mit einem Tor der Extraklasse. Nach einem schnellen und präzisen Zuspiele von Dominic Studer aus der eigenen Zone liess er seinen Gegner stehen, nahm den Ball von der Vor- auf die Rückhandseite und traf ins rechte hohe Eck zum vielumjubelten Siegtreffer.

Damit entscheidet Aarau das erste Duell, das die beiden Teams über weite Strecken auf Augenhöhe führten, für sich. Die 200 Zuschauer sahen einen packenden Krimi zum Auftakt der Serie. Hornets verzeichnete etwas mehr Ballbesitz, Aarau seinerseits fuhr einige äusserst gefährliche Konter, sündigte aber im Abschluss wiederholt. Die Trainercrew der Adler wusste nach der Partie vor allem die solide Mannschaftsleistung und das aufopfernde Abwehrverhalten herauszustreichen. Dieses wird auch im zweiten Aufeinandertreffen an diesem Wochenende gefordert sein. Aarau reist am Sonntag nach Urtenen Schönbühl und wird erneut versuchen den Favoriten zu fordern. Anpfiff der Partie ist um 16.00 Uhr.

Team Aarau – Hornets R.Moosseedorf Worblental 3:2 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 1:0), Schachenhalle, Aarau. 200 Zuschauer. SR Jörg/Würger. Tore: 4. N. Neeser (M. Wagner) 1:0. 35. P. Schäfer (M. Hertig) 1:1. 57. D. Studer 2:1. 60. M. Steiner (Eigentor) 2:2. 62. F. Schwaller (D. Studer) 3:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 2mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, M. Kull; V. Lacerda, M. Schenk; M. Wagner, S. Hertig; D. Studer, M. Stoltenberg, S. Colombo; R. Hug, P. Byland, F. Kull; N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller; T. Brunschwiler; O. Bürgi; O. Meyer; S. Wassmer; L. Marraffino; T. Hunziker.

Hornets Regio Moosseedorf Worblental: S. Stöckli; E. Fritschi; D. Kipfer; E. Tüsel; J. Willi; M. Kipf; M. Steiner; X. Schneider; S. Oester; Y. Wendelspiess; M. Coray; M. Hertig; G. L. Poschung; J. Freudiger; S. Zünd; M. Marti; P. Schäfer; J. Rüfenacht; P. Christen; J. Böhlen; S. Leuenberger; F. Grunder.

Mit Auswärtssieg in die Aufstiegsspiele!

Das Team Aarau entscheidet die best-of-three Serie in den Playoffs bereits in Spiel zwei auswärts in Seftigen zu seinen Gunsten und qualifiziert sich damit für die Aufstiegsspiele in die 1. Liga. Eine scheinbar zur Spielhälfte entschiedene Partie wurde nach einer Zulgtaler Aufholjagd nochmals spannend, ehe Aarau im Schlussabschnitt innert einer Minute und fünf Sekunden mit drei Toren auf 4:8 davonzog. Spielgestalter Rafi Hug brillierte mit drei Treffern auch in (krankheitsbedingter) Abwesenheit seines kongenialen Offensivleaders Peter Byland und wurde zurecht zum Matchwinner ernannt.

Wie schon in der ersten Partie vor Wochenfrist startete Aarau konzentriert in die Affiche. Marco Stoltenberg brachte die Gäste früh in Führung, Zulgtal konnte aber dieses Mal postwendend ausgleichen. Nach einer völlig sinnlosen Bandenattacke musste Noël Neeser dann nach fünf Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Aarau vermochte im Powerplay aber nicht zu reüssieren. Dies änderte sich, als nach 12 Minuten wieder ein Zulgtaler die Strafbank aufsuchte. Rafi Hug stellte auf Zuspiel des sehr präsenten Marco Stoltenberg auf 2:1 für Aarau. Zu Beginn des Mitteldrittels legten die Aargauer Adler dann erst richtig los. Zuerst erhöhte der bestens aufgelegte Verteidiger Marvin Wagner von der Mittellinie mit einem Sonntagsschuss ins hohe Eck auf 3:1, ehe Rafi Hug seinen zweiten Treffer erzielte und schliesslich der eben erst eingewechselte Dominic Stettler mit seiner ersten Ballberührung in dieser Partie seinen ersten Treffer fürs Team Aarau erzielte (er stiess erst im Verlauf der Saison zu den Adlern und spielte früher für Zofingen und Bassersdorf). Danach agierten die Gäste aber zu passiv und Zulgtal besann sich während einer starken Phase auf seine spielerischen und abschlusstechnischen Fähigkeiten. Bis zur zweiten Pause arbeiteten sich die Berner auf 4:5 heran und bekamen sogar eine Überzahlmöglichkeit zugesprochen. Aarau zeigte sich im Boxplay aber diszipliniert und engagiert, überstand diese vielleicht matchentscheidende Phase und fand zurück in die Partie. Es folgte die Minute mit drei Torerfolgen. Dominic Stettler schloss auf Pass von Dominic Studer eine Direktkombination über mehrere Stationen zum 6:4 ab. Youngster Florian Kull entwischte dann seinen Gegnern dank seiner Agilität und Geschwindigkeit und überwand den Berner Torhüter eiskalt zum 7:4. Schliesslich durfte auch Oli Bürgi seinen ersten Meisterschaftstreffer bejubeln, nachdem ihm der Ball von Toni Brunschwiler zugespitzelt worden war. Den 5. Treffer der Berner, beantworteten Florian Schwaller und (erneut im Powerplay) Rafi Hug zum letztlich klaren, vielumjubelten Endstand von 10:5 zugunsten der Aarauer.

Routinier Rafi Hug orchestrierte das Aarauer Spiel in der zweiten Linie praktisch fehlerfrei und darf gewiss aus einem starken Kollektiv herausgehoben werden. Erfreulich stabil präsentierte sich auch in dieser Partie die junge dritte Linie, in welcher die Verteidiger Samir Hertig und Marvin Wagner wieder praktisch fehlerfrei aufspielten. Letztlich zahlten sich in beiden Affichen gegen Zulgtal aus Sicht der Aargauer auch die Disziplin, Geduld und Ruhe aus. Lediglich die drei Gegentore in Serie im Mitteldrittel hätten man vermeiden dürfen. Da wurde Aarau zu passiv und gestand dem Gegner zu viel Raum zu. Allerdings musste man auch zugestehen, dass Zulgtal in dieser Phase der Partie seine Ressourcen auf seine spielerischen Stärken zu fokussieren vermochte und zielstrebig agierte. Dies dürfte eine Spielweise sein, die Aarau in den kommenden Aufstiegsspielen gegen den 1. Ligisten Hornets Regio Moosseedorf zu erwarten haben wird. Es wird wichtig sein, dass Aarau den 1. Liga-Rhythmus und das Tempo sowie die nötige Aggressivität in der eigenen Zone rasch zeigen wird, will man auch gegen diese Berner Mannschaft, die – gespickt mit ehemaligen Nationalligaspielern – zu favorisieren ist, bestehen können. Zum ersten Duell in dieser best-of-five Serie kommt es bereits am kommenden Samstag, 19. März 2022, um 19.00 Uhr in der Schachenhalle in Aarau. Am Sonntag gastieren die Adler dann bei den Hornissen.

UH Zulgtal Eagles – Team Aarau 5:10 (1:2, 3:3, 1:5), RAIFFEISEN Arena Gürbetal, Seftigen. 131 Zuschauer. SR Bieli/Flury. Tore: 3. M. Stoltenberg 0:1. 5. T. Hiltbrand (F. Wüthrich) 1:1. 13. R. Hug (M. Stoltenberg, Ausschluss T. Wölfi) 1:2. 22. M. Wagner (J. Heller) 1:3. 26. R. Hug (O. Meyer) 1:4. 27. D. Stettler (D. Studer) 1:5. 31. R. Hiltbrand (T. Hiltbrand) 2:5. 35. F. Pfaffen 3:5. 39. F. Pfaffen (R. Hiltbrand) 4:5. 44. D. Stettler (R. Hug) 4:6. 44. F. Kull 4:7. 45. O. Bürgi (T. Brunschwiler) 4:8. 45. A. Künzi 5:8. 57. F. Schwaller 5:9. 60. R. Hug (M. Stoltenberg, Ausschluss R. Hiltbrand) 5:10.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UH Zulgtal Eagles. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

UH Zulgtal Eagles: N. Meyer; L. Spycher; R. Hiltbrand; A. Künzi; F. Pfaffen; J. Schwendimann; T. Hiltbrand; T. Wölfli; M. Habegger; P. Gerber; M. Stegmann; D. Ryf; Y. Wanzenried; S. Bähler; D. Frey; M. Aebersold; M. Wyss; M. Frick; Ch. Bürki; H. Ramseier.

Team Aarau: L. Mäder; M. Kull, S. Colombo; V. Lacerda, M. Schenk; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Oehler (ab 27. D. Stettler); R. Hug, O. Meyer, F. Kull; N. Neeser (ab 7. T. Brunschwiler), F. Schwaller, J. Heller; L. Marraffino; O. Bürgi; Y. Walker; T. Hunziker.

Aarau legt im Adler-Duell zuhause mit einem 10:5 Sieg vor

Das Team Aarau startet mit einem letztlich deutlichen Heimsieg in die Playoff-Affiche gegen das kampfstarke Unihockeyteam Zulgtal Eagles. Marco Stoltenberg präsentierte sich in bester Spiellaune und überzeugte mit 4 Toren und 2 Assists.

Die Playoffs begannen gut für die Hausherren. Bereits in der 2. Minute reüssierte die dritte Linie, die sich zu 100% aus jungen Aarauer Eigengewächsen zusammensetzte. Marvin Wagner setzte die Vorgabe des Trainerstaffs vorbildlich um und suchte bereits früh konsequent den Abschluss. Seinen Weitschuss vermochte der Ex-NLA Torhüter im Kasten der Eagles noch zu parieren, den Abpraller verwertete aber Joël Heller im Slot. Damit stand der immer aufopfernd kämpfende Adler-Stürmer einmal mehr dort, wo eben ein Skorer hinmuss, in der tiefsten Abwehrzone des Gegners, wo er auch an diesem Abend viel Prügel einstecken musste, aber immer wieder für viel Gefahr sorgte. Aarau verpasste es in der Folge zu erhöhen, die Gäste kamen besser ins Spiel, beklagten zuerst einen Pfostenschuss aus grosser Distanz, ehe sie noch im Startabschnitt ausglichen. Und nach der Pause kam es für die Berner noch besser. Mit einem Doppelschlag zogen sie um zwei Längen davon und näherten sich bereits der Breakmöglichkeit. Routinier Silvan Colombo war es, der für die Aarauer postwendend ein Zeichen setze, als Verteidiger entschlossen einen freien Ball abfing und energisch in der nahen Ecke halbhoch versenkte. Fünf Minuten später startete Marco Stoltenberg sein Feuerwerk. Zuerst verwertete er einen Abpraller nach einem Schuss von Captain Dominic Studer zum Ausgleich, dann einen freien Slot im Ball nach einem Abschluss von Dominic Oehler, in Überzahl ein Zuspiel von Dominic Studer und in der 34. Minute wieder eine präzise Vorarbeit seines Captains nach einer Freistossvariante. Aarau hatte den Rückstand in ein beruhigendes 6:3 gekehrt und reagierte in der Person von Leitadler Dominic Studer auch noch auf das vierte Berner Tor mit dem 7:4 vor dem zweiten Pausentee. Dabei konnten sich die Berner bei ihrem Schlussmann bedanken, der sie mit einigen Paraden im Spiel gehalten hatte. Im Tor der Aarauer musste allerdings auch Luz Mäder bei pfeilschnellen Kontern der Gäste das eine oder andere Mal mirakulös eingreifen. Im Schlussdrittel flackerte die Hoffnung der Gäste nur kurz auf nach dem fünften Treffer, den sie im Powerplay mit einem Sonntagsschuss erzielten. Joël Heller nach schöner Vorarbeit von Noël Neeser, Olivier Meyer nach mustergültigem Pass von Marco Stoltenberg und Peter Byland auf Zuspiel von Rafi Hug trafen für das Heimteam zum 10:5 Endstand.

Damit legt Aarau in der Playoff-Serie vor und hat bereits am nächsten Samstag auswärts den ersten Matchball. Es wird in der Defensive eine um eine Spur konsequentere Leistung brauchen, will man auch in Bern reüssieren. Zudem sind die Adler gut beraten, den Ball noch etwas schneller laufen zu lassen, damit es gar nicht erst zu den vielen grenzwertigen Zweikämpfen kommt. In dieser ersten Partie fiel bei Aarau erneut das starke Kollektiv positiv auf. Und auch die besonnene Reaktion auf den 1:3-Rückstand vermochte zu gefallen. Aarau lief nicht etwa kopflos an, sondern suchte geduldig und engagiert den Erfolg, der sich dann auch bereits im Mittelabschnitt in Form von zahlreichen Toren auszahlte.

Team Aarau – UH Zulgtal Eagles 10:5 (1:1, 6:3, 3:1), Schachenhalle, Aarau. 130 Zuschauer. SR Meier/Meier. Tore: 2. J. Heller (M. Wagner) 1:0. 13. A. Habegger (F. Pfaffen) 1:1. 21. T. Hiltbrand (F. Pfaffen) 1:2. 22. R. Hiltbrand (R. Kuenzi) 1:3. 23. S. Colombo 2:3. 28. M. Stoltenberg (D. Studer) 3:3. 31. M. Stoltenberg (D. Oehler) 4:3. 33. M. Stoltenberg (D. Studer) 5:3. 34. M. Stoltenberg (D. Studer, Ausschluss P. Schmid) 6:3. 38. R. Hiltbrand (Y. Wanzenried) 6:4. 40. D. Studer (M. Stoltenberg) 7:4. 45. R. Hiltbrand (T. Wölfli, Ausschluss O. Schnyder) 7:5. 53. J. Heller (N. Neeser) 8:5. 55. O. Meyer (M. Stoltenberg) 9:5. 56. P. Byland (R. Hug) 10:5.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 1mal 2 Minuten gegen UH Zulgtal Eagles.

Team Aarau: L. Mäder; L. Marraffino (ab 20. Y. Walker), M. Kull; V. Lacerda, S. Colombo; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, D. Oehler (ab 33. O. Schnyder); P. Byland, R. Hug, F. Kull (ab 40. O. Meyer); N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller (ab 53. T. Brunschwiler); S. Wassmer; T. Hunziker.

UH Zulgtal Eagles: S. Wanzenried; A. Stettler; L. Spycher; R. Hiltbrand; A. Künzi; F. Pfaffen; T. Hiltbrand; T. Wölfli; R. Kuenzi; D. Ryf; M. Habegger; Y. Wanzenried; S. Bähler; D. Frey; A. Habegger; M. Gfeller; M. Aebersold; M. Wyss; Ch. Bürki; F. Wüthrich.

Aarau feiert Gruppensieg mit weiterem Derby-Erfolg

Das Spiel gegen Obersiggenthal hatte tabellentechnisch nicht mehr grosse Bedeutung. Die Adler stehen bereits länger als Gruppensieger fest, und Obersiggenthal hatte den Ligaerhalt auf sicher, da kurz vor Anpfiff der Partie in Buchs die zweite Garde von Langenthal gegen Sursee verloren hatte. Aber Aarau wollte seine Siegesserie zuhause fortsetzen und unbedingt Revanche nehmen für die einzige Quali-Niederlage, die man zum Abschluss der Vorrunde in Obersiggenthal bezogen hatte.

Entsprechend ambitioniert starteten die Adler, die an diesem Abend besonders viele Absenzen zu beklagen hatten und praktisch eine komplette U21-Linie ins Rennen schickten. Die Gäste präsentierten sich aber von Beginn an als abschlussgefährlich und in den Zweikämpfen schnörkellos. Tobias Hunziker im Tor der Aarauer hatte eher mehr Arbeit als sein Gegenüber und zeigte einige tolle Paraden. Immerhin fand der Leader zusehends besser ins Spiel und vor allem die U-21 Linie kam zu einigen vielversprechenden Chancen, blieb im Abschluss aber zu ungenau. Aarau verschoss schliesslich gar einen Penalty, zeigte dann aber im ersten Überzahlspiel nach wenigen Sekunden eine feine Variante; Marco Stoltenberg traf auf Pass von Dominic Studer zum 1:0. Aarau war nun die deutlich bessere Mannschaft, liess aber Chancen höchst fahrlässig ungenutzt und blieb vor dem gegnerischen Gehäuse umständlich. Anders die Gäste, die weiter konsequent den Abschluss suchten, kaum waren sie einmal in der Offensive. Unmittelbar vor der ersten Pause glichen sie prompt aus. Und es kam noch besser für die Obersiggenthaler. Im Mittelabschnitt gingen sie nach wenigen Minuten in Führung und waren nun die klar spielbestimmende Mannschaft. Erst nach einem Timeout der Aarauer und einigen Umstellungen fand der Leader zurück ins Spiel und konnte mittels Penalty durch Routinier Rafi Hug ausgleichen. Im zweiten Powerplay der Adler gelang dann Dominic Studer nach einem magistralen Querpass von Peter Byland die neuerliche Führung für die Kantonshauptstädter. Zu Beginn des Schlussabschnitts folgten die besten Minuten der Aarauer; zwar musste man noch den Ausgleich hinnehmen, doch dann zeigte man sich endlich von der gradlinigen, effizienten Seite. Der eingewechselte Luca Neuenschwander präsentierte sich besonders abschlussfreudig und reüssierte mit zwei sehenswerten Toren, während auch Dominic Studer und Peter Byland trafen und das Skore auf 7:3 für den Leader stellten. Die Gäste verkürzten in der Schlussphase mit zwei Toren auf 7:5, danach war Schluss.

Aarau beendet damit die Qualifikation mit einem weiteren Heimsieg und einem starken Punkteschnitt von über 2,7 pro Spiel. Zu hause hatte man sich das Punktemaximum gesichert und in 14 zählenden Runden 10 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, Black Creek Schwarzenbach, herausgespielt. Der Jubel bei der Übergabe des Pokals für den Gruppensieger war zurecht gross. Aarau feiert damit einen Erfolg, der weder selbstverständlich ist noch einfach einzufahren war. Die Konkurrenz war oft sehr stark und in nicht wenigen Spielen waren es kleine Punkte, die zum Aarauer Sieg führten – und dann und wann stand auch das nötige Glück zur Seite. Einzelne Spieler an dieser Stelle aus dem grossartigen Kollektiv herauszuheben, ist nicht einfach – zu nennen sind aber sicherlich Routinier Peter Byland, der in seiner 5. Adlersaison konstant skorte, sich physisch in toller Verfassung zeigte und die Offensive als unumstrittener Führungsspieler hervorragend orchestrierte, und U-21 Spieler Florian Kull, der oft zusammen mit Peter Byland spielte und dabei seine Torgefährlichkeit, seinen Spielwitz, seine Abschlussstärke und seine Geschwindigkeit zeigte und regelmässig wichtige Tore erzielte. An der Seite der beiden tat sich auch Rafi Hug als nationalligaerfahrener Routinier immer wieder besonders hervor. Wie Peter Byland brachte er frei von jeglichen Allüren viele wertvolle Inputs und ins Aarauer Spiel ein, erzielte wichtige Tore und bestach  mit seiner sehr kompletten Spielweise und seiner einzigartigen Stocktechnik. Besonders stark ist aber auch, dass Aarau viele verletzungs- und berufsbedingte Ausfälle regelmässig wettmachen konnte; Tobias Wullschleger (von Lok Reinach zu Aarau gestossen) konnte beispielsweise wegen einer schweren Knieverletzung keine Partie bestreiten, und Abwehrchef Philippe Stark brachte es ebenfalls wegen hartnäckiger Verletzungen lediglich auf drei Ernstkämpfe. Viele Spieler, die in den letzten drei Jahren aus der U21 nachgerückt sind, sind mittlerweile an der Seite der ausgewiesenen Routiniers zu Stammspielern gereift. Und immer zu erwähnen sind die Vollblutadler Dominic Studer, Stefan Wassmer, Luz Mäder und Marco Stoltenberg, die kein Spiel verpasst haben (mit Ausnahme einmal Covid) und in der Trainingspräsenz seit Jahren zu den Fleissigsten gehören. Einmal mehr bildeten sie quasi den Zellkern einer eingeschworenen und extrem willigen Mannschaft.

Damit geht die Saison für Aarau in die nächste Phase. In den Playoffs kommt es zum Adlerduell! Aarau trifft auf die Zulgtal Eagles, die in der Gruppe 1 der 2. Liga die Playoff-Qualifikation als Tabellenvierter geschafft haben (der Gruppenerste (UHT Schüpbach II) und der Gruppendritte (UHT Eggiwil II) dürfen nicht aufsteigen, da ihre Fanionteams bereits in der 1. Liga bzw. NLB spielen). Dieser Gegner ist für Aarau noch ein unbeschriebenes Blatt. Mit konzentrierten und engagierten Leistungen, der richtigen Einstellung und verbesserter Abschlussqualität wollen die Adler ihre Erfolgsserie aber auch gegen die kampfstarken Berner fortsetzen.

 

Team Aarau – UHC Obersiggenthal 7:5 (1:1, 2:1, 4:3), Suhrenmatte, Buchs AG. 70 Zuschauer. SR Mehr/Schlatter. Tore: 6. M. Stoltenberg (D. Studer, Ausschluss M. Hitz) 1:0. 20. S. Niederberger (L. Leder) 1:1. 23. O. Füglister 1:2. 34. R. Hug 2:2. 40. D. Studer (P. Byland, Ausschluss S. Baumgartner) 3:2. 44. S. Gilli (M. Hitz) 3:3. 44. L. Neuenschwander (V. Lacerda) 4:3. 44. D. Studer (M. Schenk) 5:3. 46. P. Byland (R. Hug) 6:3. 48. L. Neuenschwander (V. Lacerda) 7:3. 54. C. Trobl (N. Baumgartner) 7:4. 57. N. Baumgartner (R. Haag) 7:5.
Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 2 mal 2 Minuten gegen UHC Obersiggenthal.

Team Aarau: T. Hunizker (ab 50. K. Laitinen); M. Kull, M. Schenk; V. Lacerda, R. Hug; Y. Walker, S. Wassmer; D. Studer, M. Stoltenberg, S. Colombo; P. Byland, D. Stettler, O. Bürgi; O. Meyer, N. Schibli, O. Schnyder; L. Neuenschwander.

UHC Obersiggenthal: S. Gilli; O. Füglister; S. Niederberger; M. Hitz; F. Vogler; L. Leder; R. Haag; N. Baumgartner; S. Baumgartner; T. Müller; Y. Kalt; G. Baumgartner; M. Aemmer; D. Jauner; D. Bumbacher; N. De Santis; L. Huber; T. Canzani; C. Trobl.

Knapper Derbysieg nach Covid-Pause

Nachdem sich das Team Aarau den Gruppensieg mit dem Verbandsentscheid, aufgrund von Covid vier Meisterschaftsrunden im Januar ausfallen zu lassen, vorzeitig gesichert hatte, wollte man in der vorletzten Runde der Qualifikation im Derby auswärts gegen Aargau United die Siegesserie fortsetzen. Dies gelang in einer spannenden und sehr gefälligen Zweitligapartie knapp, aber nicht unverdient.

Früh zeigte sich, dass Aargau United besonders motiviert in die Partie startete und die Kanterniederlage aus der letzten Meisterschaftspartie gegen Sursee vergessen machen wollte. Mit viel Tempo und gefährlichen Abschlüssen machten die Hausherren den Adlern das Leben schwer. Aarau hatte zwar mehr Ballbesitz, musste aber die gefährlicheren Aktionen den Vereinten zugestehen, die dann auch verdient in Führung gehen konnten. Der Ausgleich durch Florian Kull nach schönem Zusammenspiel mit Peter Byland und Silvan Colombo folgte rasch, ebenso die neuerliche Führung der Freiämter. Dieses Mal konnte Aarau sogar praktisch im Gegenzug durch Topskorer Peter Byland ausgleichen. Im Mitteldrittel zeigte sich wenig Neues. United blieb gefährlicher, Aarau vermochte nur selten Ruhe in die Partie zu bringen. Spannung und Tempo blieben hoch, und auch die Quote an grenzwertigen Stockschlägen; die erstmalige Gästeführung durch Marvin Wagner beantwortete United mit zwei sehenswerten Toren und der erneuten Führung, welche aber wiederum postwendend durch Peter Byland egalisiert wurde. Beide Teams verabschiedeten sich mit zwei weiteren schönen Treffern und damit einem Unentschieden in die zweite Pause. Für die Adler traf Dominic Studer mit einem Sonntagsschuss aus grosser Distanz. Der Leader aus Aarau behielt erstaunlich viel Geduld, blieb seiner taktischen Marschrichtung treu und liess sich nicht zu unnötigen Risiken hingeben. Beide Mannschaften hatten Chancen, das ausgeglichene Spiel stand auf des Messers Schneide; Aarau behielt das bessere Ende für sich. Der wieselflinke und stocktechnisch äusserst versierte Florian Kull auf Zuspiel von Peter Byland sorgte kurz vor Schluss für die abermalige Aarauer Führung, die man sich mit einer herzhaften und taktisch reifen Leistung in der Defensive nicht mehr nehmen liess.

Damit gewann Aarau ein weiteres Zweitligaspiel knapp und konnte mit zunehmender Spieldauer wieder an das Meisterschaftstempo heran finden. Noch erreichte man nicht ganz den Rhythmus und die Qualität vom Burgdorf Spiel, als man kurz vor Weihnachten einen 7:2-Sieg einfahren konnte. Allerdings zeigte Aargau United insbesondere offensiv auch eine sehr starke Leistung, forderte den Kantonshauptstädtern vieles ab und hätte genauso gut als Sieger vom Platz gehen können. Luz Mäder im Tor der Aarauer rettete im Schlussdrittel zwei, drei Mal höchst spektakulär in einer für die Zuschauer attraktiven, schnellen und fairen Partie. In der Schlussrunde vor den Playoffs trifft das Team Aarau zuhause noch auf den UHC Obersiggenthal, gegen den man die bisher einzige Meisterschaftsniederlage bezogen hat. Anpfiff ist am nächsten Samstag, 19. Februar 2022, um 19 Uhr in der Suhrenmatte Buchs.

Unihockey Aargau United – Team Aarau 5:6 (2:2, 3:3, 0:1), Junkholz, Wohlen AG. 51 Zuschauer. SR Dönz/Rüegg. Tore: 8. N. Müller (M. Lauener) 1:0. 14. F. Kull (S. Colombo) 1:1. 15. M. Notter 2:1. 16. P. Byland 2:2. 23. M. Wagner (S. Hertig) 2:3. 30. J. Bouilloux (J. Gisler) 3:3. 32. L. Trümpi (M. Notter) 4:3. 33. P. Byland (F. Kull) 4:4. 38. R. Strebel (J. Bouilloux) 5:4. 40. D. Studer 5:5. 56. F. Kull (P. Byland) 5:6.
Strafen: keine Strafen. 2 mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

Unihockey Aargau United: Ch. Fallegger; G. Fuchs; J. Bouilloux; F. Renggli; L. Trümpi; R. Strebel; D. Soldera; M. Lauener; E. Kurmann; A. Salzmann; N. Schär; N. Müller; D. Lüscher; H. Schärer; M. Notter; J. Gisler; D. Bohler; N. Meyer; S. Zaugg.

Team Aarau: L. Mäder; S. Wassmer, M. Kull; V. Lacerda, J. Hofmann; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, F. Brenner; P. Byland, S. Colombo, F. Kull; N. Neeser, F. Schwaller, J. Heller; L. Röthlisberger; O. Bürgi; T. Brunschwiler; T. Hunziker.

Herren 1 | Wassmer mit Backhand-Volley-Tor in Burgdorf – Aarau siegt deutlich mit 7:2

Aarau gewinnt nach einer über weite Strecken ausgezeichneten Leistung beim kampferprobten Burgdorf verdient mit 7:2. Stefan Wassmer, seit Jahren Team Aarauer durch und durch, belohnte sich kurz vor Schluss mit einem Rückhand-Volley-Tor nach einem grandiosen Auswurf von Goalie Luz Mäder für seine immensen Verdienste fürs Team Aarau gleich selber und sorgte damit für einen der zahlreichen Glanzmomente in Burgdorf.

Die mitgereisten Adler-Fans sahen eine geduldig und sehr diszipliniert agierende Mannschaft aus Aarau, die mehrheitlich in Ballbesitz war, in der Startphase aber im Abschluss zu wenig zwingend agierte. Marco Stoltenberg brachte seine Farben aber dann nach einem Schuss von Matthias Kull doch noch im ersten Drittel in Führung. Im Mittelabschnitt glichen die Hausherren zwar aus und hatten in den ersten Minuten vielleicht ihre beste Phase, in der sie sich auch auf ihre zweifellos grossen spielerischen Fähigkeiten und ihre gefährliche Abschlussstärke konzentrierten. Es folgte aber eine vehemente und bemerkenswerte Reaktion der Aargauer, die im zweiten Teil des Mittelabschnitts die Vorentscheidung hätten herbeiführen müssen, letztlich aber nur um zwei Längen davonziehen konnten. Zuerst bewies Samir Hertig mit einem schönen Querpass auf Florian Schwaller viel Übersicht und letzterer verwertete direkt zur erneuten Gästeführung. Nur wenige Sekunden später passte Spielgestalter Rafi Hug auf Peter Byland, der sich mit seiner überragenden Technik die Chance nicht nehmen liess und sehenswert ins hohe Eck traf. Nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel kam es dann zur spielentscheidenden Szene: Burgdorf gelang es für einmal die sonst sehr stark agierende Adler-Defensive mit einem Querpass auszuhebeln, im Slot scheiterte aber ein Berner am schlicht überragenden und viel Sicherheit ausstrahlenden Luz Mäder; im Gegenzug reüssierte der äusserst präsente Rafi Hug mit einem feinen Drehschuss unters Lattenkreuz. Die Aarauer blieben in der Folge auch in der Defensive gedankenschnell, zeigten viel Laufbereitschaft und waren oft einen Schritt schneller als die Gastgeber, die sich zusehends in bedenklichen Frustaktionen verloren, welche die Spielleitung nicht abzustellen vermochte. Es waren sogar die Adler, die sich plötzlich in einer doppelten Unterzahl sahen – und im übrigen im gesamten Spiel doppelt so viele Strafen kassierten wie die Berner. Auch diese brenzlige Situation meisterte der Leader im Kollektiv stark und nützte neun Minuten vor Schluss die einzige (!) Überzahlmöglichkeit durch Marco Stoltenberg – nach einem Zuspiel von Dominic Studer – nach 13 Sekunden Powerplayspiel zum 5:1. Peter Byland und Stefan Wassmer sorgten für weitere Freudenmomente bei den Aarauern, ehe Burgdorf seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

Aarau kam damit mit einem in allen Belangen sehr starken Auftritt aus der Nati-Pause und holte sich die drei Auswärtspunkte in Burgdorf verdient. Die gesamte Mannschaft zeigte sich extrem gedankenschnell, taktisch diszipliniert und voller Spielfreude. Nach der Weihnachtspause steht die Auswärtspartie gegen Black Creek Schwarzenbach an, das in dieser Saison einige Topleistungen abrufen konnte und auf dem Papier über das bestausgewiesene Kader verfügt, dann und wann aber resultatmässig unter den Erwartungen blieb. Gegen Burgdorf konnte Aarau auch auf die lange Zeit verletzten Noel Neeser und Philippe Stark zählen, beide lieferten eine sehr gute und engagierte Partie ab.

UHC Burgdorf – Team Aarau 2:7 (0:1, 1:2, 1:4), Sporthalle Schützenmatt, Burgdorf. 40 Zuschauer. SR Bachmann/Fuhrer. Tore: 16. M. Stoltenberg (M. Kull) 0:1. 27. T. Bräm (S. Biedermann) 1:1. 33. F. Schwaller (S. Hertig) 1:2. 35. P. Byland (R. Hug) 1:3. 41. R. Hug 1:4. 52. M. Stoltenberg (D. Studer, Ausschluss T. Bräm) 1:5. 57. P. Byland (R. Hug) 1:6. 57. S. Wassmer (L. Mäder) 1:7. 58. J. Brawand (T. Weber ) 2:7.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Burgdorf. 4mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

UHC Burgdorf: M. Widmer; A. Zbinden; M. Käser; T. Weber; L. Heppler; N. Engel; J. Wenger; A. Mosimann; M. Schenk; D. Bieri; N. Remund; J. Weyermann; J. Brawand; T. Bräm; S. Biedermann; T. Kosewähr; N. Tischer; R. Spreng; D. Läng.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, M. Kull; M. Schenk, M. Hunziker; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, S. Colombo; R. Hug, P. Byland, F. Kull; F. Schwaller, F. Brenner, J. Heller; T. Hunziker; S. Wassmer; J. Hofmann; L. Neuenschwander; N. Neeser.