Kategorie: Berichte

Wechsel in der Herrenabteilung

Dominic Studer wird als Sportchef der Herrenabteilung zurücktreten. Wir danken ihm herzlich für seinen grossen Einsatz und die überzeugende Arbeit in den letzten 4 Jahren. Er hat die grossen Erfolge der 1. Mannschaft und unserer Juniorenteams massgeblich geprägt. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg.

Die Herrenabteilung wird neu von einer sportlichen Leitung geführt. Chai Keller wird dieser als Sportchef vorstehen und wird Mitglied des Vorstands. Quenton Gaberthuel übernimmt die Leitung der U21, U18 und U16 Junioren. Luzius Mäder wird in der Herrenabteilung die administrativen Arbeiten übernehmen. Chai und Quenton sind schon seit mehreren Jahren Trainer von verschiedenen Grossfeldteams. Genau wie Luz sind sie langjährige Spieler beim Team Aarau und kennen den Verein in- und auswendig. Wir freuen uns sehr dass wir mit Chai, Quenton und Luz äusserst geeignete Personen für die sportliche Leitung der Herrenabteilung willkommen heissen dürfen und wünschen ihnen viel Erfolg.

Abruptes Saisonende und Einstellung des Trainingsbetriebs

Seit letztem Donnerstag wissen wir, dass die Saison für uns beendet ist. Das finden wir äusserst schade und es ist eine grosse Enttäuschung spürbar, insbesondere da dieser Entscheid mitten in die heisse Saisonphase gefallen ist.

Für das Team Aarau war die abgelaufen Spielzeit insgesamt sehr erfolgreich. Wir konnten insbesondere auf der Stufe der ältesten Juniorinnen und Junioren, mit drei Gruppensiegen, neue Bestresultate erzielen. Dies gelang den U21 Juniorinnen sowie den U18 Junioren in der Stärkeklasse B. Die U21 Junioren erreichten dies in der Stärkeklasse C. Umso beeindruckender sind diese Leistungen wenn man bedenkt, dass sowohl die U18 als auch die U21 Junioren vor einem Jahr noch eine Klasse tiefer spielten.
Auch unsere Aktivteams können auf eine sehr gelungene Saison zurückblicken. Die Damen übertrafen mit dem 3. Rang in der 1.Liga die Erwartungen. Die Herren platzierten sich nach dem Abstieg in die 2.Liga auf Rang 2 und waren mit einem Sieg in die Playoffs gestartet. Leider wurden fast all diese Teams genauso wie die jüngeren Junior_innen und die Kleinfeldteams zu einem vorzeitigen Saisonende gezwungen. Das bedauern wir sehr. Trotzdem verstehen wir den Entscheid von Swiss Unihockey, der nachträglich betrachtet, unvermeidbar war.

Am Freitag hat der Bundesrat zusätzliche Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen, die unter anderem auch eine Aufhebung der Schulpflicht beinhalten. Auch deshalb hat der Vorstand entschieden, sämtliche Trainings ab heute bis auf weiteres abzusagen. Wir haben diesen Entscheid getroffen, da einerseits für viele Teams der sportliche Nutzen der Trainings verloren ist und wir andererseits finden, dass die Durchführung von Trainings in der aktuellen Situation nicht mehr sinnvoll ist. Einige Behörden haben zudem bereits entschieden, dass die Hallen in Aarau bis auf weiteres geschlossen bleiben.
Als Verein von dieser Grösse tragen wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir nehmen diese damit war, um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen. Wir möchten betonen dass uns dieser Schritt nicht leicht gefallen ist und bitten um Verständnis. Bleibt gesund und nutzt das frühlingshafte Wetter um euch individuell fit zu halten.

Der Team Aarau Vorstand

Herren 1 | Aarau legt in der Westschweiz vor

Wie schon vor drei Jahren war die Affiche Känguruhs gegen Adler eine enge Kiste. Am Schluss siegte Aarau dank Matchwinner Fige Merki, der 90 Sekunden vor Ende der Partie auf Pass von Lukas Romer zum 4:3 traf. Damit gelingt den Aargauern der Auswärtssieg gegen Corcelles-Cormondrèche – nicht mehr und nicht weniger.

14 Siege in Serie, dies war die stolze Visitenkarte, mit der “les vallabies” die Adler aus dem Aargau in der Maladière zu Neuenburg empfingen. Aarau startete trotzdem mutig und offensiv ausgerichtet, was zu einer 2:1-Pausenführung reichte. Michi Merki und Mario Hunziker trafen jeweils auf Pass von Philippe Stark, dessen Formkurve in den letzten Wochen steil nach oben zeigte. Im Mitteldrittel blieben die Gäste die eher etwas aktivere und bessere Mannschaft, konnten aber lediglich auf 3:1 erhöhen. Fige Merki nutzte ein Zuspiel von Peter Byland zur Zweitoreführung aus. Im Schlussabschnitt verpassten es die Aargauer, die Entscheidung frühzeitig herbeizuführen und liessen unter anderem eine doppelte Überzahlmöglichkeit kläglich aus. So fanden die Neuenburger plötzlich nochmals den Zugriff auf die Partie; dank ihrer Effizienz und Gradlinigkeit glichen sie mit einem Doppelschlag jeweils in Überzahl aus und schienen das Momentum auf die eigene Seite gezogen zu haben. Dann aber, als sich die Zuschauer schon fast auf eine Verlängerung einstellten, spielte Lukas Romer nach einem Freistoss Fige Merki im Westschweizer Slot frei. Der liess sich diese Chance nicht nehmen und markierte seinen zweiten persönlichen Treffer an diesem Abend zum äusserst wertvollen Auswärtssieg.

Damit gelingt Aarau das Break und man hat die Chance am nächsten Samstag um 18 Uhr in der Suhrenmatte Buchs (AG) den Einzug in die Aufstiegsspiele Tatsache werden zu lassen. Der Weg da hin bleibt schwierig. “So ein Spiel wie heute darfst du nicht verlieren, trotzdem haben wir es fast verbockt”, bilanzierte Co-Trainer Roberto Micheli einen anstrengenden Abend in der Westschweiz. Die Chancenauswertung bleibt das Sorgenkind im Lager der Adler. Auch gegen Corcelles-Cormondrèche hätte man die Entscheidung und Siegsicherung zwingend im Verlauf des Mitteldrittels herbeiführen müssen. Spätestens bei einem allfälligen Duell gegen einen 1. Ligisten wird es zu einem Sieg kaum reichen, wenn man so viel Aufwand für die eigenen Tore betreiben muss. Vorher muss aber ohnehin ein zweiter Sieg her gegen die Neuenburger, die natürlich nochmals alles in die Waagschale werfen werden. Die Ausgangslage ist etwas offener geworden, Aarau bleibt aber gegen die siegverwöhnten Westschweizer auch im zweiten Spiel der Aussenseiter.

Corcelles-Cormondrèche – Team Aarau 3:4 (1:2, 0:1, 2:1); Complexe Maladière-La Riveraine Neuchâtel; SR. Wantz/Bitterli; 110 Zuschauer. Tore: 4. M. Merki (Ph. Stark) 0:1, 7. 1:1, 10. M. Hunziker (Ph. Stark) 1:2, 39. Ph. Merki (P. Byland) 1:3, 47. 2:3, 50. 3:3, 59. Ph. Merki (L. Romer) 3:4.

Corcelles-Cormondrèche: L. Grandi; T. Hunkeler; J. Mora; R. Rognon; S. Beaud; J. Langenegger; Ch. Gadler; J. Guggisberg; L. Haldenwang; J. Brun; E. Brun; R. Eplattenier; N. Zanini; K. Salzmann; A. Jubin; P. Desbaillet; J. Bardet; A. Bovet.

Team Aarau: L. Mäder; Ph. Stark, M. Hunziker; V. Lacerda, J. Hofmann; S. Hertig, R. Hug; D. Studer, M. Stoltenberg, M. Merki; M. Romer, S. Colombo, F. Schwaller; S. Waser, Ph. Merki, P. Byland; L. Fleig; L. Romer; N. Lüscher; S. Wassmer.

Herren 1 | Nochmals ein Vollerfolg für das Team Aarau

Aarau gewinnt zum Abschluss der Qualifikation gegen den Tabellendritten aus Burgdorf auswärts mit 5:4 und trifft in den Playoffs auf den Sieger in der Gruppe 1 aus Corcelles-Cormondrèche!

Die Adler begannen gut in Burgdorf und erarbeiteten sich nebst einer spielerischen Überlegenheit auch eine 2:0-Führung durch Philippe Stark und Rafi Hug. Ab der 10 Minute kamen die Hausherren aber besser in die Partie und glichen mit einem Doppelschlag noch vor der Pause aus. Die Aarauer begingen in dieser Phase der Partie zu viele Stellungsfehler und verloren die Kompaktheit in der eigenen Zone. Nach der ersten Pause verbesserten sich die Aargauer wieder, konnten aber auch nach guten Offensivaktionen vorerst lediglich zwei Aluminiumtreffer verbuchen, ehe Burgdorf erstmals in Führung ging. Noch vor der Pause stellte jedoch Leitadler Dominic Studer auf 3:3. In den Schlussabschnitt startete das Team Aarau erneut konzentriert und willig, auch diese letzte Partie der Qualifikation für sich zu entscheiden. Die Adler blieben spielbestimmend, Burgdorf war allerdings mit Konterangriffen stets gefährlich. Michi Merki und Florian Schwaller trafen schliesslich zur 2-Toreführung, während sich Luz Mäder im Tor der Aarauer nur noch einmal geschlagen geben musste und mit einigen tollen Paraden seinen Farben den Sieg sicherte.

Damit beendet das Team Aarau die Qualifikation auf dem sehr guten zweiten Tabellenrang, nachdem sich Schwarzenbach gegen Albis keine Blösse gab und sich vor heimischem Publikum mit einem 6:3-Sieg den Gruppensieg nicht mehr nehmen liess. Somit kommt es zur Neuauflage der Playoffaffiche von 2016/2017 zwischen den Adlern und den Känguruhs bzw. zwischen dem Team Aarau und Corcelles-Cormondrèche. Dieses Mal gehen aber die Neuenburger als Gruppensieger mit dem Heimrecht ins Duell und dürften nach zuletzt 14 Siegen in Serie als Favorit zu handeln sein. Aarau freut sich nach einer vor allem resultatmässig über weite Strecken erfreulichen Qualifikation und zuletzt deutlich verbesserter Spielweise auf die Playoffzeit. Bereits am nächsten Wochenende steht die schwierige Startpartie in der Westschweiz in der best-of-three-Serie auf dem Programm.

UHC Burgdorf – Team Aarau 4:5 (2:2, 3:3, 1:2); Neue Schützenmatte Burgdorf; SR Rotzler/Kämpf; Zuschauer: 40. Tore: 1. Ph. Stark (M. Stoltenberg) 0:1, 5. R. Hug 0:2, 17. Burgdorf 1:2, 17. Burgdorf 2:2, 29. Burgdorf 3:2, 38. Studer (M. Merki) 3:3, 48. M. Merki (M. Stoltenberg) 3:4, 51. F. Schwaller 3:5 (M. Romer), 58. Burgdorf 4:5.

UHC Burgdorf: M. Widmer; A. Zbinden; M. Käser; I. Rentsch; T. Schenk; Ph. Kosewähr; T. Weber; L. Heppler; D. Bieri; J. Stucki; J. Richard; M. Schenk; Th. Kosewähr; N. Stucki; A. Mosimann; R. Spreng; M. Stern; N. Remund; J. Brawand; T. Bräm; D. Läng; S. Wyss.

Team Aarau: L. Mäder; Ph. Stark, M. Hunziker; V. Lacerda, J. Hofmann; S. Hertig, R. Hug; D. Studer, M. Stoltenberg, M. Merki; M. Romer, S. Colombo, F. Schwaller; Ph. Merki, P. Byland, S. Waser; S. Wassmer; L. Fleig.