Kategorie: Berichte

Damen 2 | Zuerst vorne hui, hinten pfui, dann das perfekte Spiel

Aarau gewinnt die Neuauflage des Cup-1/32-Finals nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch klar mit 15:5. Gegen Murgenthal gelingt dafür das perfekte Spiel.

An der zweiten Runde kam es zur Neuauflage des Cup-1/32-Finals Team Aarau gegen Wild Dogs Sissach, den die Aarauerinnen mit 9:8 nach Verlängerung knapp für sich entschieden. In beiden Mannschaften gab es jedoch einige Veränderungen gegenüber dem Cup-Spiel, die gravierendste betraf die Torhüter-Position von Sissach: Bei den Baselbieterinnen fehlte die Stammtorhüterin, weshalb eine Spielerin als Torhüterin aushelfen musste.

Daraus Profit schlagen konnten die Aarauerinnen allerdings lange Zeit nicht. Die erste Halbzeit war zäh. Vorne war man effizient, allerdings liess man hinten viel zu viel zu. Daraus entwickelte sich ein munteres Hin und her mit Chancen hüben wie drüben. Fünfmal ging Aarau in Führung, viermal mussten sie den Ausgleich hinnehmen. Diese Geschichte wiederholte sich nach der Pause noch einmal, bevor es die Aarauerinnen verstanden die Gefahr besser vom eigenen Tor fernzuhalten, was daran lag, dass man viel mehr Sorge zum Ball trug und nicht fast gänzlich dem Gegner das Spieldiktat überliess. In der Folge traf nur noch Aarau – zum Endstand von 15:5.

Spannend verlief die Partie gegen den STV Murgenthal. Mit je einem Tor gleich zu Beginn der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit sowie einem Treffer kurz vor der Pause lenkte Aarau das Spiel in die gewünschten Bahnen. Murgenthal traf in Überzahl zum 3:1, womit das Spiel weiterhin jederzeit auf Messers Schneide stand. Erst als Simone Huser drei Minuten vor Schluss zum 5:1 ins leere Murgenthaler Tor traf, war der Drop gelutscht.

Aarau zeigte eine sehr reife Leistung und siegte verdient gegen ein Top-Team der Gruppe. Jede Aarauerin lieferte eine leidenschaftliche und konzentrierte Leistung. Man agierte geduldig und clever. Besonders herausgestrichen werden kann jedoch die unglaubliche Mannschaftsleistung und die Spielfreude.

Bevor es am 31. Oktober in der Meisterschaft gegen Spitzenreiter Tramelan und gegen die Skorpions Emmental Zollbrück III weitergeht, treffen die Aarauerinnen am Freitag, 22. Oktober im Cup-1/16-Final auswärts auf die Wild Goose Gansingen-Kaisten-Mettauertal. Beide Teams starteten mit drei Siegen und einer Niederlage in die Spielzeit 21/22. Wenn die Adlerinnen an die Leistung des Murgenthal-Spiels anschliessen können, dann wird auch in diesem Spiel einiges möglich sein.

Team Aarau II – TV Wild Dogs Sissach 15:5 (5:4, 10:1)
Team Aarau II – STV Murgenthal 5:1 (2:0, 3:1)

Team Aarau II: J. Wehrli (T), M. Schönbächler (T); L. Rutschmann (C) (1), E. Zeller (2); L. Bieri (3), Y. Bieri (2), A. Bachmann (2); F. Frey (1), M. Zobrist (5), S. Huser (4).

Herren 3 | Erfolgreicher Heimrundflug

Am Sonntag (26.09.), richtig nur sieben Tage nach der 1.Runde, stand die zweite und somit unsere Heimrunde an. Im Vorfeld gab es einige Abmeldungen zu beklagen, was den Coaching Staff dazu veranlasste, spontan bei der Schützen-Runde nach dem Abschlusstraining vom Freitag, sich nach möglichen Aushilfsspielern umzusehen. Denn schliesslich wollte man zu Hause mit einem ordentlichen Aufgebot auftreten.

Nachdem in der ersten Runde die jungen Hofmann N. und Lupoli noch gefehlt hatten und Hunt zusätzlich mobilisiert wurde, konnten wir trotz Absenzen mit zwei Linien und Reserve ins erste Spiel gegen den Leader Virtus Wohlen steigen. Zwar stand uns lediglich die Hälfte unseres Kaders gegenüber, aber wir waren gewarnt, denn das erste Spiel hatten diese noch sechs tapferen Wohlener mit 8:1 klar für sich entschieden. Die Devise war somit klar… blocken was geht und den Gegner in seinem zweiten Spiel zum Laufen zwingen. Es wurde das erwartet knappe Spiel und auch eine 3:1 Pausenführung für Aarau, war keine Garantie auf den Sieg. Dank einer ausgeglichenen zweiten Hälfte mit je einem Tor, gelang der Sieg schlussendlich doch, auch wenn die nach dem ersten Spiel auf fünf Wohlener reduzierte Truppe bis zuletzt wirklich alles versuchte und mit 4 gegen 3 vor Schluss alles in die Waagschale warfen.
Mit seinem wichtigen Tor und einem Assist feierte Lupoli einen Einstand nach Mass und wurde zum Man of the Match gekürt.

Nach zwei Spielen Pause, stand uns das unbekannte Team von Kestenholz-Niederbuchsiten gegenüber. Da Studer fürs zweite Spiel zum Team stiess, konnten wir uns sogar mit drei Linien aufstellen. Mit unterschiedlichen Aufgaben betraut, versuchten wir den Gegner etwas kennen zu lernen. Die erste Hälfte war dann auch eher ausgeglichen und der Pausenstand von 2:1 aus Sicht der Aarauer nicht zwingend, da unser Gegner auch noch mit Metall-Treffern Pech bekundete. Für den zweiten Umgang konnte vor allem die Linie um Hänni, Siegenthaler und Hunt aufdrehen und den Vorsprung laufend ausbauen. Wichtig war aber auch, dass die anderen zwei Linien dichthielten und durch Metzger noch ein feines Freischlagtor auf Pass von Hofmann N. erzielt wurde. So führte Aarau zwischenzeitlich 6:1 bevor die Schlussphase anbrach, in der Aarau wegen zwei Verletzten auf zwei Linien umstellen musste. Nach einem Time-Out versuchte Kestenholz-Niederbuchsiten, mit gelegentlichem 4 gegen 3 Feldspieler doch noch etwas an der Lage zu ändern. Dies gelang ihnen dann zu Beginn des Vorhabens tatsächlich auch, mit zwei Toren in Überzahl. Doch kurz darauf beim nächsten Versuch, nach einem Ballverlust der Gäste, konnten wir den endgültig siegsichernden siebten Treffer bejubeln.
Unser Captain Hänni löste für die Aarauer den Knoten und erzielte gleich vier Treffer und einen Assist. Damit wurde er zum verdienten Man of the Match ernannt.

Mit diesem Vollerfolg an der Heimrunde, hievt sich Aarau temporär auf Rang 3. Ein Blick auf die Tabelle verrät aber rasch, dass diese Saison ein ganz heisser Tanz werden wird. Nicht weniger als 6 Mannschaften haben nach vier Spielen 3 oder 4 Siege auf dem Konto. Entsprechend eng ist die vordere Hälfte der Tabelle und wenn auch mit Mühe gestartet, sind die aktuell noch hinten liegenden Teams jederzeit fähig zuzuschlagen. Ausblickend steht Ende Oktober mit dem Reinacher Sportverein und seinen 8 von 8 möglichen Punkten bereits der nächste Leader auf dem Programm, wenn es wieder heisst: Stockgruss statt Hand Shake.

Virtus Wohlen II – Team Aarau III 2:4 (1:3, 1:1)
Team Aarau III – Kestenholz-Niederbuchsiten II 7:3 (2:1, 5:2)

Team Aarau: Richner (T), Hofmann L. (T); Hänni (C) (5/1), Hofmann N. (0/1), Hunt (1/1), Gysel, Lüscher, Lupoli (1/1), Metzger (1/1), Siegenthaler (3/1), Studer

Junioren U18 | Ausdauer zahlt sich aus

Nach zwei ernüchternden Spielen gegen Luzern und Uri trat die U18 Mannschaft des Team Aaraus in Baar gegen den UHC Crusaders 95 Zürich an. Im Vorfeld war klar, dass es eine schwierige Partie auf Seiten der Aarauer sein wird, denn das Team war um einige Spieler dezimiert und die bisherige Bilanz der Resultate sah nicht gerade erfreulich aus. Jedoch war der Wille da und mit einigen ungewöhnliche Veränderungen in der Aufstellung sowie im Trainer-Staff waren die Chancen auf einen unerwarteten Verlauf des Spiels durchaus vorhanden. Sollte dieser positiv oder negativ sein, möglich war alles.

Die jungen Adler machten sich eine frühe Führung langsam zur Gewohnheit und so traf Bontempi bereits in der sechsten Minute nach einer Balleroberung das Tor auf Zürcher Seite. Die Crusaders liessen jedoch nicht lange auf sich warten und so schlugen sie keine 60 Sekunden nach dem initialen 1:0 mit einem 1:1 zurück. Die Aarauer blieben jedoch in ihrem Element und liessen sich nicht unterkriegen. Freiburghaus demonstrierte die Präsenz der Adler in der gegnerischen Hälfte in der achten Spielminute wiederum nach einer Balleroberung mit dem 2:1. Mit der Führung in der Hand kamen die Aarauer mehr und mehr unter Druck von den Zürchern und es ein sauberes Spiel nach vorne stellte sich von Minute zu Minute als schwieriger dar. Es war also nur eine Frage der Zeit, bevor die Crusaders schliesslich in der 16. Minute das Spiel mit dem 2:2 wieder ins Gleichgewicht brachten, bevor der Pfiff in die Pause erklang.

Die Aarauer reagierten nach der Pause intelligent auf das Umdenken des Gegners und Scherler nutzte den Moment der Verwirrung für das 3:2 bereits eine Minute nach Beginn des zweiten Drittels. Die Jungadler setzten sich vermehrt in der gegnerischen Hälfte fest und versuchten ihr Glück am gegnerischen Tor nicht zu knapp, jedoch ohne Erfolg. Aber auch in der Verteidigung wurden die Aarauer auf die Probe gestellt, meisterten jedoch noch jede Abwehrreaktion gekonnt und verhinderten jegliche Gegentreffer der Crusaders. Ein nach aussen uninteressant wirkendes, jedoch für den Spielverlauf entscheidendes zweites Drittel für das Team Aarau.

Die Aarauer bewiesen ihre Standhaftigkeit im zweiten Drittel und hielten den Druck in der Verteidigung, sowie im Sturm aufrecht. Trotz wenigen tatsächlichen Torchancen wurde ihre Ausdauer in der 44. Spielminute auf aussergewöhnliche Art und Weise belohnt. Ein Pass von Scherler vor das Tor der Zürcher wird von einem Gegenspieler unglücklich abgelenkt: Eigentor und eine 4:2 Führung für die Aarauer! Die Jungadler liessen sich durch das Geschenk aber nicht aus dem Konzept bringen und führten ihre Strategie trotz wachsendem Druck der Gegner weiter aus. Die Crusaders handelten sich gegen Ende der Partie gleich zwei Zweiminutenstrafen ein, welche die Aarauer zu ihrem Glück nicht effektiv nutzen konnten. So blieben den Zürchern am Schluss dennoch nur wenige Minuten, um ihren Rückstand wieder aufzuholen. Trotz sechs Feldspielern und grossem Druck auf die Aarauer brachten sie keinen Ball mehr an der nun sehr konzentrierten Aarauer Verteidigung vorbei und mussten ihre 2:4 Niederlage zum Schlusspfiff einstecken, während die jungen Adler zum ersten Mal in der Saison einen Sieg feiern konnten.

Schibli, Hächler, Freiburghaus (1|0), Gisi, Scherler (2|0), Bontempi (1|0), Meier, Peter, Drees, Fellmann, Pelloli, Haas, Fuchs, Hauri

Herren 1 | Adler siegen im Spitzenkampf gegen Black Creek 5:2

Mit 5:2 siegen die Adler im Spitzenkampf gegen Black Creek Schwarzenbach insgesamt verdient. Taktisch etwas abgeklärter und in den entscheidenden Spielmomenten mit der nötigen Effizienz kann das Team Aarau den vierten Saisonsieg einfahren und geht ungeschlagen in die Nati-Pause.

Das Team Aarau begann gegen überraschend passive Berner stark, nahm – wie man es sich vorgenommen hatte – früh die ersten Abschlüsse, scheiterte aber vorerst am Gäste-Keeper Marco Rufener. In der 10. Minute setzte sich U-21 Spieler Florian Kull im Zweikampf technisch sehenswert durch und traf den Pfosten, Routinier Peter Byland war zur Stelle und schoss seine Farben mit seinem 5. Meisterschaftstor verdient in Front. Nach diesem Tor kamen die Berner besser ins Spiel und übernahmen das Zepter, konnten aber erst per Freistoss im Mitteldrittel ausgleichen. Kurz vor Spielmitte erhielt Aarau seine erste Powerplaymöglichkeit in einer punkto körperlichen Härte bisweilen grenzwertig geführten Partie. Nach präziser Vorarbeit von Dominic Studer überwand Florian Kull den Gäste-Goalie am weiten Pfosten zum 2:1. Aarau gewann wieder mehr und mehr die Oberhand, stand hinten diszipliniert und kreierte regelmässig gefährliche Situationen vor dem Berner Tor. Verteidiger Mario Hunziker erlief sich in der 36. Minute einen Querpass der Gäste und versenkte zum 3:1. Im Schlussdrittel kamen die Berner in Überzahl noch einmal heran, ehe Aarau seinerseits im Powerplay wieder reüssierte; der unermüdlich kämpfende Marco Stoltenberg traf nach Pass von Dominic Studer zum viel umjubelten 4:2. Schwarzenbach bäumte sich noch einmal auf, Olivier Meyer – auch er ein Nachwuchsadler – sorgte aber in der Schlussminute mit einem empty-netter für die definitive Entscheidung.

Damit konnte das Team Aarau vor einer enttäuschend mageren Kulisse trotz einiger gewichtiger Absenzen die Tabellenführung behaupten. Mit einer leidenschaftlichen Mannschaftsleistung und vorbildlicher Disziplin in der Defensive gehen diese drei Punkte letztlich in Ordnung. Einige Unzulänglichkeiten und Ungenauigkeiten in der Angriffsauslösung gilt es in den kommenden Tagen zu eliminieren. Schmerzhaft ist, dass mit Samir Hertig auch in dieser Partie ein Spieler verletzt ausschied. Damit wird die Liste der Absenzen bei Aarau länger und länger.

Am übernächsten Wochenende kommt es zuerst zum Cupkracher gegen Schweizer Meister Floorball Köniz, ehe man gegen Unihockey Langenthal II ein heikles Auswärtsspiel in der Meisterschaft auf dem Programm hat.

Team Aarau – Black Creek Schwarzenbach 5:2 (1:0 2:1 2:1); Schachenhalle Aarau, 85 Zuschauer; SR Von der Crone/Schittli; Tore: 10. P. Byland (F. Kull) 1:0, 25. P. Steiner (B. Jenni) 1:1, 30. F. Kull (D. Studer, Ausschluss R. Lehmann), 36. M. Hunziker 3:1, 43. P. Fiechter (M. Thomi, Ausschluss M. Hunziker) 3:2, 52. M. Stoltenberg (D. Studer, Ausschluss R. Lehmann) 4:2, 60. O. Meyer 5:2.

Team Aarau: L. Mäder; L. Marraffino, M. Kull; M. Hunziker, M. Schenk; S. Hertig (ab 34. V. Lacerda), M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, J. Heller; P. Byland, F. Schwaller, F. Kull; T. Brunschwiler, N. Neeser, O. Bürgi; L. Neuenschwander; O. Meyer; N. Schibli; F. Lombardi.

Black Creek Schwarzenbach: M. Reist; R. Lehmann; P. Fiechter; Ch. Nyffenegger; F. Fontana; R. Jordi; P. Burkhalter; S. Jenzer; D. Thomi; Y. Hünig; P. Steiner; S. Rentsch; S. Zaugg; Y. Iff; A. Hofstetter; B. Jenni; T. Siegenthaler; Ch. Beer; M. Rufener; M. Herren.

Damen 2 | Von der soliden Führung zum Zittersieg

Mit einem Zittersieg in der Verlängerung gegen TV Wild Dogs Sissach sind die Damen des Team Aarau Kleinfeld im Ligacup eine Runde weiter. Im 1/16-Final treffen sie nun auf Wild Goose.

Der Score der Partie eröffnete Sa. Zollinger in der zweiten Minute auf Pass von Zobrist. Bugmann reagierte am schnellsten und erhöhte nach einem Abpraller auf 2:0. Den ersten Treffer für die Gäste fiel in der elften Minute.
Das erste Drittel verlief weitestgehend ausgeglichen. Die Aarauer Damen hatten Schwierigkeiten, die Abwehr zu überwinden und gute Abschlusspositionen zu kreieren. Die Wild Dogs kamen zu mehreren Abschlüssen, die jedoch ohne Erfolg waren. Schliesslich gelang Bachmann per Volley ein weiterer Treffer für Aarau. Kurz vor Ende des ersten Drittels verkürzte Sissach zum 3:2 Pausenstand.

Mit einem Doppelpack von Captain Bugmann startete das Team Aarau perfekt ins zweite Drittel. Die Wild Dogs verkürzten auf 5:3 und liessen jedoch einige Minuten später Bachmann alleine auf ihre Torhüterin ziehen. Die Chance nutzte Bachmann kaltblütig aus. Die erste Strafe des Spiels erhielten die Sissacher. Es waren jedoch nicht die Aarauerinnen, die zuerst trafen sondern die Gäste nach einem Freistoss. Huser sorgte dafür, dass die Adlerinnen doch noch in Überzahl ein Tor erzielten. Kurz vor Schluss liess das Heimteam einen weiteren Treffer zum 7:5 Pausenstand zu.

Im dritten Drittel starteten die Gäste eine Aufholjagd und gingen sogar zum ersten Mal in der Partie in Führung. Die Aarauer Damen fanden keine Mittel in der Offensive und liessen zu viele Abschlüsse zu. Zwanzig Sekunden vor Schluss erlöste Sa. Zollinger das Team und die Fans und glich zum 8:8 aus.

Es kam zur Verlängerung. Die Aarauerinnen fanden wieder besser ins Spiel und waren das stärkere Team. Chance gab es jedoch auf beiden Seiten. Die Torhüterin Wehrli zeigte tolle Paraden und nach sieben Minuten schoss Zobrist das Team Aarau ins Glück.

Team Aarau II – TV Wild Dogs Sissach 9:8 n.V. (3:2, 4:3, 1:3, 1:0), Schachenhalle, Aarau. 30 Zuschauer. SR Suter. Tore: 2. S. Zollinger (M. Zobrist) 1:0. 8. A. Bugmann 2:0. 11. M. Kappeler-Wirz 2:1. 14. A. Bachmann (Y. Bieri) 3:1. 19. J. Tanner (L. Imhof) 3:2. 21. A. Bugmann 4:2. 25. A. Bugmann (S. Huser) 5:2. 27. L. Imhof (J. Tanner) 5:3. 31. A. Bachmann 6:3. 37. C. Cairoli 6:4. 38. S. Huser (A. Bachmann) 7:4. 40. C. Cairoli (M. Kappeler-Wirz) 7:5. 41. A. Thommen (J. Tanner) 7:6. 48. C. Cairoli 7:7. 58. C. Cairoli 7:8. 60. S. Zollinger 8:8. 68. M. Zobrist (S. Zollinger) 9:8.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau II. 1mal 2 Minuten gegen TV Wild Dogs Sissach.

Team Aarau II: J. Wehrli; A. Bugmann; A. Bachmann; A. Romer; S. Huser; S. Zollinger; E. Zeller; M. Zobrist; Y. Bieri; F. Frey.

TV Wild Dogs Sissach: L. BieliK C. Cairoli; J. Gschwind; L. Imhof M. Kappeler-Wirz; J. Tanner; A. Thommen

Herren 1 | Hug-Hattrick entscheidet enge Kiste gegen Burgdorf

Das Team Aarau gewinnt das erwartet schwierige Heimspiel gegen den UHC Burgdorf mit 8:4 dank eine Leistungssteigerung im Schlussdrittel. Lange Zeit hatten die Gäste aus Bern eher mehr von der Partie und wirkten vor allem im Kopf eine Spur frischer als die Adler, die aber nie den Willen aufgaben, die drei Punkte zu holen. Routinier Rafi Hug mit drei Treffern und die beiden U21-Spieler Olivier Meyer und Florian Kull gehörten zu den auffälligsten Punktesammlern auf Aarauer Seite.

Burgdorf gelang es von Beginn weg, dafür zu sorgen, dass nicht zu viel Tempo aufkam, während Aarau gerne Speed und Rhythmus vom Vorabend mitgenommen hätte. Die Berner kontrollierten das Spielgeschehen und gingen in der 13. Minute verdient in Führung, nachdem sie zuvor einen Pfostenknaller zu beklagen hatten. Aarau wirkte weiter etwas ausgelaugt nach dem aufreibenden Cupmatch vom Vorabend, kämpfte aber aufopferungsvoll und glich durch Florian Schwaller, einen der stärksten Aarauer an diesem Wochenende, in der 19. Minute auf Pass von Oliver Bürgi aus. Unnötigerweise kassierten die Adler aber vor dem Pausentee einen vermeidbaren Treffer und lagen erneut in Rückstand. Diesen konnten die Aargauer geduldig mit einem prächtigen Weitschuss von Matthias Kull nach Vorarbeit von Joël Heller sowie Rafi Hug in Überzahl – Peter Byland hatte ihm mustergültig aufgelegt – in einen Vorsprung drehen; aber Burgdorf glich postwendend aus. Mit einem 3:3 ging es in den Schlussabschnitt, in welchem die Aarauer ihre Linien erheblich umstellten und die beiden U21-Spieler Florian Kull und Olivier Meyer in einem Sturm vereinten. Dies zeigte Wirkung, Olivier Meyer erzielte auf Pass von Florian Kull das 4:3 und nach dem Berner Ausgleich versenkte Florian Kull nach feiner Einzelleistung selbst zum 5:4. Diesen Vorsprung liessen sich die Adler nun nicht mehr nehmen und fuhren die eigenen Angriffe konsequent zu Ende. Rafi Hug entschied die Partie mit seinen Toren zwei und drei zugunsten der Hausherren, zuerst traf er im Powerplay, wieder hatte Regisseur Peter Byland vorbereitet, dann aus der eigenen Hälfte ins verwaiste Gästetor. Eine Minute vor Ende erhöhte Olivier Meyer wieder auf Vorarbeit von Florian Kull noch auf 8:4.

Der Sieg täuscht in der Höhe, ist aber nicht unverdient. Mit viel Biss, Wille und Kampfgeist sowie der nötigen Entschlossenheit im Angriff und am Schluss einer Spur Leidenschaft holten sich die Aarauer den nächsten Dreier gegen ein Burgdorf, das bisher sicherlich unter Wert geschlagen ist. Mit Silvan Colombo fiel bei Spielmitte aber bei den Aargauern ein Spieler aus, der bisher eine überragende Saison spielt, es ist zu hoffen, dass seine Verletzung nicht zu schwer ist. Seine Abwesenheit wird im Spitzenspiel in der nächsten Runde gegen das ebenfalls verlustpunktlose Schwarzenbach schmerzen.

Team Aarau – UHC Burgdorf 8:4 (1:2, 2:1, 5:1), Suhrenmatte, Buchs AG. 47 Zuschauer. SR Meier/Meier. Tore: 13. J. Brawand (A. Mosimann) 0:1. 19. F. Schwaller (O. Bürgi) 1:1. 20. A. Mosimann (T. Weber ) 1:2. 26. M. Kull (J. Heller) 2:2. 33. R. Hug (P. Byland, Ausschluss T. Weber) 3:2. 34. N. Remund (T. Weber, Ausschluss M. Wagner) 3:3. 44. O. Meyer (F. Kull) 4:3. 45. T. Weber (J. Brawand) 4:4. 48. F. Kull 5:4. 53. R. Hug (P. Byland, Ausschluss T. Weber) 6:4. 59. R. Hug 7:4. 60. O. Meyer (F. Kull) 8:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 3mal 2 Minuten gegen UHC Burgdorf.

Team Aarau: T. Hunziker; L. Marraffino, M. Kull; M. Schenk, S. Colombo (ab 28. J. Hofmann); S. Hertig (ab 30. V. Lacerda), M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, J. Heller; P. Byland, R. Hug, T. Brunschwiler (ab 20. F. Kull); F. Schwaller, N. Neeser, O. Bürgi (ab 37. M. Meyer); S. Wassmer; L. Mäder.

UHC Burgdorf: A. Zbinden; M. Käser; T. Schenk; E. Wälchli; T. Weber; L. Heppler; A. Mosimann; M. Schenk; D. Bieri; N. Remund; J. Weyermann; J. Brawand; P. Rhyner; N. Tischer; R. Spreng; B. Meister; D. Läng.

Junioren U16 | Glanzvoll erkämpfter Sieg

Zum dritten Mal in Folge reiste das Team nach Winterthur an den Rennweg. Die Halle war allen bestens bekannt, so konnten hier bereits zwei Siege gefeiert werden, mit einmal etwas mehr Glanz als beim zweiten Male. Der Gegner Winterthur United versprach ein Duell auf Augenhöhe zu werden. Jeder in der Mannschaft war sich bewusst, dass heute eine ausserordentliche Leistung nötig sein wird und dass bei einer Niederlage die Tabellenführung dahin wäre. Ein Charaktertest wartet auf das Team!

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