Kategorie: Berichte

Junioren U16 | Erfolgreicher Abschluss

Das Jahr geht auch für die U16 zu Ende und was für eines! Geprägt von vielen Höhen und einigen Tiefen dürfen die jungen, talentierten Spieler der U16 vom zweiten Tabellen Platz grüssen. Bei noch 4 ausstehenden Spielen befindet man sich in einer schönen Ausgangslage mit einer tollen Aussicht auf mehr. Dies ist vor allem dem überragenden Saisonstart zu verdanken, mit 6 Siegen in Serie auf welche jedoch leider eine Serie von 3 Niederlagen folgte. Mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres gegen Fricktal wollte man das Jahr erfolgreich beenden.

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U18 | Und täglich grüsst Floorball Uri

Beim Rückrundenspiel gegen Floorball Uri am 18. Dezember 2021 unterliegt Aarau ein zweites mal in dieser Saison mit 3:6 gegen Floorball Uri.

 

Im ersten Drittel der Partie stehen die Aarauer U18 Junioren kompakt hinten, Goalie Schibli muss nicht allzu viel halten. Offensiv wissen die Adler aber noch nicht gefährlich zu werden und so kommt es kurz vor der Drittelspause zum 0:1.

 

Im zweiten Durchgang sind die Aarauer weiterhin konzentriert und belohnen sich dafür mitte Drittel durch Bontempi mit dem Ausgleich. Nicht viel später schnappt sich Freiburghaus hinten an der Bande den Ball. Dribbelt sich an drei Gegenspielern vorbei und hängt den Ball wunderschön ins obere rechte Eck. Jetzt sind die Adler on fire. Konstant werden die bis daher Dominanten Urner unter Druck gesetzt, fallen aber, auch wegen eines starken Goalies, nicht weiter zurück. Im Gegenteil, nach einer Unachtsamkeit in der Verteidigung schiebt der Gegner den Ball nach einem Buebetrickli an Schibli vorbei ins Tor. Die Aarauer haben aber kein Interesse daran die Führung so einfach herzugeben und spielen weiter sehr stark. Sie kommen durch gutes Zusammenspiel von Junghans und Mayer fasst zum 3:2, doch der Goalie glänzt mit einer weiter Parade und im direkten Gegenstoss holt sich Uri die Führung zurück.

 

Das dritte Drittel fängt wieder gut an, doch als die Aarauer dann unnötigerweise das 2:4 kassieren verlieren sie leider die Geduld. Sie haben das Spiel jetzt weniger unter Kontrolle und spielen unkonzentriert. Das 2:5 ist die logische Konsequenz. Maier macht dann 20 Sekunden vor Schluss noch Resultatkosmetik und stellt auf 3:5, aber gleich nach dem Bulli lassen die Aarauer noch ein einfaches Tor zu und müssen so wiederholt mit einem 3:6 Resultat aus einer Begegnung mit Uri gehen.

Herren 1 | Wassmer mit Backhand-Volley-Tor in Burgdorf – Aarau siegt deutlich mit 7:2

Aarau gewinnt nach einer über weite Strecken ausgezeichneten Leistung beim kampferprobten Burgdorf verdient mit 7:2. Stefan Wassmer, seit Jahren Team Aarauer durch und durch, belohnte sich kurz vor Schluss mit einem Rückhand-Volley-Tor nach einem grandiosen Auswurf von Goalie Luz Mäder für seine immensen Verdienste fürs Team Aarau gleich selber und sorgte damit für einen der zahlreichen Glanzmomente in Burgdorf.

Die mitgereisten Adler-Fans sahen eine geduldig und sehr diszipliniert agierende Mannschaft aus Aarau, die mehrheitlich in Ballbesitz war, in der Startphase aber im Abschluss zu wenig zwingend agierte. Marco Stoltenberg brachte seine Farben aber dann nach einem Schuss von Matthias Kull doch noch im ersten Drittel in Führung. Im Mittelabschnitt glichen die Hausherren zwar aus und hatten in den ersten Minuten vielleicht ihre beste Phase, in der sie sich auch auf ihre zweifellos grossen spielerischen Fähigkeiten und ihre gefährliche Abschlussstärke konzentrierten. Es folgte aber eine vehemente und bemerkenswerte Reaktion der Aargauer, die im zweiten Teil des Mittelabschnitts die Vorentscheidung hätten herbeiführen müssen, letztlich aber nur um zwei Längen davonziehen konnten. Zuerst bewies Samir Hertig mit einem schönen Querpass auf Florian Schwaller viel Übersicht und letzterer verwertete direkt zur erneuten Gästeführung. Nur wenige Sekunden später passte Spielgestalter Rafi Hug auf Peter Byland, der sich mit seiner überragenden Technik die Chance nicht nehmen liess und sehenswert ins hohe Eck traf. Nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel kam es dann zur spielentscheidenden Szene: Burgdorf gelang es für einmal die sonst sehr stark agierende Adler-Defensive mit einem Querpass auszuhebeln, im Slot scheiterte aber ein Berner am schlicht überragenden und viel Sicherheit ausstrahlenden Luz Mäder; im Gegenzug reüssierte der äusserst präsente Rafi Hug mit einem feinen Drehschuss unters Lattenkreuz. Die Aarauer blieben in der Folge auch in der Defensive gedankenschnell, zeigten viel Laufbereitschaft und waren oft einen Schritt schneller als die Gastgeber, die sich zusehends in bedenklichen Frustaktionen verloren, welche die Spielleitung nicht abzustellen vermochte. Es waren sogar die Adler, die sich plötzlich in einer doppelten Unterzahl sahen – und im übrigen im gesamten Spiel doppelt so viele Strafen kassierten wie die Berner. Auch diese brenzlige Situation meisterte der Leader im Kollektiv stark und nützte neun Minuten vor Schluss die einzige (!) Überzahlmöglichkeit durch Marco Stoltenberg – nach einem Zuspiel von Dominic Studer – nach 13 Sekunden Powerplayspiel zum 5:1. Peter Byland und Stefan Wassmer sorgten für weitere Freudenmomente bei den Aarauern, ehe Burgdorf seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

Aarau kam damit mit einem in allen Belangen sehr starken Auftritt aus der Nati-Pause und holte sich die drei Auswärtspunkte in Burgdorf verdient. Die gesamte Mannschaft zeigte sich extrem gedankenschnell, taktisch diszipliniert und voller Spielfreude. Nach der Weihnachtspause steht die Auswärtspartie gegen Black Creek Schwarzenbach an, das in dieser Saison einige Topleistungen abrufen konnte und auf dem Papier über das bestausgewiesene Kader verfügt, dann und wann aber resultatmässig unter den Erwartungen blieb. Gegen Burgdorf konnte Aarau auch auf die lange Zeit verletzten Noel Neeser und Philippe Stark zählen, beide lieferten eine sehr gute und engagierte Partie ab.

UHC Burgdorf – Team Aarau 2:7 (0:1, 1:2, 1:4), Sporthalle Schützenmatt, Burgdorf. 40 Zuschauer. SR Bachmann/Fuhrer. Tore: 16. M. Stoltenberg (M. Kull) 0:1. 27. T. Bräm (S. Biedermann) 1:1. 33. F. Schwaller (S. Hertig) 1:2. 35. P. Byland (R. Hug) 1:3. 41. R. Hug 1:4. 52. M. Stoltenberg (D. Studer, Ausschluss T. Bräm) 1:5. 57. P. Byland (R. Hug) 1:6. 57. S. Wassmer (L. Mäder) 1:7. 58. J. Brawand (T. Weber ) 2:7.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Burgdorf. 4mal 2 Minuten gegen Team Aarau.

UHC Burgdorf: M. Widmer; A. Zbinden; M. Käser; T. Weber; L. Heppler; N. Engel; J. Wenger; A. Mosimann; M. Schenk; D. Bieri; N. Remund; J. Weyermann; J. Brawand; T. Bräm; S. Biedermann; T. Kosewähr; N. Tischer; R. Spreng; D. Läng.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, M. Kull; M. Schenk, M. Hunziker; S. Hertig, M. Wagner; D. Studer, M. Stoltenberg, S. Colombo; R. Hug, P. Byland, F. Kull; F. Schwaller, F. Brenner, J. Heller; T. Hunziker; S. Wassmer; J. Hofmann; L. Neuenschwander; N. Neeser.

Herren 1 | Aarau gibt sich gegen Bern keine Blösse

Das Team Aarau gewinnt vor der Nati-Pause gegen den Tabellenvorletzten, Bern Capitals Ost, vor heimischem Publikum deutlich mit 10:2 und darf immerhin zwei Namen von der langen Verletztenliste streichen.

Peter Byland und Silvan Colombo konnten gegen Bern wieder für die Adler auflaufen, wurden aber noch über weite Strecken der Partie geschont. Peter Byland wurde erst für die letzten zwanzig Minuten eingewechselt; er brauchte nur wenige Minuten Spielzeit, ehe er auf Pass von Rafi Hug ein weiteres Saisontor erzielte. Es war in dieser Partie bereits das neunte Tor der Hausherren, die an diesem Abend über die ganze Spieldauer bestimmend waren. Die Gäste aus Bern nutzten zwar in der 6. Minute einen Fehler im Spielaufbau der Adler sehenswert und kaltblütig aus, Aarau reagierte aber mit einer Doublette prompt; Marco Stoltenberg und Rafi Hug drehten die Partie postwendend. Als dann auch noch ein Gästespieler auf die Strafbank musste, erhöhten die Hausherren durch Marco Stoltenberg nach einem energischen Lauf von Matthias Kull übers halbe Spielfeld im Powerplay auf 3:1. Bern blieb mit Kontern gefährlich, solche liessen die Adler aber an diesem Abend nicht allzu viele zu. Im Gegenteil liess Aarau den Ball jeweils lange gepflegt in der gegnerischen Zone laufen, ehe man den Abschluss suchte und so im Mittelabschnitt nach Toren der beiden Florians aus der U-21 (Florian Kull und Florian Brenner), Captain Dominic Studer und dem Herren 1-Florian (Florian Schwaller) komfortabel auf 7:1 davon ziehen konnte. Bern kämpfte bis zum Schluss aufopfernd und äusserst fair weiter, hatte durchaus seine Torchancen, musste aber im Schlussabschnitt weitere Tore hinnehmen. Joel Heller stellte auf 8:1, ehe eben Peter Byland sein Tor zum hohen Heimsieg beisteuern konnte. Nach dem zweiten Gästetreffer, waren es nochmals die Routiniers im Heimteam, die für das Stängeli sorgten. Stefan Wassmer löste über die Seite auf Dominic Studer aus, der den Gästekeeper aus spitzem Winkel erwischte.

Damit holt Aarau drei weitere wichtige Punkte auf dem Weg in die Playoffs. Gegen Bern wusste die Mannschaft erneut als Kollektiv zu überzeugen. Besonders positiv war, dass man über das ganze Spiel hinweg konzentriert blieb und den Druck auf den Gegner aufrecht hielt, was in der Vorrunde wiederholt nicht gelungen war. Vor allem Verteidiger Mario Hunziker kurbelte das Adler-Spiel mit schnellen, druckvollen Läufen aus der eigenen Zone an und trug damit wesentlich zu einem hohen Spielrhythmus bei. Noch vor den Weihnachtsferien reisen die Aarauer zum schwierigen Auswärtsspiel nach Burgdorf. Die Burgdorfer waren dreimal in Serie siegreich und überzeugten zuletzt mit einem deutlichen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Sursee.

Team Aarau – Bern Capitals Ost 10:2 (3:1 4:0 3:1); Berufsschule Telli Aarau, 30 Zuschauer, SR Forster/Schärer; Tore: 6. Bern C. Ost 0:1; 7. M. Stoltenberg (D. Studer) 1:1; 8. R. Hug (M. Schenk) 2:1, 11. M. Stoltenberg (M. Kull, Ausschluss Bern C. Ost) 3:1; 22. F. Kull (O. Meyer) 4:1; 24. F. Brenner (M. Stoltenberg) 5:1; 38. F. Schwaller (J. Heller) 6:1; 39. D. Studer (M. Stoltenberg) 7:1; 45. J. Heller (M. Stoltenberg) 8:1, 47. P. Byland (R. Hug) 9:1; 52. Bern C. Ost 9:2; 57. D. Studer (S. Wassmer) 10:2.

Strafen: Keine gegen Team Aarau, 1 mal 2 Minuten gegen Bern Capitals Ost.

Team Aarau: L. Mäder (ab 41. T. Hunziker); L. Marraffino, M. Kull; M. Schenk, M. Hunziker; M. Wagner, S. Hertig; D. Studer, M. Stoltenberg, F. Brenner; R. Hug, O. Meyer, F. Kull; F. Schwaller, J. Heller, T. Brunschwiler; S. Wassmer; J. Hofmann; P. Byland; S. Colombo; O. Bürgi.

Bern Capitals Ost: N. Burgherr; D. Brügger; N. Kappeler; E. Stanger; J. Rothenbühler; J. Ramseyer; Y. Brügger; S. Galli; P. Vuilleumier; S. Flückiger; N. Spycher; R. Schüpbach; M. von Gunten; A. Wüthrich; P. Pfäffli; D. Knüsel; J. Zimmermann; L. Rimle; S. Walther; A. Keller: L. Bischhausen; N. Rezzonico.

Damen 2 | The same procedure as always

Alles wie immer bei den Damen 2: Die Adlerinnen verschliefen die erste Halbzeit des ersten Spiels – und spielten danach wie ein umgekehrter Handschuh.

Jeder kennt die Situation aus dem Silvester-Sketch Dinner for One: Butler James stolpert beim Servieren der verschiedenen Gerichte und Getränke jedes Mal über den Tigerkopf. So oder so ähnlich geht es auch den Damen 2 in dieser Saison. Der Start ins erste Spiel wird völlig vergeigt, sodass man nach dem Pausentee entweder eine Aufholjagd starten muss (so geschehen an der 1. Runde gegen Burgdorf und an der 3. Runde gegen Tramelan; Anm.) oder das Glück hat, dass man vorne genauso viele Tore schiesst wie man hinten rein bekommt (an der 2. Runde gegen Sissach; Anm.). Manchmal geht das gut, manchmal aber auch nicht.

Auch gegen Richenthal ging die erste Halbzeit wieder gründlich in die Hosen. Zwar glich Aarau in der 4. Minute durch Simone Huser zum 1:1 aus, machte aber zu viele Fehler und vor allem in der Defensive nicht die beste Figur. Da die Aarauerinnen zudem im Abschluss uneffizient und etwas glücklos agierten, lag man zur Spielhälfte mit 1:5 im Hintertreffen und musste erneut einem Rückstand hinterherrennen. Wie schon in den oben genannten Partien spielte Aarau, nach einer durchzogenen Hälfte in Halbzeit zwei wie ein umgekehrter Handschuh. Die Tore von Yumi Bieri (24.) und von Sibyll Zollinger (33.) – beide mit einem Energieanfall – liessen wieder Hoffnung aufkommen, Richenthals Antwort folgte aber leider jeweils umgehend (28., 35.). Aarau setzte vier Minuten vor dem Ende alles auf eine Karte und ersetzte Mel Schönbächler im Tor durch eine vierte Feldspielerin, die zwei Tore durch Michelle Zobrist in der 37. und in der 38. Minuten waren dieses Mal aber nur Resultatkosmetik zum Endergebnis von 5:7.

Gegen den UHC Biel-Seeland war Aarau von Anfang an konzentriert bei der Sache. Zwar war es auch in diesem Spiel der Gegner, der in der 6. Minute zuerst jubeln durfte, doch den Adlerinnen gelang wenig später ein Doppelschlag: Laura Rutschmann und Sibyll Zollinger brachten die Gäste mit zwei feinen Einzelleistungen mit 2:1 in Führung, ehe Biel kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum 2:2 ausglich. Nach dem erneuten Führungstreffer durch Anja Bugmann gleich nach Wiederanpfiff war der Bann endgültig gebrochen und die Aarauerinnen spielten wie aus einem Guss – die Tore durch Michelle Zobrist (22.), Andrea Romer (31.) und Eliane Zeller (31.) waren eines schöner als das andere und allesamt schön herausgespielt. Biel gelang sechs Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 6:3, doch Florence Frey, die in der 38. Minute mit einem präzisen Schuss ins Lattenkreuz traf, und Andrea Romer, die den Ball in der 39. Minute im leeren Tor versenkte, sorgten für die Entscheidung.

So sehr wir jedes Jahr über die Komik von Butler James im Silvesterklassiker lachen, so sehr hoffen wir auf ein sofortiges Ende des Aarauer “Klassikers”. Denn eines ist klar: Gegen Tabellenführer Härkingen-Gäu an der nächsten Runde ist ein Fehlstart schleunigst zu verhindern, soll der Spitzenkampf zu einer spannenden Affiche werden.

Team Aarau – Richenthal Cannibals 5:7 (1:5, 4:2)
Team Aarau – UHC Biel-Seeland 8:3 (2:2, 6:1)
Team Aarau II: J. Wehrli (T), M. Schönbächler (T); S. Zollinger (C) (2), L. Rutschmann (1), A. Romer (2); E. Zeller (1), Y. Bieri (1), A. Bugmann (1); F. Frey (1), M. Zobrist (3), S. Huser (1).