Kategorie: Berichte

Herren 1 | Hug und Stoltenberg mit Doppelpack gegen Biel-Seeland

Das Team Aarau kann im zweiten Meisterschaftsspiel die ersten Punkte einfahren und besiegt Biel-Seeland in der heimischen Schachenhalle mit 6:3. Routinier Rafi Hug trug mit zwei Toren, einem Assist und einer sehr präsenten Leistung massgebend zum Sieg bei, während die Chancenauswertung sowohl bei Aarau als auch bei Biel die Übungsleiter nicht glücklich gemacht haben dürfte.

Die Adler starteten sehr offensiv ausgerichtet in die Partie und wollten einen hohen Rhythmus anschlagen. Dies gelang einigermassen, allerdings schaute dabei nichts Zählbares heraus, zum einen weil der Bieler Torhüter teilweise magistral hexte, zum anderen weil einmal mehr die nötige Kaltblütigkeit im Abschluss fehlte. So überraschte es nicht, dass die Bieler schliesslich mit einem Schuss aus der Halbdistanz bei einem ihrer Vorstösse in Führung gehen konnten. Aarau stellte ab der 10. Minute auf drei Blöcke, brachte eine Linie mit einem Altersdurchschnitt von knapp über 20 Jahren und liess diesen Block ein laufintensives Forechecking betreiben. Erst in der 16. Minute durften aber die Hausherren erstmals jubeln. Marco Stoltenberg wurde im Slot von Captain Dominic Studer mustergültig angespielt und stellte (endlich) auf 1:1. Kurz vor der Pause musste der neu auf diese Saison hin von der U21 zum Fanionteam gestossene Joël Heller wegen eines Bodenspiels auf die Strafbank. Es waren aber die Adler, die kurz vor Ablauf der Strafe in Unterzahl einen lehrbuchmässig vorgetragenen Konter vortrugen und die Führung erzielten. Über Peter Byland und Vasco Lacerda kam der Lochball in den Slot zu Rafi Hug, der per Rückhand einnetzen konnte, nachdem er kurz zuvor zwei hochkarätige Torchancen vergeben hatte. Aarau drückte auch nach der Pause aufs Tempo und reüssierte in der 22. Minute mit einem Doppelschlag. Die “Jungen” luchsten dem Gegner zuerst beim Pressing einen Ball ab, den Joël Heller auf Zuspiel von U21-Spieler Marvin Wagner flach ins Eck schob, ehe Rafi Hug auf Pass von Marc Maurer nach einem Freistoss überlegt ins weite Eck schoss und die Vorentscheidung herbeiführte. Kurz nach Spielmitte erhöhte Peter Byland auf Pass von Rafi Hug gar auf 5:1; und dann liess die Chancenauswertung auf Aarauer Seite wieder zu wünschen übrig; Peter Byland und Marc Schenk setzten ihre Abschlüsse an die Torumrandung und Marco Stoltenberg scheiterte alleine vor dem Bieler Keeper, ehe Biel mit einem abgelenkten Distanzschuss sich selber nochmals Hoffnung fürs Schlussdrittel einhauchte. In den ersten Minuten nach der Pause wirkten die Aargauer dann fahrig, leisteten sich unerklärliche Fehler im Spielaufbau und liessen die nötige Konsequenz und Härte in den Zweikämpfen in der eigenen Zone gänzlich vermissen. Biel liess zwei Grosschancen aus, worauf Aarau sein Timeout nahm und wieder etwas besser in die Partie fand. Marco Stoltenberg erhöhte auf 6:2; erst 7 Minuten vor Ende der Partie liessen die Hausherren einen weiteren Gästetreffer zu, sicherten sich aber die verdienten Punkte letztlich einigermassen souverän.

Nach zwei schwierigen Spielen vor Wochenfrist (Niederlage in Burgdorf, knapper Cupspieg bei Gansingen) zeigten die Adler gegen das ambitionierte Biel einen engagierten Auftritt mit vielen Abschlüssen. Rafi Hug dokumentierte mit seiner Übersicht und Abgeklärtheit seine Wichtigkeit für die junge Mannschaft; einmal mehr harmonierte er mit Peter Byland und Marc Maurer bestens und sprühte vor Spielfreude, ackerte aber auch viel in der Defensive und prägte die Spielauslösungen. Auf der anderen Seite tat die Rückkehr des schnörkellosen und schussgewaltigen Verteidigers Mario Hunziker dem Team sehr gut. Seine physische Präsenz und direkte Spielweise stärkten die Adler in der eigenen Zone massgeblich. Am nächsten Sonntag treten die Aarauer in Sursee an.

Team Aarau – UHC Biel-Seeland 6:3 (2:1, 3:1, 1:1), Schachenhalle, Aarau. 105 Zuschauer. SR Jeitziner/Maulaz. Tore: 9. J. Andrey (Y. Frommherz) 0:1. 16. M. Stoltenberg (D. Studer) 1:1. 20. R. Hug (V. Lacerda, Ausschluss J. Heller!) 2:1. 22. J. Heller (M. Wagner) 3:1. 22. R. Hug (M. Maurer) 4:1. 31. P. Byland (R. Hug) 5:1. 33. Y. Berger (Eigentor) 5:2. 47. M. Stoltenberg 6:2. 54. S. Marti (J. Heitmann) 6:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau. 1mal 2 Minuten gegen UHC Biel-Seeland.
 
Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, S. Hertig; J. Hofmann, V. Lacerda; M. Hunziker, M. Schenk; D. Studer, M. Stoltenberg, F. Schwaller; R. Hug, P. Byland, M. Maurer; O. Bürgi, J. Heller, M. Wagner; S. Wassmer; Y. Heller; F. Kull; N. Lüscher; T. Hunziker.
 
UHC Biel-Seeland: G. Chiarello; R. Bigler; S. Roth; J. Heitmann; N. Indermühle; P. Wuillemin; N. Lerch; J. Andrey; S. Maurer; Y. Berger; S. Küchli; M. Ryf; S. Marti; L. Zwahlen; F. Ackermann; L. Indermühle; Y. Frommherz; M. Jankowski; N. Wehrlin; N. Schiess.

Damen 1 | Cup-Aus nach engagiertem Spiel

Das Damen I stand im 1/16-Finale des Schweizer Cups vor der unlösbaren Aufgabe Zug United und verlor erwartungsgemäss. Aarau verkaufte seine Haut aber so teuer wie möglich und das NLA-Team musste sich den 7:3-Sieg über 60 Minuten erarbeiten.

In den letzten Minuten des ersten Drittels feierten die Aarauer Fans das eigene Teams mit lautem Applaus. Der Beifall war verdient, hatte doch Aarau nach einem Kaltstart und zwei Gegentoren in den ersten fünf Minuten den Tritt doch noch gefunden und engagiert gegen den übermächtigen Gegner aus der NLA mitgehalten. Durch einen Treffer von Michelle Schär im Power Play stand es zur ersten Pause dann auch nur 2:1 für die Zugerinnen.

Leider erwischte Aarau auch im zweiten Drittel den schlechteren Start und Zug United zeigte, weshalb die blau-weissen zwei Ligen höher spielen. Ein Weitschuss von Ramona Bichsel, ein Ablenker von Ada Hök und ein reingeprügelter Ball von Samira Inglin sorgten für die Vorentscheidung in dieser Partie. Als Aarau dann kurz vor der Pause auch noch ein Geschenk verteilte und Sabrina Ott dies dankend annahm, war der Mist definitiv geführt.

Doch Aarau bäumte sich in den letzten 20 Minuten noch einmal auf und rund eine halbe Minute nach dem Wiederanpfiff hatte Anastasia Frame einen Abpraller zum 6:2 im Netz versenkt. Dieser Treffer schien den müden Aarauer Beinen noch einmal auftrieb zu verleihen. Die Adlerinnen spielten in der Folge frech auf und versuchten ihr Glück mit schnellen Vorstössen. Einen davon verwertete Schär zum 6:3. Zug United versuchte in den letzten Minuten mit Vehemenz ein torloses Drittel zu verhindern. Zwei Minuten vor Schluss traf dann Eliska Trojankova zum Endresultat von 7:3.

Aarau verliert damit den letzten Härtetest vor der kommenden Meisterschaft. Die Art und Weise des Auftritts lässt aber den Schluss zu, dass Aarau vorbereitet ist und die ersten Saisonspiele kommen dürfen.

Los geht es am nächsten Sonntag, 20.09.2020, um 16:00 Uhr in der Schachenhalle Aarau gegen die Red Ants II.

 

Team Aarau – Zug United 3:7 (1:2, 0:4, 2:1)
 Suhrenmatte, Buchs AG. 70 Zuschauer. SR Christen/Lehmann.
 Tore: 5. S. Inglin (A. Hök) 0:1. 5. K. Paloncyovà (R. Gemperle) 0:2. 9. M. Schär (E. Fäs) 1:2. 23. R. Bichsel (S. Ott) 1:3. 24. A. Hök (S. Rüttimann-Bösch) 1:4. 30. S. Inglin (S. Burkhardt) 1:5. 39. S. Ott (S. Kuster) 1:6. 41. A. Frame (C. Rieder) 2:6. 48. M. Schär 3:6. 59. E. Trojankova (A. Reber) 3:7.
 Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen Zug United.

Herren 1 | Kull-Hattrick sichert Aarau Zittersieg in Gansingen

Nach der Meisterschaftsniederlage in Burgdorf tat sich das Team Aarau im Schweizer Cup 1/64-Final gegen das Kleinfeld 1. Liga Team aus Gansingen schwer, erzitterte sich aber dank einem Hattrick von U-21 Spieler Florian Kull das Weiterkommen.

Die Aarauer begannen gegen wild und fleissig verteidigende und viel Laufarbeit verrichtende Gansinger mit gefälligen Ballstafetten aber mit wenig Zug aufs Tor. So dauerte es bis zur 7. Minute, ehe Captain Dominic Studer die Kantonshauptstädter nach schönem Pass von Marco Stoltenberg in Führung bringen konnte. Nach dem Ausgleich der Fricktaler brachte Marco Stoltenberg Aarau erneut in Führung. Bis zur Pause fielen keine weiteren Tore; die Adler verpassten es in dieser Phase, das Spiel mit zwei bis drei Toren in ruhigere Bahnen zu lenken und für klare Verhältnisse zu sorgen. So tauchten die Gansinger im Mittelabschnitt vermehrt mit wilden, schnellen Angriffen vor dem Kasten von Aarau-Hüter Tobias Hunziker auf. Die Abschlüsse der Gansinger nahmen an Qualität zu und schienen vom Willen getragen, die Aarauer unbedingt zu überrumpeln. Dies gelang, den 2:2-Ausgleich konnten die Adler mit der neuerlichen Führung durch Joel Heller noch parieren, dann aber legten die Fricktaler mit einer Doublette zur Pausenführung vor und lancierten die Partie definitiv zum Cupknüller. Die Aarauer bündelten im Schlussdrittel noch einmal ihre Kräfte und versuchten im Abschluss selber ans Konsequenz zuzulegen. Florian Schwaller glich in der 45. Minute aus, ehe der schnelle Florian Kull in den letzten 10 Minuten mit einem lupenreinen Hattrick den Gästen letztlich den Sieg sicherte. Mit der Schlusssirene gelang Gansingen noch der 6. Treffer.

Aarau konnte sich damit wenige Stunden nach der unglücklichen Niederlage in Burgdorf rehabilitieren. Das erste Wochenende mit zwei Ernstkämpfen hat aber deutlich gezeigt, dass der Abgang von über einem halben Duzend routinierter Spieler nicht spurlos geblieben ist. Die vielen eigenen Nachwuchsspieler zeigen bisher ein tolles Engagement, fügten sich bestens ins Fanionteam ein und reüssierten teilweise bereits mit persönlichen Erfolgserlebnissen. Trotzdem braucht dieses stark verjüngte Team Zeit, um in der 2. Liga an die erfolgreichen Resultate der letzten Saison anknüpfen zu können und den Wettkampfrhythmus konstant anzunehmen. Ein derart massiver Umbruch im Team, ohne dass der eine oder andere erfahrene Spieler von extern zur Mannschaft gestossen wäre, geht nicht von heute auf Morgen vonstatten. Die jungen Spieler müssen ihre Erfahrungen machen und in der Liga ankommen, dazu brauchen sie weiter Einsatzzeit und die nötige Geduld. Erfolge stellen sich dann manchmal plötzlich ein, wie im Spiel gegen Gansingen bei Florian Kull, der nach 50 Minuten aufopfernder Laufarbeit und unermüdlichem Einsatz, seinen Lohn mit drei Toren erst in der Endphase des Spiels einfahren konnte.

Im Schweizer Cup trifft Aarau in der nächsten Runde auf Traditionsverein Lok Reinach aus der 1. Liga. In diesem Duell treten die Kantonshauptstädter als klare Aussenseiter an, eine Rolle, die ihnen in den letzten Jahren durchaus immer wieder zusagte.

Wild Goose Wil-Gansingen – Team Aarau 6:7 (1:2 3:1 2:4); Sporthalle Hofstatt Kaisten; SR Hohler/Koch; Tore: 7. Studer (Stoltenberg) 0:1, 9. Gansingen 1:1; 13. Stoltenberg (Studer) 1:2, 29. Gansingen 2:2, 30. J. Heller (F. Schwaller) 2:3, 34. Gansingen (Ausschluss Stark) 3:3, 36. Gansingen 4:3, 45. F. Schwaller (D. Studer) 4:4, 51. F. Kull 4:5, 59. F. Kull 4:6, 59. Gansingen 5:6, 60. F. Kull 5:7, 60. Gansingen 6:7.

Wild Goose Wil-Gansingen: A. Bühler; N. Erdin; F. Erne; M. Hollinger; R. Kramer; D. Rohner; Marc Schmid; Markus Schmid; V. Schraner; F. Senn; S. Senn; S. Welte; S. Zumsteg.

Team Aarau: T. Hunziker; P. Stark, M. Schenk; V. Lacerda, J. Hofmann; S. Hertig, N. Lüscher; D. Studer, M. Stoltenberg, F. Schwaller; R. Hug, P. Byland, F. Kull; F. Schwaller, J. Heller, M. Maurer, O. Bürgi; Y. Heller; O. Meyer; L. Marraffino; L. Mäder.

Herren 1 | Auftaktniederlage in Burgdorf

Zum Saisonauftakt unterliegt das Team Aarau auswärts dem UHC Burgdorf mit 3:4. Trotz einer engagierten Aufholjagd im Schlussdrittel reisen die Adler mit leeren Händen aus dem Bernbiet nach hause.

Die stark verjüngten Adler begannen die Partie in Burgdorf überraschend gut, nahmen das Zepter in die Hand und spielten gepflegt nach vorne. Doch früh merkte man, dass die Berner punkto Kampfstärke und Biss einen Zacken besser in Schuss waren. Routinier Peter Byland brachte zwar die Aargauer nach einem Freistoss noch sehenswert in Führung, dann aber baute Aarau ab, Burgdorf spielte gradliniger nach vorne und hatte nun mehr Spielanteile. Die Adler wirkten im Aufbauspiel fortan zu fahrig, dem auslösenden Pass fehlte es oft an Qualität, sodass die Aarauer Stürmer zu wenig rasch eine Aktion im gegnerischen Drittel setzen konnten. Eine unglückliche Strafe gegen die Aargauer nützten die Burgdorfer zum Ausgleich aus, ehe sie im Mittelabschnitt gar auf zwei Tore davonziehen konnten, während die Gäste im Abschluss weiter ineffizient und wenig entschlossen auftraten. Dies besserte sich auch zu Beginn des Schlussdrittels nicht, in welchem den Bernern früh die Vorentscheidung gelang. Das junge Team aus Aarau fing sich immerhin nochmals und kam nach dem 2:4 durch Routinier Rafi Hug (nach einem weiteren guten Freistoss von Peter Byland) durch den jungen Joël Heller gar zum Anschlusstreffer. Burgdorf verteidigte sich aber wacker und mit viel, viel Kampf, beklagte aber bei seinen gefährlichen Kontern auch Pech. Ohnehin blieben die Berner im Abschluss gradliniger und gefährlicher als die Gäste, denen der Ausgleich trotz unermüdlichem Anrennen vergönnt blieb.

Trotz phasenweise ansprechender Leistung und viel Ballbesitz konnte Aarau die Niederlage in Burgdorf nicht verhindern. Zu ungenau war man im Spielaufbau, zu wenig konsequent zuweilen in den Zweikämpfen und im Abschluss fehlten die letzte Entschlossenheit und die nötige Präzision. So gewann Burgdorf letztlich verdient, weil es deutlich wettkampftauglicher spielte und in den entscheidenden Spielphasen die richtigen Entscheidungen traf.

Bereits am Folgetag (Sonntag, 13. September) müssen die Adler wieder auswärts ran. Sie reisen im Schweizer nach Gansingen zum Kleinfelderstligisten Wild Goose, wo die nächste knifflige Aufgabe auf die junge Aarauer Mannschaft wartet. Gansingen gilt in der Kleinfeldszene seit Jahren als feste Grösse und verfügt über ein paar herausragende Spieler, die im Klein-Klein-Spiel brandgefährlich sind.

UHC Burgdorf – Team Aarau 4:3 (1:1 2:0 1:2); Schützenmatte Burgdorf, 30 Zuschauer, SR Peter/Peter. Tore: 8. P. Byland (P. Weber) 0:1, 18. Mi. Schenk (L. Heppler; Ausschluss Ma. Schenk) 1:1, 24. A. Hagmann (T. Weber) 2:1, 39. S. Wyss (T. Weber) 3:1, 45. J. Brawand (T. Weber) 4:1, 46. R. Hug (P. Byland) 4:2, 50. J. Heller (M. Maurer) 4:3.

UHC Burgdorf: D. Bieri; A. Del Male; Mi. Schenk; N. Stucki; A. Hagmann; L. Heppler; P. Weber; J. Brawand; N. Remund; T. Schenk; J. Stucki; J. Wenger; T. Berger; S. Wyss; T. Bräm; L. Bräm; N. Käser; D. Lang; R. Spreng; S. Biedermann.

Team Aarau: L. Mäder; P. Stark, Ma. Schenk; V. Lacerda, J. Hofmann; S. Hertig, N. Lüscher; M. Stoltenberg, M. Maurer, S. Colombo; R. Hug, P. Byland, P. Weber; M. Wagner, J. Heller, D. Oehler; M. Kull; Y. Heller; T. Hunziker.

Damen 2 | “Äs Bitzli Nervekitzel muss sii!”

Das Kleinfeld Damenteam kämpft sich im Ligacup in die nächste Runde und trifft dort im 32-Final voraussichtlich auf die Oensingen Lions.

In Würenlos bestritten die Adlerinnen ihren ersten Ernstkampf der Saison und erkämpften sich gegen TV Würenlos Unihockey einen 11:7 Sieg.

Die Adlerinnen starteten mit klaren Vorstellungen und Zielen ins Spiel welche zum Teil schon rasch revidiert werden mussten…

TV Würenlos ging bereits in der 2. Minute in Führung…

Dieser Treffer war jedoch der Startschuss zu einer “Aarauer (Tor) Gala”. Bis zur 23. Minute erzielten die Adlerinnen 6 “mickrige” Tore,weitaus mehr hätten es sein können,ja sogar müssen! Die kreierten Spielzüge waren teilweise film-reif, einzelne Freischläge äusserst sehenswert und der Spielwitz sowie die Kreativität sprudelten teilweise so richtig in den Aarauer Spielreihen. Der eigentliche Ertrag für die Arbeit blieb jedoch (zu) tief.

Um Spielmitte wendete sich das Blatt! Würenlos übernahm zwischenzeitlich klar die Oberhand und brachte sogar ein vorübergehendes Remis zustande. Die zu dieser Zeit im Sinkflug befindenden Adlerinnen hatten Mühe mit dem immer aggressiver werdenden Forechecking der Würenloserinnen. Aarau zog jedoch auf eindrückliche Art die Notbremse und katapultierte sich eindrücklich zurück ins Spiel. Die hervorragend harmonierende Linie um Y.Bieri (Barile, S.Huser) war hier massgeblich am schlussendlichen Sieg beteiligt.

Die anderen zwei Spielreihen taten ihren Job dafür indem sie die aufsässig und aggressiv spielenden Würenloserinnen in Schach hielten und versuchten,ihnen ein ruhigeres und kontrollierteres Spiel aufzusetzen und deren körperbetonten Angriffe zu unterbinden. Auch das Verteidigen funktionierte wieder bestens. So resultierte am Ende des Wiederaufbäumens und des Schlussspurts ein halbwegs klarer Sieg für die Romanowskitruppe.

Dieser Sieg wurde im Kollektiv erarbeitet und mit nach Aarau genommen!

In der nächsten Runde des Ligacup warten nun voraussichtlich die Löwinnen aus Oensingen welche in der 1.Liga spielen…

Die Adlerinnen sind bereit! 😉

TEAM AARAU:

Schönbächler (T, 30min), Wehrli (T, 30min), Barile (2/0), Y.Bieri (4/2), S.Huser (1/3), Rutschmann (1/1), Zollinger (C,1/1), Hurter, Bachmann (1/0), L.Bieri (1/0),Zeller (0/1), Romer, Bugmann

Abwesend: Frei

Damen 1 | Aarau holt Silber am Sparkassencup

Das Team Aarau beendet den internationalen Sparkassencup auf dem zweiten Platz. Den Finaleinzug verdienten sich die Adlerinnen mit einem perfekten Samstag. Im Finale gegen die Dümptener Füchse mussten sich die Aarauerinnen erst im Penaltyschiessen geschlagen geben.

Aarau folgte im vierten Mal in Folge der Einladung des UHC Sparkasse Weissenfels und der Red Devils Wernigerode und nahm in Weissenfels am internationalen Sparkassencup teil. Mit den beiden gastgebenden Teams und den Dümptener Füchsen nahmen drei deutsche Bundesligistinnen ebenfalls am Turnier teil.

Im Auftaktspiel gegen die Dümptener Füchse gelang dem Team Aarau der beste Einstieg in den Sparkassencup in vier Jahren. Gegen die Füchse konnte Aarau vorlegen und das ganze Spiel über auf Augenhöhe agieren. Am Schluss resultierte trotzdem eine 4:3-Niederlage und die Erkenntnis, dass im eigenen Slot konsequenter gearbeitet werden muss.

Am späten Samstagabend trafen die Adlerinnen auf die Red Devils Wernigerode. Aarau präsentierte sich von Anfang an aggressiv und bereit für die Aufgabe. Die roten Teufel wussten aber entgegen zu halten und das Spiel war lange Zeit auf Messers Schneide. Im dritten Drittel konnte Aarau mit zwei Toren vorlegen und sahen kurz wie die sicheren Siegerinnen aus. Wernigerode steckte aber nicht zurück und kam wieder zurück in das Spiel. Aarau zitterte sich am Schluss über die volle Distanz und hielt damit die Hoffnung auf das Finale am Sonntag aufrecht.

Für den Finaleinzug brauchte es einen Sieg gegen den deutschen Rekordmeister Weissenfels. Aus den bisherigen Teilnahmen wusste Aarau, dass dies keine einfache Aufgabe werden würde. Doch Aarau zeigte eine der besten Leistungen des Teams und konnte Weissenfels lange Zeit unter Kontrolle halten. Je länger das Spiel ging, desto wichtiger wurde der erste Treffer. Und dieser gelang den Aarauerinnen nach einem Distanzschuss von Isabel Siegrist. Ab diesem Moment schien der Bann gebrochen und Aarau erhielt die Überhand. Mit vereinten Kräften und einer bärenstarken Milena Näf im Aarauer Tor konnte die 0 gehalten werden. Und plötzlich klappte auch das Toreschiessen. Mit einem klaren 4:0-Sieg ging Aarau vom Feld und durfte sich nicht nur über den Finaleinzug sondern auch über 2 Stunden mehr Schlaf freuen.

Am Sonntag wartete damit die Revanche gegen die Dümptener Füchse. Aarau startete sehr verhalten in das Spiel und musste mit einem 1:0-Rückstand  in die erste Pause. Aufgrund einer grösseren Verwirrung auf der Bank war Aarau nicht bereit für das zweite Drittel und musste bereits nach 6 Sekunden das 2:0 einstecken. Dieses Gegentor schien Aarau aber zu wecken und plötzlich übernahmen die Schweizerinnen das Spieldiktat. Daraus resultierte vor der zweiten Pause der Anschlusstreffer. Im letzten Abschnitt warf Aarau noch einmal alles nach Vorne und versuchte unbedingt den Ausgleich zu erzielen. Nach rund vier Minuten gelang dieser auch und dann spielte eigentlich nur noch Aarau. Der Siegestreffer wollte aber nicht mehr fallen und am Schluss musste sich Aarau im Penaltyschiessen geschlagen geben.

Aarau konnte also den zweiten Rang vom Vorjahr bestätigen. Im Gegensatz zu 2019 hatte sich Aarau den Finaleinzug in diesem Jahr redlich verdient und sich auch spielerisch enorm gesteigert.

Der UHC Sparkasse Weissenfels ist mit der Organisation des internationalen Sparkassencups ein Wagnis eingegangen, welches sich am Schluss auch gelohnt hat. Das Schutzkonzept hat perfekt funktioniert und das Team Aarau hat sich am ganzen Wochenende, trotz Distanz, sicher und willkommen gefühlt. Dafür möchten wir dem UHC herzlich danken! Wir freuen uns, dass wir in Deutschland gute Freunde gefunden haben.

Damen 1 | Adler schlägt Einhorn

Das Cup-1/32-Finalspiel gegen Einhorn Hünenberg bildete für das Damen I den Auftakt in die Saison 20/21 und die Gelegenheit, den Stand der Saisonvorbereitung zu prüfen. Aus dem eher unspektakulären Spiel ging Team Aarau dank einem 3:1 als Sieger hervor. In der nächsten Runde wartet Zug United aus der NLA.

Beide Teams waren von Beginn an motiviert. Mit einem schnellen Tempo versuchten die Spielerinnen sogleich den Gegner aus der Reserve zu locken. Nach den ersten Minuten flachte das Spiel etwas ab. Einhorn Hünenberg sicherte gekonnt den eigenen Torraum und lauerte auf Konter, während die Aarauerinnen versuchten mit Passkombinationen auf das gegnerische Tor vorzudringen.

Der 1. Torerfolg liess auf sich warten. Erst zu Beginn des 2. Dritttels konnte Einhorn Hünenberg den ersten Treffer des Abends erzielen. Team Aarau liess sich nicht aus der Ruhe bringen, jedoch plätscherte das Spiel weiter vor sich hin.

Nach dem Ausgleichstreffer spielte die Gastmannschaft bis zum Ende des 2. Drittes mit zwei Linien weiter, doch ein weiterer Torerfolg blieb aus. Erst im letzten Drittel brachte die höher klassierte Mannschaft mit zwei weiteren Toren den Sieg nach Hause und darf sich auf ein Duell mit einem NLA Team freuen. In der nächsten Rund trifft Team Aarau auf Zug United.

Einhorn Hünenberg – Team Aarau 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)
Turnhalle Ehret, Hünenberg. SR Jakob/Rüst.
Tore: 24. J. Wyrsch (J. Suter) 1:0. 33. M. Schär (N. Hofer) 1:1. 43. I. Siegrist (D. Wagner) 1:2 46. L. Bolt (E. Fäs) 1:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Einhorn Hünenberg. 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau.