Weitere Infos findest Du hier: Damen 1. Liga GF & hier: Probetraining
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vs. TSV Bubendorf
Wir sind gut ins Spiel gestartet und waren von Anfang an voll da. Trotzdem geraten wir früh mit 0:1 in Rückstand. Das hat uns aber nicht aus dem Konzept gebracht. Wir haben direkt reagiert und wir konnten schnell zum 1:1 ausgleichen.
Danach lief es richtig gut für uns. Wir haben Druck gemacht, schöne Kombinationen gespielt und konnten uns mit weiteren Toren belohnen. Zwischenzeitlich lagen wir sogar mit 3:1 vorne und hatten das Spiel eigentlich im Griff. Auch beim Stand von 4:3 fühlte es sich so an, als hätten wir das Spiel auf unserer Seite.
Bubendorf hat aber nie aufgegeben. Vor allem ihre Offensive war sehr effizient und sie haben ihre Chancen konsequent genutzt. So kam es, dass sie immer wieder zurück ins Spiel gefunden haben und schliesslich zum 4:4 ausgleichen konnten.
In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Bubendorf nutzte das aus und erzielte noch zwei Tore. Wir kämpften bis zum Schluss, konnten das Spiel jedoch nicht mehr zu unserem Gunsten wenden. Am Ende mussten wir uns mit 4:6 geschlagen geben.
Fazit:
Es ist eine bittere Niederlage, weil wir lange geführt haben und eigentlich ein gutes Spiel gezeigt haben. Trotzdem können wir viel Positives mitnehmen. Einsatz, Teamgeist und unsere Offensive waren stark.
vs. UHC Yardstix Walterswil
Im Spiel gegen UHC Yardstix Walterswil haben wir eine starke Leistung gezeigt und uns am Ende deutlich mit 10:3 durchgesetzt.
Der Start verlief für uns allerdings alles andere als optimal. Walterswil ging früh mit 0:1 in Führung und erhöhte kurz darauf sogar auf 0:2. Wir brauchten einen Moment, um ins Spiel zu finden. Mit mehr Tempo und schönen Kombinationen gelang uns dann der Anschlusstreffer. Durch Tore von Noémie Bürki, Diana Kretz und weiteren Treffern lagen wir plötzlich mit 4:2 in Führung in der ersten Hälfte.
Auch im weiteren Spielverlauf waren wir die klar bessere Mannschaft. Zwar konnte Walterswil zwischenzeitlich auf 6:3 verkürzen, doch wir liessen uns davon nicht verunsichern. Im Gegenteil, wir erhöhten nochmals das Tempo und nutzten unsere Chancen konsequent aus.
Mit weiteren Treffern, unter anderem von Simone Huser, Diana Kretz, Céline Moser und Anja Bugmann, bauten wir unseren Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders unsere Offensive überzeugte mit viel Spielfreude und Effizienz, während wir auch defensiv solide gearbeitet haben.
Nach dem Schlusspfiff durften wir uns über einen klaren 10:3 Sieg freuen. Zusätzlich wurde Noémie Bürki nach einer starken Leistung verdient als Best Player ausgezeichnet.
Fazit:
Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir als Team eine starke Leistung gezeigt und das Spiel dominiert. Der klare 10:3 Sieg ist das Resultat aus Kampfgeist und Teamplay.
vs. Wild Dog Sissach
Am 15.03 startete das Team Aarau in die vorletzte Runde dieser Saison in Neuendorf SO.
Das erste Spiel gegen die Wilddogs Sissach begann zuversichtlich, obwohl der Gegner momentan auf dem ersten Platz der Tabelle stand. Kurz nach dem Anpfiff kassierten wir jedoch das erste Tor. Glücklicherweise konnte Aarau schnell wieder ausgleichen.
Nach 15 Spielminuten fiel das 2:1 für Sissach, zusätzlich erhielt Aarau eine 2-Minuten-Strafe, da zu viele Spielerinnen auf dem Feld waren. Trotzdem kämpfte das Team weiter und leistete in der Verteidigung hervorragende Arbeit.
Nach der Pause gelang uns der Anschlusstreffer zum 2:3, doch trotz hartem Dranbleiben konnte Aarau nicht mehr aufholen, und das Spiel endete mit 4:2 für Sissach.
Fazit: Aarau hat gekämpft und sich im Vergleich zu Beginn der Saison deutlich verbessert. Für einen Sieg hat es jedoch nicht gereicht. An Flüchtigkeitsfehlern kann das Team noch arbeiten und daraus lernen.
vs. Kestenholz-Niederbuchsiten
Nach drei Spielen Wartezeit war das Team Aarau wieder auf dem Platz, diesmal gegen die Heimspielerinnen Kestenholz-Niederbuchsiten. Bereits nach drei Minuten geriet Aarau mit 0:1 in Rückstand. Im gesamten Match kam das Team nie richtig in Fahrt – sowohl die lange Pause als auch eigene Spielprobleme spielten dabei wahrscheinlich eine Rolle.
Nach der Pause führte Kestenholz-Niederbuchsiten bereits mit 4:0, woraufhin Aarau ein Time-Out nahm. Das Team versuchte es mit einer offensiven Taktik, spielte vier gegen drei und nahm dabei die Goalie-Spielerin heraus. So konnte Aarau noch auf einen Spielstand von 2:5 kommen, was gleichzeitig das Endresultat war.
Fazit: Dies war wahrscheinlich eines der schwächsten Spiele des Teams Aarau, sowohl spielerisch als auch mental. Für den Saisonabschluss am 22.03 beim letzten Spiel hoffen wir auf eine stärkere Leistung. Aus diesem Match lassen sich besonders wichtige Lektionen über Einstellung und Motivation ziehen, da diese einen Match entscheidend beeinflussen können.
Für die letzte Meisterschaftsrunde, zugleich auch die Heimrunde, traten die U21-Juniorinnen motiviert an, denn es ging noch um den zweiten Tabellenrang. Die Stimmung im Team war von Anfang an sehr gut und das Team war bereit, nochmals alles zu geben.
Im ersten Spiel traf das Team Aarau auf Schüpfen-Busswil. Die Juniorinnen starteten konzentriert in die Partie und konnten früh Druck aufbauen. Bereits in der 4. Minute brachte Sophie Lüscher das Team in Führung. Noch in derselben Hälfte erhöhte sie gleich auch noch auf 2:0.
In der zweiten Hälfte gelang es den Gegnerinnen, zwischenzeitlich zu verkürzen. Doch Aarau zeigte eine starke Reaktion: Talina Scherler stellte mit ihrem Treffer den Zwei Tore Vorsprung wieder her. Dank einer starken Teamleistung und guter Defensivarbeit konnten die Aarauerinnen den Vorsprung bis zum Schluss verteidigen und das Spiel mit 3:1 gewinnen.
Nach diesem wichtigen Sieg stand bereits das zweite Spiel gegen Einhorn Hünenberg an. Mit viel Selbstvertrauen starteten die Juniorinnen in die Partie und übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Schon früh brachte Anna Welford ihr Team in Führung und legte kurz darauf gleich doppelt nach.
Auch im weiteren Spielverlauf dominierte Aarau klar. In der zweiten Hälfte liessen die Juniorinnen nicht nach und überzeugten mit schönem Zusammenspiel sowie schönen Toren. Schliesslich gewannen sie deutlich mit 8:1.
Mit zwei starken Leistungen sicherten sich die Aarauerinnen vier Punkte aus der letzten Runde. Auch wenn es am Ende knapp nicht für den zweiten Tabellenrang reichte und das Team die Saison auf dem dritten Platz abschliesst, konnten sie mit ihrem Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer ein starkes Zeichen setzen. Die gute Stimmung und der Teamzusammenhalt machten diesen Saisonabschluss besonders erinnernswert.
Für die zweitletzte Meisterschaftsrunde reisten unsere U21- Juniorinnen am Mittag nach Interlaken. Trotz eines unkonzentriertens Aufwärmen, haben sich die Juniorinnen schnell gefasst und haben schnell die Oberhand gegen Aergera Giffers ergriffen. Das Ziel war ein schönes Zusammenspielen im Team und den Weg Richtung Tor zu suchen.
Bereits nach 2 Minuten hat Ella Emmenegger ein Tor geschossen. Kurz darauf folgten die nächsten beiden Tore von Malou Bontempi und Anna Welford. Schon bald fand Ella Emmenegger wieder den Weg Richtung Tor und erzielte das vierte Tor. Kurz nach der zehnten Minute des Spiels schoss Mara Wirth das letzte Tor im ersten Drittel.
In das zweite Drittel startete das Team mit neuem Drive. Nach einem Tor der Gegner, schoss Sophie Lüscher noch in derselben Minute das letzte Tor des Spiels, was schlussendlich den Endstand 6:1 bedeutete. Torhüterin Robyn Truttmann zeigte ebenfalls eine sehr gute Leistung und parierte mehrfach.
Nach dem hart umkämpften Sieg gegen Giffers, standen die ausgeruhten Juniorinnen um 16:40 gegen Widerswil-Interlaken wieder auf dem Feld. Nach einem holprigen Start durch ein Tor der Gegner, erzielte Anna Welford noch im ersten Drittel ein Tor.
In das zweite Drittel starteten die Spielerinnen mit mehr Motivation und neuem Drive. Bereits in der ersten Minute nach der Pause dominierten sie das Spiel mit einem 2-1 durch Talina Scherler. Wenige Minuten später schoss Camila Engel das dritte Tor. Dank eines sehr guten Zusammenspiels und guten Safes von Torhüterin Elin Koch konnten sie das zweite Drittel mit einer starken Leistung von 11:1 für sich entscheiden.
Torschützinnen:
4-1 Talina Scherler
5-1 Ella Emmenegger
6-1 Lorina Hirzel
7-1 Anna Welford
8-1 Malou Bontempi
9-1 Ella Emmenegger
10-1 Camila Engel
11-1 Anna Welford
Somit konnten die Aargauerinnen ganze vier Punkte mit nach Hause nehmen und die Hoffnung es auf den zweiten Platz zu schaffen stieg.
Sportlich sehr viel zu feiern hatte das 3. Herrenteam vom Team Aarau in den letzten Jahren wahrlich nicht. Seit der Saison 2014/15 besteht diese auf dem Kleinfeld spielende Mannschaft und ging in dieser Spielzeit in das 12. Jahr. Durchgehend hat man in der untersten 5. Liga gespielt. Ambitionen aufzusteigen hatte man durchaus. Bisher standen jedoch immer andere Mannschaften den Aarauern vor der Sonne. Nur der Tabellenerste steigt sicher auf. Die Voraussetzungen für das Team um die Spielertrainer Wälchli und Metzger waren gut. Nicht wenige ehemalige Spieler der 1. bzw. 2. Mannschaft sind dazu gestossen und brachten teilweise langjährige Erfahrung auf dem Kleinfeld mit. Es formte sich eine gute und erfolgreiche Einheit. Noch im alten Jahr übernahm man die Tabellenspitze.
Es sollte jedoch bis zum siebten und letzten Meisterschaftsturnier in Mellingen spannend bleiben. Nur noch das Team STV Spreitenbach II hatte eine kleine Chance, den Höhenflug der Adler zu stoppen. Spreitenbach spielte seine beiden Partien bereits vor den Aarauern, was für klare buchhalterische Verhältnisse sorgte: Zwei Punkte aus zwei Partien würden sicher reichen, um die Niederungen der 5. Liga – hoffentlich für immer – hinter sich zu lassen. Wer aufsteigen will, muss solche Herausforderungen meistern. Die Coaches nominierten ein schlagkräftiges Kader, welches am Sonntagnachmittag sich der Challenge „Aufstieg“ stellte.
Im ersten Spiel war der Gegner TV Mellingen III, welcher in der eigenen Halle und somit vor Heimpublikum antreten konnte. Sichtlich nervös agierten die Aarauer. Doch dann konnten die Adler innert drei Minuten drei Treffer zur 3:0 Führung erzielen. Easy win? Mitnichten! Mellingen antwortete noch vor der Pause mit einem Doppelschlag und es stand nur noch 3:2. Nach der Pause sollte es noch schlimmer kommen. Aarau verwaltete, ohne selber Tore zu erzielen. Die bittere Konsequenz waren zwei Tore von Mellingen und somit der Rückstand zum 3:4. Es war so etwas wie ein Weckruf für die Aarauer, welche dann gezwungenermassen wieder den Abschluss suchten. Kolodko und Captain Hunt rissen das Momentum wieder auf die Seite der Adler, wobei noch knapp vier Minuten zu spielen waren. Es passte jedoch zum Spiel, dass dieser Vorsprung von rot-weiss kurz darauf nicht nur dahin war. Durch einen zusätzlichen Treffer der Mellinger, drohte die erste Saisonniederlage, keine zwei Minuten vor dem Ende der Partie. Harnisch war es dann, der durch einen Kraftakt doch noch den Ausgleich erzielte. Beim Resultat von 6:6 blieb es dann bis zur Schlusssirene. Ein Punkt war gerettet. Doch einer reichte nicht! Es musste somit ein Sieg oder ein Unentschieden gegen ein spielstarkes UHC Lenzburg im allerletzten Spiel realisiert werden, um den Aufstieg perfekt zu machen.
Die letzte Partie des Tages und der ganzen Saison, würde somit über den Aufsteiger entscheiden. Aarau legte die Nervosität nicht ab und das Spiel gegen Lenzburg, soviel war schnell klar, würde keine einfache Mission werden. Und um die Nerven aller Beteiligten zu strapazieren – so konnte man meinen – ging dann Lenzburg in der 7. Minute in Führung. Beide Teams neutralisierten sich grösstenteils und wenn Schüsse aufs Tor kamen, so waren beide Schlussmänner ein sicherer Wert für ihre Teams. In der 17. Minute war es dann Gebhard, der aus eher spitzem Winkel den Torhüter von Lenzburg bezwang und zum Unentschieden traf. Die Entscheidung musste also in der allerletzten Halbzeit der Saison fallen. Nach vielen Chancen, hüben wie drüben, entwischte Gaberthuel den Lenzburgern in der 24. Minute und traf zum vielumjubelten 2:1 für Aarau. Dieser Vorsprung hielt weit in die zweite Halbzeit hinein, bis Hürzeler seitens der Adler zwei Minuten auf die Strafbank musste. Aufopferungsvoll fighteten seine Teamkameraden erfolgreich und überstanden diese heikle Situation. Die Sekunden zerrannen, aus der Sicht der Aarauer zäh wie Kaugummi. Und als hätte es nicht genügend Drama und Nervenkitzel gegeben, kassierte man tatsächlich noch den Ausgleich, notabene fünf Sekunden vor dem Ende! Ein weiteres Tor würde das Ende aller Aufstiegsträume bedeuten. Doch man gewann das Bully und somit die Meisterschaft der 5. Liga KF Gruppe 6. Der Jubel war grenzenlos, die Erlösung immens. Das Herren III verlor die ganze Saison kein einziges Spiel und sicherte sich mit sieben Siegen und sieben Unentschieden, mit einem winzigen Punkt Vorsprung in der Tabelle, den ersten Rang und somit den Aufstieg!
Diesen Erfolg hat sich die Truppe absolut verdient. Denn nach unglaublichen 12 langen Jahren steigt das Herren III endlich und völlig verdient auf! Herzliche Gratulation an alle Spieler und Betreuer zur Promotion in die 4. Liga! Die Zukunftsaussichten sind sehr gut. Mit diesem Kader und allenfalls noch zusätzlichen Verstärkungen, sollte ein Verbleib in der 4. Liga das Minimalziel für die nächste Saison 2026/27 sein. Die Vorbereitungen werden schon bald in Angriff genommen.
Team Aarau III – TV Mellingen III 6:6 (3:2, 3:4)
Kleine Kreuzzelg, Mellingen. SR Birrer.
Tore: 11. S. Harnisch (M. Engel) 1:0. 12. K. Mykhailo (N. Hofmann) 2:0. 13. C. Hürzeler (S. Harnisch) 3:0. 15. A. Alder (N. Bernasconi) 3:1. 16. A. Alder (T. Stieger) 3:2. 27. T. Stieger (A. Alder) 3:3. 32. A. Breidenbach (A. Alder) 3:4. 34. K. Mykhailo (M. Engel) 4:4. 36. J. Hunt (K. Mykhailo) 5:4. 37. M. Caruso 5:5. 39. A. Alder 5:6. 39. S. Harnisch 6:6.
Strafen: keine Strafen Team Aarau III. 1mal 2 Minuten gegen TV Mellingen III.
Team Aarau III – UHC Lenzburg II 2:2 (1:1, 1:1)
Kleine Kreuzzelg, Mellingen. SR Egloff.
Tore: 7. P. Becker 0:1. 17. F. Gebhard 1:1. 24. Q. Gaberthuel 2:1. 40. M. Bühler 2:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau III. keine Strafen UHC Lenzburg II
Bericht: D. Puck

Im ersten Spiel der zweitletzten Runde gewann Lok Reinach II gegen Legion Wasserschloss II. Warum interessiert das? Die Lok zog damit in der Tabelle an den Aarauern vorbei und belegte damit zwischenzeitlich den 3. Rang. Die Aarauer reisten am frühen Nachmittag nach Oberwil BL, wo man gegen die Sharks aus Münchenstein anzutreten hatte. Die Haie sind wahrlich kein Lieblingsgegner der Adler. In den letzten Spielzeiten hatte man stets extrem Mühe gegen die Baselbieter. Obwohl die Aarauer auf ein sehr breites Kader zählen könnten, schmolz jenes in den letzten Wochen dramatisch zusammen. Die Verletzungshexe schlug unerbittlich zu. Mischa Brühlmeier, Schönleber und Zuber fallen zusätzlich aus und allesamt bis voraussichtlich zum Saisonende und darüber hinaus. Wir wünschen ihnen gute und schnelle Genesung!
Das Spiel begann aus Sicht der Aarauer dann auch wie erwartet nicht optimal. Die Haie wirkten nach vorne entschlossener und zielstrebiger. Die Zuordnung stimmte beim Team Aarau noch zu wenig. Die Konsequenz war, dass Münchenstein immer wieder gefährlich vor dem Tor der Aarauer auftauchte. Diese Phase überstand man schadlos und was folgte, war eine sehr effiziente Spielminute. Hochuli schloss sehenswert auf einen Querpass von Maurer ab. Genau 60 Sekunden später war es Captain Waser, der ein Zuspiel von Gros verwertete. Die Aarauer hatten danach im ersten Abschnitt den Gegner grösstenteils im Griff. In der 17. Minute dann eine Kuriosität: Obwohl Kalt vermeintlich regulär getroffen hat, annulierten die Schiris den Treffer, da sie vorher einen hohen Stock des Gegners abgepfiffen hatten. Graf fackelte aber nicht lange, setzte den Ball zum Freischlag und versenkte diesen dann doch noch zum 3:0 für Aarau und somit einer komfortablen Führung nach Drittel eins.
Im zweiten Abschnitt waren es wieder die Kantonshauptstädter, welche effizienter waren. Schon in der 22. Minute erhöhte man auf 4:0, um keine zwei Minuten später sogar auf 5:0 davon zu ziehen. Wieder Graf war erfolgreich, welcher von Stoltenberg bedient wurde. Nach 23 Minuten Spielzeit schien die Partie klar zu Gunsten der Aarauer auszugehen. Ganz so klar war es dann nicht. Münchenstein, so kennt man sie, gab nie auf und rannte immer wieder an. Das Schussverhältnis kippte langsam zu ihren Gunsten und durch einen abgelenkten Schuss gelang den Sharks der Anschlusstreffer zum 5:1 nach 35 Minuten. Bei diesem Stand blieb es bis zur zweiten Pause.
Im dritten Abschnitt waren es erneut die Haie aus Münchenstein, welche mehr Spielanteile besassen. Die Schüsse waren jedoch wenig zwingend und wenn es gefährlich vor dem Kasten der Aarauer wurde, war Torhüter Mäder ein extrem sicherer Rückhalt. Die Minuten verstrichen, ohne dass den beiden Teams Zählbares gelang. Dies änderte sich tatsächlich bis zur Schlusssirene nicht mehr. Aarau spielte – wie auch im letzten Spiel – mit zwei Linien äusserst erfolgreich und effektiv. Gegen die Sharks ist dies eine grosse Genugtuung. Zum einen, da man gegen sie bisher noch nie so hoch gewinnen konnte. Und zudem, da man den 3. Tabellenrang zurückerobert hat
Am nächsten Sonntag, 22. März 2026 wird das letzte Spiel der Saison in Olten ausgetragen um 10:00 Uhr. Gegner ist das letztplatzierte Oberwil BL. Das Team würde sich über viele Zuschauende vor Ort freuen! Es gilt den 3. Tabellenplatz zu sichern und somit alle anderen Aargauer der Gruppe hinter sich zu lassen.
Team Aarau II – Sharks Münchenstein 5:1 (3:0, 2:1, 0:0)
Thomasgarten, Oberwil BL. SR Fernàndez/Hugentobler.
Tore: 8. Y. Hochuli (A. Maurer) 1:0. 9. S. Waser (B. Gros) 2:0. 17. Y. Graf 3:0. 22. 4:0. 24. Y. Graf (M. Stoltenberg) 5:0. 36. G. Gaggiotti 5:1.
Strafen: keine Strafen
Für das Team Aarau im Einsatz: Mäder (G), F. Heimgartner (G), Balz, Brunschwiler, Clémençon, Graf, Gros, Heller, Hertig, Hochuli, Kalt, Maurer, Montagnolo, Stoltenberg, Waser (C)
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck
Bericht: D. Puck
Die Aarauerinnen reisen mit 3 Punkten aus dem letzten Meisterschaftsspiel von Yverdon nach Hause. Der Sieg musste hart erkämpft werden und wurde dank einem starken dritten Drittel und grosser Moral Tatsache.
Im letzten Heimspiel der Saison spielen die Adlerinnen gross auf und deklassieren Einhorn Hühnenberg mit 7:2.
Der Gegner am drittletzten Spieltag war Legion Wasserschloss II. Zum zweiten Mal en suite ging es in deren Heimhalle nach Windisch, nur mit dem Unterschied, direkt gegen sie antreten zu müssen. Mit nur 12 Feldspielern und einem Torhüter reisten die Aarauer an. Dies aus verschiedenen Gründen. Die Coaches hatten also zwei Linien zur Verfügung, wobei nicht alle Spieler in ihrer angestammten Position eingesetzt werden konnten. Schlechte Ausgangslage? Könnte man meinen. Heute war jedoch der Tag der einfachen aber wirksamen Rhetorik. Co-Trainer Clémençon merkte an, dass man noch nie gegen Wasserschloss II verloren hat. Das hat dann das Team zweifelsfrei verinnerlicht.
In den ersten Minuten sahen die Zusehenden, welche in grösserer Zahl für das Heimteam anwesend waren, keine nennenswerten Aktionen. Dann machte Kohler den Adler, hob ab und spielte in der Luft den Ball, was die Schiris als Bodenspiel taxierten. Zwei Minuten Zeitstrafe das Verdikt . Diese Überzahl wusste Neptuns Garde auszunutzen. Danach legte sie noch einen Lattenschuss nach. Das Signal für die Adler die Krallen auszufahren. Hochuli war für den Ausgleich besorgt und noch vor der Pause bediente Stoltenberg den freistehenden Graf zur Führung. Während dem ganzen Spiel steckten die Teams nicht zurück. Eindrücklich wurde um jeden Ball gefightet und teilweise war es auch zu viel des Guten. Bei einem Zweikampf an der Bande verletzte sich Captain Zuber am Knie und fiel danach für das restliche Spiel aus. Er gab seine Binde an Hochuli weiter. Kurz danach war der erste Abschnitt vorbei.
Neben dem taktischen Feintuning der Coaches war es dann Neo-Captain Hochuli, der ebenfalls unglaublich rhetorisches Geschick bewies. Er schwor seine Mannschaft ganz einfach aber spielentscheidend ein. Er hätte als Captain noch nie verloren. Das wurde dann auch verinnerlicht. Und so schritten die verbliebenen 12 Aarauer zur Tat. Drei Minuten nach Wiederbeginn erzielte zwar Wasserschloss den zwischenzeitlichen Ausgleich. Dann aber zündeten die Kantonshauptstädter ein Feuerwerk, sicherlich auch mit freundlicher Unterstützung der Gastgeber, die schwache Minuten einzogen. In sage und schreibe drei 3:10 Minuten erzielten die Aarauer fünf Tore. Zwar wurden gleich zwei davon von den Schiris aberkannt. Die Stärke der Aarauer war aber an diesem Nachmittag, die Ruhe zu bewahren und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Drei Tore von Kalt, Brunschwiler und Scherler zählten und man lag damit 5:2 in Front. Die Auszeit von Wasserschloss brachte dann für den Gegner wieder mehr Ordnung, jedoch auch mehr Pressing und noch mehr Härte, was sich bis am Schluss nicht änderte. Kohler schoss nach der Hälfte des Spiels auf Pass des sehr wirbligen Brunschwiler das 6:2, welches kurz darauf von Wasserschloss mit dem 6:3 beantwortet wurde. Mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel.
Der Ausgang des Spiels ist nun schneller erzählt. Die Wasserschlössler waren bemüht und wollten vor heimischem Publikum die Partie noch drehen. Aarau spielte hinten jedoch sicher und wo man Abschlüsse zuliess, war Stücheli im Kasten ein sicherer Rückhalt. Er wurde nicht mehr bezwungen. Das Heimteam nahm sich dann mehrfach selber die Möglichkeiten zur Aufholjagd. Mehrere Strafen musste man hinnehmen, während Aarau diese zwar nicht ausnützen konnte, die Uhr aber unweigerlich für die Adler arbeitete. Spätestens als Co-Trainer Balz auf Pass von Kalt zum 7:3 verwertete, war die Partie entschieden. Viel mehr passierte nicht mehr, mit der Ausnahme von ein paar Strafen.
Das Team Aarau II verbucht damit drei Punkte auf eine souveräne Art und Weise. Man liegt mit 19 Punkten auf Rang drei in der Tabelle, welchen man unbedingt gegen die Sharks aus Münchenstein verteidigen will. Das Spiel findet am Samstag, 14. März in Oberwil um 14:30 Uhr statt. Es gilt dann wieder die einfache und wirksame Rhetorik anzuwenden. Es funktioniert!
Legion Wasserschloss II – Team Aarau II 3:7 (1:2, 2:4, 0:1)
Sportausbildungszentrum Mülimatt, Windisch. SR Kälin/Wirz.
Tore: 6. M. Leu (N. Müller) 1:0. 10. Y. Hochuli 1:1. 14. Y. Graf (M. Stoltenberg) 1:2. 24. J. Kupper (G. Fuchs) 2:2. 25. P. Kalt (Y. Hochuli) 2:3. 25. T. Brunschwiler 2:4. 27. M. Scherler 2:5. 33. S. Kohler (T. Brunschwiler) 2:6. 33. M. Leu (A. Cimma) 3:6. 52. T. Balz (P. Kalt) 3:7.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Legion Wasserschloss II. 2mal 2 Minuten gegen Team Aarau II.
Für das Team Aarau im Einsatz: S. Stücheli (G), Balz, Brunschwiler, Clémençon, Graf, Hertig, Hochuli (*C), Hofmann, Kalt, Kohler, Scherler, Stoltenberg, Zuber (C)
* Ab 2. Drittel wegen Verletzung S. Zuber
Das Team wurde betreut durch: Balz, Clémençon, Puck
Bericht: D. Puck
