Mit der motivierten Einstellung „Der frühe Adler fängt den Wurm“ ging es für die Adlerinnen wieder frühmorgens in die Halle. Mit ein paar angeschlagenen Spielerinnen stand das Team nun gegen Schüpfen auf dem Feld. Durch einen unglücklichen Schuss von Schüpfen, purzelte der Ball ins eigene Tor und so stand es bereits nach den ersten vier Minuten 1:0 gegen die Aarauerinnen. Jetzt galt es, sich schnell wieder zu fangen, um das Spiel noch vor der Pause zu drehen. Nach einem starken Kampf und vielen fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter fiel leider noch kein erleichterndes Tor für die Adlerinnen. Entschlossen und endlich erwacht standen sie wieder auf dem Feld, bereit für die Schlacht. Offensichtlich dominierend gelang es Welford, das erleichternde 1:1 zu erzielen. Doch kurz darauf fiel bereits das 2:1 gegen die Adlerinnen und es hiess wieder aufzuholen. Weiter hin von Eifer getrieben kämpften sie, bis auch für Wirth der Schuss ins Tor fiel. Hektisch ging es weiter hin und her, doch es wirkte, als ob jemand versuchte, die Adlerinnen am Sieg zu hindern. Am Ende mussten sie das Unentschieden hinnehmen – trotz gutem Teamgeist und aufstrebender Leistung.
Nach dem Unentschieden waren alle fest entschlossen, sich die nächsten Punkte im Spiel gegen Hünenberg zu sichern. Schon in der ersten Minute traf Kieser zum führenden 1:0. Darauf folgten Wirth und Welford mit zwei weiteren Toren, womit es 3:0 für die Juniorinnen stand. Nach einem Schuss von Lüscher, der für viele Augen als drin galt, machte sich Verwirrung breit, nachdem kein Pfiff erfolgte, sondern ein Konter der Gegnerinnen. Es gelang unserer Verteidigung leider nicht schnell genug zu schalten, womit es zu einem unglücklichen Gegentor kam. Völlig ungläubig begaben sie sich nun in die Pause, wo bereits hitzig diskutiert wurde. Mit dem Entschluss, nun umso mehr Tore zu erzielen, gelang es Papadimitrya, das 4:1 zu erzielen. Danach mussten die Adlerinnen erneut mental stark bleiben und einen kühlen Kopf bewahren. Es blieb bei einem 4:1-Sieg für die Juniorinnen aus Aarau trotz Herausforderungen.
