Nach der knappen und unglücklichen Niederlage in Lausanne wollte das Team Aarau im Derby gegen den Leader Lok Reinach erneut ein Ausrufezeichen setzen. Der Start gelang überzeugend, doch im Mitteldrittel kippte die Partie komplett.
Das Team Aarau startete gut ins Spiel. Der Gegner wurde bereits früh unter Druck gesetzt, und dies behagte dem Leader nicht sonderlich. Mal für Mal kam das Team Aarau zu guten Chancen nach Ballgewinnen. Nach 8 Minuten war es ein grosses Geschenk der Aarauer, welches Reinach dankend annahm und zur Führung traf. Die Führung dauerte nicht lange, und der Gast konnte verdientermassen ausgleichen. In der Folge drückte das Team Aarau auf den Führungstreffer. Die Reinacher waren nicht sonderlich erfreut über den Spielverlauf, und der Frust kam in den Zweikämpfen mal für Mal zum Vorschein. Kurz vor der ersten Pause kam Reinach zum ersten Überzahlspiel. Es passte zum ersten Drittel, dass der Ball glücklich zur Führung über die Linie kullerte. Der Gast hätte zu diesem Zeitpunkt führen müssen, anhand der Spielanteile und der klaren Torchancen.
Was nun im zweiten Drittel passierte, ist schwer zu erklären. Das Team Aarau spielte nicht mehr sein Spiel aus dem ersten Drittel und kam nur noch selten vor das gegnerische Tor. Aufgrund dieser Tatsache liess sich das Heimteam nicht zweimal bitten und kam so viel besser ins Spiel. Der Leader erhöhte den Spielstand in regelmässigen Abständen, und so stand es nach 40 Minuten 5:1.
Im letzten Drittel war die Organisation beim Gast wieder vorhanden, und man wehrte sich gegen die Niederlage. Das Heimteam liess jedoch nichts mehr anbrennen, und so resultierte eine 8:3-Niederlage. Wie bereits im Hinspiel fiel die Niederlage um einige Tore zu hoch aus.
Das Team Aarau konnte, abgesehen vom Mitteldrittel, gut mit dem Gegner mithalten. Jedoch braucht es für ein positives Resultat eine Top-Leistung über 60 Minuten. Der Gast konnte vor allem im ersten Drittel zeigen, was möglich wäre. Schlussendlich war das Spiel geprägt von intensiven und zuweilen an der Grenze oder etwas darüber hinaus geführten Zweikämpfen. Daraus gilt es, seine Schlüsse zu ziehen, wenn der Gegner entsprechend überhart spielt.
Ausblick:
Am kommenden Wochenende wartet bereits die nächste Doppelrunde.
Am Samstag um 18:00 Uhr spielt das Team Aarau endlich wieder zu Hause in der Suhrenmatte gegen den Tabellenletzten Einhorn Hünenberg. Eine ideale Möglichkeit, wieder Punkte einzufahren.
Am Sonntagabend um 20:00 Uhr folgt das Auswärtsspiel in Luzern, wo Aarau mit einer ähnlichen Leistung und etwas mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor ebenfalls Chancen auf Zählbares hat.
