Nach den umkämpften Spielen gegen Corcelles und Mittelland wollte das Team Aarau im Heimspiel gegen Unihockey Emme wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Die Motivation war gross, doch die Gäste erwischten den deutlich besseren Start.
Das Team Aarau war noch nicht richtig im Spiel, und schon stand es 1:0 für Emme. In den ersten 15 Minuten war es der Gast, der das Spiel komplett diktierte und die Aarauer Hintermannschaft das eine oder andere Mal an den Anschlag brachte. Mehrfach kam man einen Schritt zu spät oder die Zuteilung stimmte nicht. Auch mit eigenem Ballbesitz blieb man harmlos. So stand es noch vor der ersten Spielviertelstunde 0:3 aus Aarauer Sicht. Gegen Ende des Drittels kam die Aarauer Offensivabteilung besser ins Spiel und verkürzte kurz vor der ersten Sirene auf 1:3.
In der Pause wurden einige taktische Anpassungen vorgenommen und an die eigene Stärke appelliert. Trotz des guten Starts ins zweite Drittel war es wiederum Emmen, das zum 1:4 traf. In der Folge kam es zu Chancen und Toren auf beiden Seiten. Das Team Aarau zeigte eine starke Reaktion auf das erste Drittel und scheiterte mehrfach am eigenen Unvermögen oder am hervorragend aufgelegten Torhüter der Gäste, der auch scheinbar Unhaltbare parierte. So stand es nach 40 Minuten 3:6.
Im letzten Drittel gab das Team Aarau nochmals alles und setzte den Gegner bereits früh unter Druck. Dies führte mehrfach zu Ballgewinnen in der Offensivzone und folglich zu guten Torchancen. Leider blieben diese ungenutzt. Der Gast seinerseits liess den Ball nun, wann immer möglich, in den eigenen Reihen laufen und nutzte die gebotenen Möglichkeiten weiterhin konsequent. Das Spiel endete schliesslich mit 6:10 für den Gast Unihockey Emme.
Die ersten zwanzig Minuten waren zum Vergessen. Danach steigerte sich das Team Aarau, zeigte eine kämpferische Leistung und bot Emme ein Spiel auf Augenhöhe. Der einzige Makel im Spiel der Aarauer war die mangelhafte Chancenauswertung. Emmen hingegen nutzte die gebotenen Möglichkeiten und die Fehler in der Aarauer Hintermannschaft eiskalt aus. Nach dem Spiel trauerte Aarau den vergebenen Torchancen und den eigenen Fehlern nach, die Emme das eine oder andere Tor ermöglichten.
Kann das Team Aarau an diese Leistung in den nächsten Spielen anknüpfen und die eigenen Fehler reduzieren, ist die Aussicht auf Zählbares in greifbarer Nähe.
Ausblick
In den kommenden Wochen bietet sich dem Team Aarau gleich mehrfach die Möglichkeit, wertvolle Punkte zu holen.
Am Samstag, 15. November, trifft das H1 auswärts auf die Bern Capitals (14:00 Uhr, Sporthalle Wankdorf), bevor nur einen Tag später, am Sonntag, 16. November, das Duell mit den Hornets folgt (18:00 Uhr, Urtenen-Schönbühl).
Nach weiteren Auswärtsspielen in Epalinges (22. November) und Reinach (30. November) kehrt das Team am Samstag, 6. Dezember, endlich in die heimische Suhrenmatte Buchs zurück. Dort empfängt das H1 um 18:00 Uhr das Team von Einhorn Hünenberg , die perfekte Gelegenheit, vor eigenem Publikum wieder Punkte zu holen.
