Die erste Doppelrunde in der Saison 25/26 brachte dem Team Aarau drei weitere Punkte aufs Konto.
Am Samstag ging es im Derby gegen den NLB-Absteiger Lok Reinach. Bei beiden Teams standen Spieler auf dem Feld, die auch schon beim Gegner aktiv waren. Vor dem Spiel trennten die Teams lediglich ein Punkt. Reinach war von Beginn an mehr im Ballbesitz, konnte sich jedoch nur wenige klare Torchancen herausspielen. Aarau wehrte sich geschickt und wusste seinerseits im Spiel mit Ball zu gefallen. Das Toreschiessen eröffnete Reinach nach knapp vier Minuten. Die direkte Antwort folgte umgehend. Neeser war es, der aus dem Slot den Ball Richtung Tor brachte und zum Ausgleich einnetzte. Bis zur ersten Pause trafen beide Teams noch je einmal.
Im zweiten Drittel ging das Spiel im gleichen Stil weiter. Reinach mit mehr Ballbesitz, jedoch ohne zwingende Chancen. Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen kam Reinach zum erneuten Führungstreffer. Bis zur zweiten Pause konnte Aarau wiederum ausgleichen. Nach vierzig Minuten ein gerechtes Resultat.
In den letzten 20 Minuten war es Reinach, das sich innert kürzester Zeit einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitete. In diesen Momenten war Reinach konsequent und zielstrebig vor dem Tor, etwas, das das Team Aarau komplett vermissen liess. Das genommene Timeout von Aarau brachte keine Wende. Reinach spielte sich in einen kleinen Torrausch und erhöhte den Score fast im Minutentakt. So kam es zum Schlussresultat von 9:3. Trotz ein paar gewichtigen Absenzen bewegte sich Aarau während 40 Minuten auf Augenhöhe mit Reinach. Im letzten Drittel ging nach dem Zwei-Tore-Rückstand nicht mehr viel. Unter dem Strich ein verdienter Sieg von Reinach, der sicherlich um ein paar Tore zu hoch ausfiel.
Die Reise ans zweite Spiel dieser Doppelrunde führte Aarau in den Kanton Zug nach Hünenberg. Eine Reaktion auf das Spiel gegen Reinach war gefordert. Ab der ersten Minute nahm Aarau das Spieldiktat in die Hand und war die überlegene Mannschaft. Bereits mit dem ersten guten Angriff ging Aarau in Führung. Nach elf Minuten konnte Aarau erneut jubeln. Hünenberg blieb mit seinen Kontern stets brandgefährlich, und es brauchte mehrfach Viol im Tor, um den Vorsprung zu halten. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Hünenberg ein erstes Mal in Überzahl agieren. Kurz vor Ablauf der Strafe nutzte das Heimteam die Chance und verkürzte.
Aarau machte auch im zweiten Drittel das Spiel, ging jedoch teilweise fahrlässig mit den Chancen um. Trotzdem konnte der Vorsprung, auch mit Hilfe des Gegners, ausgebaut werden. Das 4:1 war ein klassisches Eigentor. Das Spiel war nach den nächsten beiden Toren entschieden. So entwickelte sich in den letzten zehn Minuten ein Hin und Her auf beiden Seiten, was damit endete, dass beide Teams noch ein paar Tore für sich verbuchen konnten. Am Ende stand ein verdienter 8:4-Sieg fest.
Eine starke Reaktion auf die Niederlage vom Vortag: Als Favorit ins Spiel gegangen und diese Rolle gekonnt angenommen. Ein hochverdienter Sieg.
Nun gilt es, sich auf das Spiel am kommenden Samstag, den 04. Oktober um 16:00 Uhr in der Schachenhalle gegen Unihockey Luzern vorzubereiten.

