Damen I | Mit Moral Sieg erkämpft

Die Aarauerinnen reisen mit 3 Punkten aus dem letzten Meisterschaftsspiel von Yverdon nach Hause. Der Sieg musste hart erkämpft werden und wurde dank einem starken dritten Drittel und grosser Moral Tatsache.

Das es kein einfaches Spiel werden würde war dem Team bewusst, schliesslich sind die Westschweizerinnen für ihre aufsässige, hartnäckige und nicht immer fairen sowie kämpferische Spielweise bekannt. Dennoch wurde die Geduld der Adlerinnen fast zu lange auf die Probe gestellt. Mit wesentlich mehr Ballbesitz und Spielanteil war das Spiel in Adlerhand, Yverdon kam nur selten auf faire Weise im Spiel in Ballbesitz, die Vergehen wurden selten bis kaum geahndet. Das nagte an den Nerven. Das erste Drittel endete torlos, jedoch mit vielen Emotionen.

Drittel 2 startete ähnlich wie das erste aufhörte: Viele Emotionen, Diskussionen und „spielen am Limit“. In Spielminute 38 fiel das erste Tor des Spiels, etwas unerwartet, dennoch sehenswert für Yverdon. Mit dem 1:0 ging es in die erneute Pause. Das Team um Gaberthuler / Häusler besinnte sich darauf, wieder zu sich und auf das Spiel zu fokussieren. Der „cabinspeach“ sollte im Schlussdrittel seine Wirkung zeigen…

Die Adlerinnen starteten explosiv ihren Höhenflug in den Schlussabschnitt, Lea Rippstein war für den Treffer besorgt, Olenka Kobylianska doppelte 2 Minuten später nach. Das Team war nun voll bei sich und liess sich nicht mehr beirren, noch in der selben Spielminute schlug auch Wirth zu. Das 3:1 baumelte im Netz und Yverdon begann mehr und mehr zu straucheln. Auf Stalders 4:1 kam eine kurze Zwischenreaktion Yverdons mittels 4:2 Resultatkosmetik. Aarau nun vollends der Lage mächtig gab den Vorsprung nicht mehr aus den Händen und zeigte eine starke Moral. Den Schlusspunkt setzte Rippstein.

Mit dem 5:2 Endresultat erreichen die Adlerinnen ihre Ziele der Saison und fahren gut gelaunt mit 3 Punkten und Partymusik im Car zurück nach Aarau.