Zum sechsten Meisterschaftsspiel traf Team Aarau auswärts auf den Aufsteiger Einhorn Hünenberg. Die Ausgangslage war anspruchsvoll: Aarau reiste mit einem schmalen Kader an, während Hünenberg mit viel Energie und Heimunterstützung antrat. Trotz dieser Voraussetzungen entwickelte sich ein packendes, hart umkämpftes Spiel – mit dem besseren Ende für Aarau.
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Die Partie startete intensiv. Aarau gelang es immer wieder, geordnet auszulösen und sich auch vor dem gegnerischen Tor festzusetzen. Allerdings drangen sie selten in die gefährliche Zone vor dem Tor von Hünenberg ein, weshalb die Tore ausblieben. Hünenberg hingegen fand deutlich einfacher den Weg in den Slot von Aarau. Torhüterin Ramona Huber stand häufig unter Beschuss und zeigte eine bemerkenswerte Leistung. Nach rund 19 Minuten gelang Hünenberg der Führungstreffer zum 1:0 (15 Fabienne Rüegg, Assist 44 Alysha Hegglin). Mit 1:0 für Hünenberg ging es in die erste Pause.
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Kurz nach der Pause musste Aarau wegen eines Wechselfehlers (4 Sarah Bühler, 2 Minuten) in Unterzahl agieren. Aarau überstand die Phase schadlos und kam kurz darauf zum Ausgleich: 1:1 – 23 Seraina Zgraggen, Assist 15 Naima Meyer (28:42). Das Mitteldrittel gehörte zunächst Hünenberg. Die Gastgeberinnen erhöhten nach dem Ausgleich innert kurzer Zeit auf 2:1 und anschliessend 3:1 – beide Treffer erzielt von Sibylle Schlumpf (33:23 und 36:03). Eine weitere Strafe gegen Aarau (17 Mara Wirth, Sperren, 2 Minuten bei 39:32) nutzte jedoch nicht das überzählige Team Hünenberg, sondern Lea Rippstein, die mit einem Shorthander das 3:2 für Aarau erzielte (39:51). Mit 3:2 für Hünenberg ging es ins Schlussdrittel.
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Hünenberg erhöhte kurz vor der Hälfte des Drittels auf 4:2 (25 Nadine Iten, Assist 16 Rhea Hoorn, 48:37). Doch Aarau zeigte erneut Moral und Glauben an die eigenen Stärken. In der 53:54 Minute stellte Aarau die Aufstellung um und agierte mit sechs Feldspielerinnen ohne Goalie. Michelle Zobrist erzielte im gut gespielten Überzahlspiel das 4:3. Auch das 4:4 wurde im Spezialteam (6:5) durch Mara Wirth erzwungen (58:01). Mit einer starken Reaktion und viel Kampfgeist gelang die Wende: Aarau rettete sich verdient in die Verlängerung – und da auch diese ohne Sieger blieb, musste das Penaltyschiessen entscheiden.
Penaltyschiessen – Team Aarau behält die Nerven Auch im Showdown vom Punkt zeigten sich die beiden Teams ausgeglichen. Aarau gewann das Penaltyschiessen erst in der zweiten Runde. Am Ende setzte sich das Team mit 4:5 n. P. durch und nahm zwei extrem wichtige Punkte mit nach Hause.
