Autor: Michael Züttel

Neue Liga? Neues Logo!

Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern – jetzt ist es offiziell. Auf vielfachen Wunsch hat der Vorstand heute die Einführung eines neuen, zeitgemässen Logos beschlossen. Es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass Änderungen am Logo vorgenommen werden.

Um diese zu entdecken, muss man sich allerdings ein bisschen in der Vogelwelt auskennen. Denn sowohl die spanische Wappenschildform mit der abgerundeten Spitze als auch der “Drei-Streifen”-Schriftzug bleiben gleich, nur der Vogel wird ein anderer! Statt des zwar allseits beliebten aber mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Adlers trägt das Team Aarau-Emblem künftig eine Eule!

Wieso gerade eine Eule? Schon seit vielen Jahren “eult” es überall auf der Welt gewaltig und der Trend scheint ungebrochen. Zudem haben mit dem Steinkauz (2021) und der Waldohreule (2014) in den letzten 10 Jahren gleich zwei Exemplare aus der Gattung der Eulen die “Vogel des Jahres”-Wahl gewonnen.

“Die Begeisterung wird sich bei einigen am Anfang in Grenzen halten”, glaubt Vize-Präsident Züttel. “Der Adler hat uns im Logo auch viele Jahre treu und erfolgreich begleitet, nun ist es aber Zeit für eine Auffrischung”, erklärt Züttel den Grund, warum man sich für das Rebranding entschieden hat. Das würden irgendwann sicher auch die Traditionsverfechter im Verein verstehen.

Die Eule soll zum ersten Mal am Samstag am Playoff-Auswärtsspiel in Schönbühl auf einem Kleidungsstück zu sehen sein. Kommt vorbei und schaut sie euch an!

Damen 2 | Strahlende Gesichter

An der letzten Meisterschaftsrunde der Saison zeigt das Damen 2 über beide Spiele eine top Teamleistung und sichert sich souverän 4 Punkte und damit den hervorragenden 3. Schlussrang.

Sonntag, 20. März, die Sonne scheint, die Stimmung ist vorfreudig. Das Team ist guter Dinge, man will geniessen, noch einmal zeigen, was man kann und eine herausfordernde Saison versöhnlich zu Ende bringen. Sinnbildlich für die Saison startete der Sonntag jedoch chaotisch. Die Vorbereitungen auf Spiel 1 konnten nicht optimal durchgeführt werden… Das Team liess sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Man schaffte es “just in time” auszupacken und abzuliefern. Zwei total unterschiedliche Gegner und Spiele warteten auf die Adlerinnen. In Spiel 1 die Cannibals aus Richenthal. In der Vorrunde standen die Aarauerinnen auf dem Speiseplan der Kannibalinen und wurden mit einer 5:7-Klatsche verspeist. Die Reaktion im Rückspiel war jedoch stark! Gleich mit 12:1 wurden die Richenthalerinnen vorgeführt! Nichts erinnerte ans Hinspiel in Biel. Das Team Aarau jubelte bereits in der 2. Minute und merkte bald, dass das gute Gefühl Sicherheit gibt. So wurde über die gesamte Spielzeit sicher und selbstbewusst aufgespielt und ein ungefährdeter Sieg eingefahren.

In Spiel 2 gegen Biel wurden die Aarauerinnnen mehr gefordert und so musste man unter Beweis stellen, dass man auch in einem engen Spiel, welches jederzeit hätte kippen können, Ruhe bewahren kann. Mit einem Raketenstart ging es los. Es dauerte keine Minute, ehe die Aarauerinnen zum ersten Mal einnetzen und die Weichen zum Sieg stellen konnten. Man gab den Bielerinnen zu verstehen, dass es nicht einfach werden würde. Das Spiel wurde jedoch auch zur Geduldsprobe. Aarau spielte clever und konnte die wenigen Bieler Fehler in Zählbares ummünzen. Biel indes haderte mit Abschlusspech. Das Spiel endete mit 4:1.

Mit zwei tollen Spielen, vier eingeheimsten Punkten und der Gewissheit, dass man über die volle Spielzeit konzentriert und fast fehlerfrei aufspielen und das vorhandene Potential aufs Parkett bringen kann, beendet das Kleinfeldteam die Saison auf dem hervorragenden 3. Schlussrang. Beim anschliessenden Pizzaessen wurde die gemeinsame Zeit in geselliger Runde noch einmal ausgekostet, auf die gelungene Saison angestossen und einfach die tolle Stimmung genossen.

Team Aarau II – Richenthal Cannibals 12:1
Team Aarau II – UHC Biel-Seeland 4:1

Team Aarau II J. Wehrli (T); Si. Zollinger (C), A. Bugmann, A. Bachmann; F. Frey, Sa. Zollinger, S. Huser; E. Zeller, M. Zobrist, L. Rutschmann; L. Bieri; Y. Bieri; M. Schönbächler (T).

Herren 3 | Ergebnis widerspiegelt nicht die Leistung

An diesem sonnigen und frischen Sonntag fanden wir uns als Rumpfteam in Känerkinden ein um das letzte Spiel des Tages gegen den souveränen Leader aus Reinach zu stellen. Uns stand nur ein Spiel bevor und wir hatten uns auch entsprechend auf dieses eine Spiel vorbereitet und eingestellt.

Verlor man in der Hinrunde noch mit 9:1 und lief dem Gegner damals voll ins Messer, wurden wichtige Schlüsse gezogen und es wurde entsprechend an der taktischen Ausrichtung geschraubt.

Von Beginn an waren alle Spieler voll in der Partie und liessen die technisch versierten und läuferisch starken Reinacher nicht zur Entfaltung kommen. Es kam sogar noch besser. Nach einer gefährlichen Szene im hohen Slot vor dem gegnerischen Tor blieb der Ball kurz liegen und konnte von Lüscher im hektischen Kampf um den Ball zu Hänni bugsiert werden, welcher mit grosser Überzeugung abschloss und uns 0:1 in Führung brachte. Erfreulich war, dass auch danach mit grosser Disziplin die Reinacher weiter grösstenteils vom Tor fern-, und der Ball auch in den eigenen Reihen gehalten werden konnte. Die 15. Minute lief als Hofmann unsauber über die Bande in die Sprossenwand befördert wurde und zu aller erstaunen die Pfeife des observierten Schiedsrichters stumm blieb, das Spiel weiterlief und so Reinach den höchst fragwürdigen Ausgleich ermöglichte. Der 2:1 Führungstreffer folgte kurz darauf, bevor wir uns wieder fangen konnten und mit dem Eintore-Rückstand in die Pause gingen.

Hoch motiviert und mit der Chance vor Augen den Leader zu kitzeln, stellten wir uns wieder auf. Leider kam mit dem 3:1 rasch ein Dämpfer kurz nach Wiederanpfiff. Aarau wollte dranbleiben und legte sich auch ins Zeug, aber unbewusst, wurde je länger das Spiel dauerte etwas weniger gearbeitet, man stand etwas zu weit weg vom Gegenspieler und liess so mehr Abschlüsse zu als akzeptabel waren. So fanden zwischenzeitlich ein Weitschuss, sowie 1-2 schön herausgespielte Kombinationen den Weg ins Aarauer Tor. Zwischenzeitlich erwischte Puck noch mit einem verkorksten aber scheinbar unhaltbaren Schuss den gegnerischen Torwart am Innenpfosten und brachte so nochmal etwas Hoffnung zurück. Zwar hatte Reinach darauf auch noch eine Antwort bereit, aber einmal mehr gilt es zu erwähnen, dass Aarau nicht aufgab und mit den vorhandenen Mitteln sehr vieles richtig machte und bis zuletzt um gute Aktionen kämpfte. Dennoch musste man erneut Reinach zum viel zu hohen 7:2 Sieg gratulieren.

Einmal mehr spielte man über weite Teile sehr gut mit und konnte nach Wohlen auch dem Leader aus Reinach lange Zeit Paroli bieten. Leider wurden die Ergebnisse der letzten Spiele nicht der gezeigten Leistung gerecht. Oftmals standen wir nach den Spielen da, auch wenn die Ergebnisse teilweise klar aussahen und waren uns einig, dass nicht viel fehlte, dass die Spiele auch anders verlaufen könnten.

Weitere Wermutstropfen waren in diesem Spiel leider die vielen kleineren und grösseren Verletzungen die Aarau davontrug. Dies, obwohl ein so technisch versiertes und spielfreudiges Reinach es nicht nötig hätte, solche unsauberen Aktionen abzurufen.

Das Herren 3 richtet den Blick aber bereits wieder nach vorne auf das letzte Spiel der Saison, welches am 27.3. in Neuendorf über die Bühne gehen wird und wo wir uns für die guten Leistungen der letzten Zeit belohnen möchten.

Reinacher Sportverein – Team Aarau III 7:2 (2:1, 5:1)

Team Aarau: Richner (T); Hänni (C) (1/0), Hofmann N., Gysel, Lienhard (0/1), Lüscher T. (0/1), Puck (1/0), Siegenthaler

Herren 3 | Hauptsache Odermatt holt Gold

Was für ein Bild am Sonntagmorgen beim Eintreffen vor und in der Halle. Überall schaute man gebannt auf die kleinen Bildschirme in den Händen. Was war geschehen? Wohl kaum ein strittiger VAR-Entscheid beim Banden aufstellen des Heimteams aus Walterswil. Auflösung folgt…

An diesem kalten, aber wunderbaren Sonntagmorgen fand die Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebs auch bei den Kleinfeldadlern statt. Zu Gast in Walterswil standen uns mit Virtus Wohlen II und Kestenholz-Niederbuchsiten zwei Gegner gegenüber die man an der Heimrunde noch bezwingen konnte.

Im ersten Spiel des Tages gegen Wohlen starteten wir denkbar schlecht und gingen früh mit 0:2 in Rückstand. Dank einer einstudierten Freistossvariante und etwas Glück netzte Siegenthaler, von Hänni bedient, ein. Etwas später konnte Aarau in Überzahl agieren. Bei einem Druckversuch von Wohlen behielt Siegenthaler die Übersicht und spielte einen diagonalen Laserpass auf den vergessenen Gysel, welcher mit einem One-Timer den Assist zählbar verwandeln konnte. Durch eine kleine Unachtsamkeit gelang Wohlen noch vor der Pause die erneute Führung zum 2:3 durch einen nicht unhaltbaren Weitschuss.

Nach der Pause sorgten unsere Jungen für die Wende und erstmalige Führung. Lüscher mit Assist Gysel und Hofmann auf Pass von Studer reüssierten für Aarau. Wohlen reagierte aber prompt und glich erneut zum 4:4 aus. Aarau zeigte bis dahin eine sehr gute Leistung, verlor aber im Anschluss an ein TimeOut von Wohlen den Faden und die Kontrolle über das Spiel. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Mittelzone kam was kommen musste, und wir verloren das Spiel dadurch denkbar knapp. Selbst ein Versuch ohne Torhüter brachte keinen Teilerfolg mehr und so war die Niederlage besiegelt. Ärgerlich ist, dass die Chancen auf einen Sieg sehr gut standen, konnten immerhin viele Abschlüsse erarbeitet werden aber hatten nicht weniger als 4 Metalltreffer zu beklagen. So endete das sehr spannende und sehr fair geführte Spiel unglücklich 4:5.

Das zweite Spiel gegen Kestenholz-Niederbuchsiten ist schnell erzählt. Man nahm sich viel vor, wollte das Spiel erneut wie gegen Wohlen kontrollieren und bestimmen. Dies gelang durch zwei frühe Treffer durch Studer und Brunner (Assist Lüscher). Unerklärlicherweise war danach aber fertig und es konnte zu keinem Zeitpunkt und wenn nur ansatzweise an einen der positiven Punkte aus dem ersten Spiel angeknüpft werden. Kestenholz-Niederbuchsiten machte die Räume geschickt zu, und liess uns hie und da auflaufen und spielte die Konter und Angriffe gut zu Ende. Dadurch rieben wir uns immer mehr an allem Erdenklichen auf und waren dadurch auf der Abwärtsspirale gefangen. Positiv aus Aarauer Sicht war aber, dass man nie aufgab und bis zuletzt um einzelne positive Aktionen kämpfte. So gelang in der letzten Minute noch eine leichte Resultatkosmetik zum 9:3 durch Hofmann auf Pass von Lienhard, nachdem kurzerhand überraschend der Torhüter durch einen vierten Feldspieler ersetzt wurde.

… so kam es dass man den Gegnern zwar zum Sieg gratulieren musste, war sich aber einig, dass es auch schön war am Morgen den Gold-Gewinn von Marco Odermatt im Riesen-Slalom live mitverfolgt und so doch ein Stück von einem Erfolg geteilt zu haben.

Team Aarau III – Virtus Wohlen II 4:5 (2:3, 2:2)
Kestenholz-Niederbuchsiten II – Team Aarau III 9:3 (4:2, 5:1)

Team Aarau: Richner (T), Hofmann L. (T); Brunner (1/0), Hänni (C) (0/1), Hofmann N. (2/0), Gysel (1/1), Lienhard (0/1), Lüscher T. (1/1), Puck, Siegenthaler (1/1), Studer (1/1)

Damen 2 | The same procedure as always

Alles wie immer bei den Damen 2: Die Adlerinnen verschliefen die erste Halbzeit des ersten Spiels – und spielten danach wie ein umgekehrter Handschuh.

Jeder kennt die Situation aus dem Silvester-Sketch Dinner for One: Butler James stolpert beim Servieren der verschiedenen Gerichte und Getränke jedes Mal über den Tigerkopf. So oder so ähnlich geht es auch den Damen 2 in dieser Saison. Der Start ins erste Spiel wird völlig vergeigt, sodass man nach dem Pausentee entweder eine Aufholjagd starten muss (so geschehen an der 1. Runde gegen Burgdorf und an der 3. Runde gegen Tramelan; Anm.) oder das Glück hat, dass man vorne genauso viele Tore schiesst wie man hinten rein bekommt (an der 2. Runde gegen Sissach; Anm.). Manchmal geht das gut, manchmal aber auch nicht.

Auch gegen Richenthal ging die erste Halbzeit wieder gründlich in die Hosen. Zwar glich Aarau in der 4. Minute durch Simone Huser zum 1:1 aus, machte aber zu viele Fehler und vor allem in der Defensive nicht die beste Figur. Da die Aarauerinnen zudem im Abschluss uneffizient und etwas glücklos agierten, lag man zur Spielhälfte mit 1:5 im Hintertreffen und musste erneut einem Rückstand hinterherrennen. Wie schon in den oben genannten Partien spielte Aarau, nach einer durchzogenen Hälfte in Halbzeit zwei wie ein umgekehrter Handschuh. Die Tore von Yumi Bieri (24.) und von Sibyll Zollinger (33.) – beide mit einem Energieanfall – liessen wieder Hoffnung aufkommen, Richenthals Antwort folgte aber leider jeweils umgehend (28., 35.). Aarau setzte vier Minuten vor dem Ende alles auf eine Karte und ersetzte Mel Schönbächler im Tor durch eine vierte Feldspielerin, die zwei Tore durch Michelle Zobrist in der 37. und in der 38. Minuten waren dieses Mal aber nur Resultatkosmetik zum Endergebnis von 5:7.

Gegen den UHC Biel-Seeland war Aarau von Anfang an konzentriert bei der Sache. Zwar war es auch in diesem Spiel der Gegner, der in der 6. Minute zuerst jubeln durfte, doch den Adlerinnen gelang wenig später ein Doppelschlag: Laura Rutschmann und Sibyll Zollinger brachten die Gäste mit zwei feinen Einzelleistungen mit 2:1 in Führung, ehe Biel kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum 2:2 ausglich. Nach dem erneuten Führungstreffer durch Anja Bugmann gleich nach Wiederanpfiff war der Bann endgültig gebrochen und die Aarauerinnen spielten wie aus einem Guss – die Tore durch Michelle Zobrist (22.), Andrea Romer (31.) und Eliane Zeller (31.) waren eines schöner als das andere und allesamt schön herausgespielt. Biel gelang sechs Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 6:3, doch Florence Frey, die in der 38. Minute mit einem präzisen Schuss ins Lattenkreuz traf, und Andrea Romer, die den Ball in der 39. Minute im leeren Tor versenkte, sorgten für die Entscheidung.

So sehr wir jedes Jahr über die Komik von Butler James im Silvesterklassiker lachen, so sehr hoffen wir auf ein sofortiges Ende des Aarauer “Klassikers”. Denn eines ist klar: Gegen Tabellenführer Härkingen-Gäu an der nächsten Runde ist ein Fehlstart schleunigst zu verhindern, soll der Spitzenkampf zu einer spannenden Affiche werden.

Team Aarau – Richenthal Cannibals 5:7 (1:5, 4:2)
Team Aarau – UHC Biel-Seeland 8:3 (2:2, 6:1)
Team Aarau II: J. Wehrli (T), M. Schönbächler (T); S. Zollinger (C) (2), L. Rutschmann (1), A. Romer (2); E. Zeller (1), Y. Bieri (1), A. Bugmann (1); F. Frey (1), M. Zobrist (3), S. Huser (1).

Herren 3 | Ein Sonntag zum Vergessen

Für gewöhnlich schätzt man so eine Stunde länger Schlaf bei der Umstellung auf die Winterzeit. Wenn dann aber um 9 Uhr gleich das erste Spiel des Tages mit Aarauer Beteiligung angepfiffen wird, dann errät man schnell, dass es nichts war mit Ausschlafen.

Die dritte Meisterschaftsrunde in Oensingen sollte eine Art Bestätigung geben, dass man nach drei siegreichen Spielen, und der sehr erfolgreichen Heimrunde Ende September immer noch gut unterwegs war, ja gar vorne mitspielen konnte.

Mit dem Team W.T. Härkingen-Gäu stand uns das Tabellenschlusslicht gegenüber. Schon beim Einspielen konnte man aber einige Unterschiede zu Ende September an der letzten Runde feststellen. Das Kader war breiter und die Vorbereitung hochkonzentriert, so der Eindruck. Aarau war also gewarnt. Leider wurde das Ziel von Beginn an bereit zu sein verfehlt und man lag nach 30 Sekunden bereits in Rückstand. Diesen Rückstand konnte Hänni in Minute 13 nach einem Hintertor-Bandenpass von Hunt ausgleichen. Nachdem sich das Spiel mit dem Gegentor wiederholt hatte, und Hänni nach einem rassigen Bogenlauf aus der Ecke erneut das Skore ausgleichen konnte, begab man sich zum Pausentee. Start bei Null und mehr Abschlüsse aufs Tor bringen so die Devise. Aber es kam ganz anders. Bis zur 32.Minute erhöhte Härkingen in regelmässigen Abständen auf 5:2, bis Gysel das TimeOut einzog, um neue Impulse zu setzen. Eine offensivere Ausrichtung, wurde zuungunsten der Aarauer von Härkingen ideal pariert und mit zwei weiteren Treffern nach sauberen Kontern verdankt.
Hofmann ersetzte nun noch Richner im Tor für die letzten vier Minuten und konnte sich nach einer Strafe wegen fehlendem Abstand von Studer in Unterzahl üben. Nach halber Strafenzeit konnte der Gegentreffer nicht mehr verhindert werden, und so stand es nach Spielende 8:2.

Abhaken des ersten Spiels war dringend nötig, denn mit dem Reinacher Sportverein stand uns im zweiten Spiel der aktuelle Leader gegenüber. Doch auch dieser Start missriet, denn zuerst musste in der 2.Minute das 0:1 hingenommen werden, und um die 4.Minute knickte Lupoli während einem Zweikampf mit einem Reinacher um und konnte fortan nicht mehr mittun. Das Spiel konnte zwar bis zur 13.Minute etwas offener gestaltet werden, jedoch waren es die Reinacher welche bis zur Pause jeder Linie durch Konter und einem satten Weitschuss eins einschenken konnten. In der zweiten Hälfte ging es im selben Muster weiter, es waren unglückliche, unnötige aber auch ein paar sehenswerte Gegentreffer dabei. Ab Minute 30 hütete fortan Hofmann das Tor. Nachdem es auch noch kurzzeitig Brunner mit Krampferscheinungen erwischte, wurde auf zwei Linien umgestellt, um so wenigstens noch den Ehrentreffer zu bewerkstelligen, welchen die Reinacher dem Gespräch nach auf der Bank verhindern wollten. Nach einer unübersichtlichen Situation und Vorlage von Siegenthaler konnte knapp fünf Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer durch Hänni erzielt werden. Gegen Schluss ging es dann aber nur noch darum die Bier-Runde (Stängeli) der Reinacher zu verhindern.

Sicher ein ganz bitterer Tag für alle Herren die sich an diesem Sonntag nach Oensingen begaben um eigentlich Punkte mitzunehmen. Durch die längere Verletzung von Lupoli, wird das sonst schon knappe Kader noch weiter strapaziert. Gute Besserung Luca… Ein Dank geht auch an Brunner, Hunt und Lüscher N. die sich mit uns zusammen in den Kampf begaben und trotzdem mit leeren Händen nach Hause mussten. Wie gesagt, ein Sonntag zum Vergessen. Das Positive, es kann fast nur besser werden.

W.T. Härkingen-Gäu – Team Aarau III 8:2 (2:2, 6:0)
Team Aarau III – Reinacher Sportverein 1:9 (0:4, 1:5)

Team Aarau: Richner (T), Hofmann L. (T); Brunner, Hänni (C) (3/0), Hofmann N., Hunt (0/2), Lienhard, Lüscher N., Lüscher T., Lupoli, Siegenthaler (0/1), Studer

Damen 2 | Zuerst vorne hui, hinten pfui, dann das perfekte Spiel

Aarau gewinnt die Neuauflage des Cup-1/32-Finals nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch klar mit 15:5. Gegen Murgenthal gelingt dafür das perfekte Spiel.

An der zweiten Runde kam es zur Neuauflage des Cup-1/32-Finals Team Aarau gegen Wild Dogs Sissach, den die Aarauerinnen mit 9:8 nach Verlängerung knapp für sich entschieden. In beiden Mannschaften gab es jedoch einige Veränderungen gegenüber dem Cup-Spiel, die gravierendste betraf die Torhüter-Position von Sissach: Bei den Baselbieterinnen fehlte die Stammtorhüterin, weshalb eine Spielerin als Torhüterin aushelfen musste.

Daraus Profit schlagen konnten die Aarauerinnen allerdings lange Zeit nicht. Die erste Halbzeit war zäh. Vorne war man effizient, allerdings liess man hinten viel zu viel zu. Daraus entwickelte sich ein munteres Hin und her mit Chancen hüben wie drüben. Fünfmal ging Aarau in Führung, viermal mussten sie den Ausgleich hinnehmen. Diese Geschichte wiederholte sich nach der Pause noch einmal, bevor es die Aarauerinnen verstanden die Gefahr besser vom eigenen Tor fernzuhalten, was daran lag, dass man viel mehr Sorge zum Ball trug und nicht fast gänzlich dem Gegner das Spieldiktat überliess. In der Folge traf nur noch Aarau – zum Endstand von 15:5.

Spannend verlief die Partie gegen den STV Murgenthal. Mit je einem Tor gleich zu Beginn der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit sowie einem Treffer kurz vor der Pause lenkte Aarau das Spiel in die gewünschten Bahnen. Murgenthal traf in Überzahl zum 3:1, womit das Spiel weiterhin jederzeit auf Messers Schneide stand. Erst als Simone Huser drei Minuten vor Schluss zum 5:1 ins leere Murgenthaler Tor traf, war der Drop gelutscht.

Aarau zeigte eine sehr reife Leistung und siegte verdient gegen ein Top-Team der Gruppe. Jede Aarauerin lieferte eine leidenschaftliche und konzentrierte Leistung. Man agierte geduldig und clever. Besonders herausgestrichen werden kann jedoch die unglaubliche Mannschaftsleistung und die Spielfreude.

Bevor es am 31. Oktober in der Meisterschaft gegen Spitzenreiter Tramelan und gegen die Skorpions Emmental Zollbrück III weitergeht, treffen die Aarauerinnen am Freitag, 22. Oktober im Cup-1/16-Final auswärts auf die Wild Goose Gansingen-Kaisten-Mettauertal. Beide Teams starteten mit drei Siegen und einer Niederlage in die Spielzeit 21/22. Wenn die Adlerinnen an die Leistung des Murgenthal-Spiels anschliessen können, dann wird auch in diesem Spiel einiges möglich sein.

Team Aarau II – TV Wild Dogs Sissach 15:5 (5:4, 10:1)
Team Aarau II – STV Murgenthal 5:1 (2:0, 3:1)

Team Aarau II: J. Wehrli (T), M. Schönbächler (T); L. Rutschmann (C) (1), E. Zeller (2); L. Bieri (3), Y. Bieri (2), A. Bachmann (2); F. Frey (1), M. Zobrist (5), S. Huser (4).

Herren 3 | Erfolgreicher Heimrundflug

Am Sonntag (26.09.), richtig nur sieben Tage nach der 1.Runde, stand die zweite und somit unsere Heimrunde an. Im Vorfeld gab es einige Abmeldungen zu beklagen, was den Coaching Staff dazu veranlasste, spontan bei der Schützen-Runde nach dem Abschlusstraining vom Freitag, sich nach möglichen Aushilfsspielern umzusehen. Denn schliesslich wollte man zu Hause mit einem ordentlichen Aufgebot auftreten.

Nachdem in der ersten Runde die jungen Hofmann N. und Lupoli noch gefehlt hatten und Hunt zusätzlich mobilisiert wurde, konnten wir trotz Absenzen mit zwei Linien und Reserve ins erste Spiel gegen den Leader Virtus Wohlen steigen. Zwar stand uns lediglich die Hälfte unseres Kaders gegenüber, aber wir waren gewarnt, denn das erste Spiel hatten diese noch sechs tapferen Wohlener mit 8:1 klar für sich entschieden. Die Devise war somit klar… blocken was geht und den Gegner in seinem zweiten Spiel zum Laufen zwingen. Es wurde das erwartet knappe Spiel und auch eine 3:1 Pausenführung für Aarau, war keine Garantie auf den Sieg. Dank einer ausgeglichenen zweiten Hälfte mit je einem Tor, gelang der Sieg schlussendlich doch, auch wenn die nach dem ersten Spiel auf fünf Wohlener reduzierte Truppe bis zuletzt wirklich alles versuchte und mit 4 gegen 3 vor Schluss alles in die Waagschale warfen.
Mit seinem wichtigen Tor und einem Assist feierte Lupoli einen Einstand nach Mass und wurde zum Man of the Match gekürt.

Nach zwei Spielen Pause, stand uns das unbekannte Team von Kestenholz-Niederbuchsiten gegenüber. Da Studer fürs zweite Spiel zum Team stiess, konnten wir uns sogar mit drei Linien aufstellen. Mit unterschiedlichen Aufgaben betraut, versuchten wir den Gegner etwas kennen zu lernen. Die erste Hälfte war dann auch eher ausgeglichen und der Pausenstand von 2:1 aus Sicht der Aarauer nicht zwingend, da unser Gegner auch noch mit Metall-Treffern Pech bekundete. Für den zweiten Umgang konnte vor allem die Linie um Hänni, Siegenthaler und Hunt aufdrehen und den Vorsprung laufend ausbauen. Wichtig war aber auch, dass die anderen zwei Linien dichthielten und durch Metzger noch ein feines Freischlagtor auf Pass von Hofmann N. erzielt wurde. So führte Aarau zwischenzeitlich 6:1 bevor die Schlussphase anbrach, in der Aarau wegen zwei Verletzten auf zwei Linien umstellen musste. Nach einem Time-Out versuchte Kestenholz-Niederbuchsiten, mit gelegentlichem 4 gegen 3 Feldspieler doch noch etwas an der Lage zu ändern. Dies gelang ihnen dann zu Beginn des Vorhabens tatsächlich auch, mit zwei Toren in Überzahl. Doch kurz darauf beim nächsten Versuch, nach einem Ballverlust der Gäste, konnten wir den endgültig siegsichernden siebten Treffer bejubeln.
Unser Captain Hänni löste für die Aarauer den Knoten und erzielte gleich vier Treffer und einen Assist. Damit wurde er zum verdienten Man of the Match ernannt.

Mit diesem Vollerfolg an der Heimrunde, hievt sich Aarau temporär auf Rang 3. Ein Blick auf die Tabelle verrät aber rasch, dass diese Saison ein ganz heisser Tanz werden wird. Nicht weniger als 6 Mannschaften haben nach vier Spielen 3 oder 4 Siege auf dem Konto. Entsprechend eng ist die vordere Hälfte der Tabelle und wenn auch mit Mühe gestartet, sind die aktuell noch hinten liegenden Teams jederzeit fähig zuzuschlagen. Ausblickend steht Ende Oktober mit dem Reinacher Sportverein und seinen 8 von 8 möglichen Punkten bereits der nächste Leader auf dem Programm, wenn es wieder heisst: Stockgruss statt Hand Shake.

Virtus Wohlen II – Team Aarau III 2:4 (1:3, 1:1)
Team Aarau III – Kestenholz-Niederbuchsiten II 7:3 (2:1, 5:2)

Team Aarau: Richner (T), Hofmann L. (T); Hänni (C) (5/1), Hofmann N. (0/1), Hunt (1/1), Gysel, Lüscher, Lupoli (1/1), Metzger (1/1), Siegenthaler (3/1), Studer

Damen 2 | Von der soliden Führung zum Zittersieg

Mit einem Zittersieg in der Verlängerung gegen TV Wild Dogs Sissach sind die Damen des Team Aarau Kleinfeld im Ligacup eine Runde weiter. Im 1/16-Final treffen sie nun auf Wild Goose.

Der Score der Partie eröffnete Sa. Zollinger in der zweiten Minute auf Pass von Zobrist. Bugmann reagierte am schnellsten und erhöhte nach einem Abpraller auf 2:0. Den ersten Treffer für die Gäste fiel in der elften Minute.
Das erste Drittel verlief weitestgehend ausgeglichen. Die Aarauer Damen hatten Schwierigkeiten, die Abwehr zu überwinden und gute Abschlusspositionen zu kreieren. Die Wild Dogs kamen zu mehreren Abschlüssen, die jedoch ohne Erfolg waren. Schliesslich gelang Bachmann per Volley ein weiterer Treffer für Aarau. Kurz vor Ende des ersten Drittels verkürzte Sissach zum 3:2 Pausenstand.

Mit einem Doppelpack von Captain Bugmann startete das Team Aarau perfekt ins zweite Drittel. Die Wild Dogs verkürzten auf 5:3 und liessen jedoch einige Minuten später Bachmann alleine auf ihre Torhüterin ziehen. Die Chance nutzte Bachmann kaltblütig aus. Die erste Strafe des Spiels erhielten die Sissacher. Es waren jedoch nicht die Aarauerinnen, die zuerst trafen sondern die Gäste nach einem Freistoss. Huser sorgte dafür, dass die Adlerinnen doch noch in Überzahl ein Tor erzielten. Kurz vor Schluss liess das Heimteam einen weiteren Treffer zum 7:5 Pausenstand zu.

Im dritten Drittel starteten die Gäste eine Aufholjagd und gingen sogar zum ersten Mal in der Partie in Führung. Die Aarauer Damen fanden keine Mittel in der Offensive und liessen zu viele Abschlüsse zu. Zwanzig Sekunden vor Schluss erlöste Sa. Zollinger das Team und die Fans und glich zum 8:8 aus.

Es kam zur Verlängerung. Die Aarauerinnen fanden wieder besser ins Spiel und waren das stärkere Team. Chance gab es jedoch auf beiden Seiten. Die Torhüterin Wehrli zeigte tolle Paraden und nach sieben Minuten schoss Zobrist das Team Aarau ins Glück.

Team Aarau II – TV Wild Dogs Sissach 9:8 n.V. (3:2, 4:3, 1:3, 1:0), Schachenhalle, Aarau. 30 Zuschauer. SR Suter. Tore: 2. S. Zollinger (M. Zobrist) 1:0. 8. A. Bugmann 2:0. 11. M. Kappeler-Wirz 2:1. 14. A. Bachmann (Y. Bieri) 3:1. 19. J. Tanner (L. Imhof) 3:2. 21. A. Bugmann 4:2. 25. A. Bugmann (S. Huser) 5:2. 27. L. Imhof (J. Tanner) 5:3. 31. A. Bachmann 6:3. 37. C. Cairoli 6:4. 38. S. Huser (A. Bachmann) 7:4. 40. C. Cairoli (M. Kappeler-Wirz) 7:5. 41. A. Thommen (J. Tanner) 7:6. 48. C. Cairoli 7:7. 58. C. Cairoli 7:8. 60. S. Zollinger 8:8. 68. M. Zobrist (S. Zollinger) 9:8.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau II. 1mal 2 Minuten gegen TV Wild Dogs Sissach.

Team Aarau II: J. Wehrli; A. Bugmann; A. Bachmann; A. Romer; S. Huser; S. Zollinger; E. Zeller; M. Zobrist; Y. Bieri; F. Frey.

TV Wild Dogs Sissach: L. BieliK C. Cairoli; J. Gschwind; L. Imhof M. Kappeler-Wirz; J. Tanner; A. Thommen

Herren 3 | Harte Flügelschläge – dann Senkrechtstart

Das Herren 3 Kleinfeldteam startete am Sonntag, nach dem Cup-Highlight Mitte August ebenfalls in die neue Saison. Mit einem Minimalkader reiste man nach Wohlen AG um endlich die Zertifikate mal zur Anwendung bringen zu können.

Im ersten Spiel traf man auf den STV Niederwil AG welcher uns völlig unbekannt war. Mit der klaren Ansage, nicht wie beim Cup den Beginn zu verschlafen, eröffneten wir das Skore bereits nach 30 Sekunden, nach einem Freistoss durch Hänni. Nach kurzer Freude entwischte im ersten Einsatz der Linie 2 ein Niederwiler der simpel einfach und lasermässig durch die Mitte angespielt werden konnte und eiskalt zum Ausgleich einschob. Danach merkten beide Mannschaften schnell, dass der Unparteiische frisch ab Presse, sein erstes Spiel leitete. Niederwil konnte sich leider das (in the) back checking nicht verkneifen und die Aarauer rieben sich immer mehr daran auf, dass dafür keine Strafen ausgesprochen wurden. So lag man zur Pause mit 5:2 im Rückstand.
Mit etwas ruhigerem Temperament starteten wir in den zweiten Umgang und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. Durch zwei Unachtsamkeiten lag Niederwil aber bis zur 27 Minute mit 5 Längen in Front. Nach einem Torhüter-Wechsel, was Angesicht der geringen Feldspielerauswahl die einzige Option war, versuchte man nochmal alles in die Waagschale zu werfen und den Rückstand aufzuholen. Mit zeitweise sehr hohem Druck der Adler konnte sich Niederwil nie sicher sein, das Spiel doch noch aus der Hand zu geben. Letztendlich wollte die Aufholjagd aber nicht mehr ganz gelingen und es fehlten drei Tore beim Abpfiff des Spiels. Wir trennten uns mit einem 10:7 und der damit missglückten Trikot-Einweihung.

Nach nur einem Spiel Pause, dem Nachrücken von Siegenthaler und einem minimalen Aufwärmprogramm starteten wir das zweite Spiel mit drei Linien und Doppeleinsätzen. So hätte man etwas mehr Spielraum, falls es ein erneut hartes Ringen gäbe, hiess es. Uns gegenüber stand die zweite Mannschaft der Oensingen Lions und damit auch ein paar bekannte Gesichter vom Cup-Fight. Die Marschrichtung war klar, nochmal gab es nicht solch eine Packung in den ersten vier Minuten. Gesagt und umgesetzt! Da war sie plötzlich, die Freude, die Unbekümmertheit und Präzision in den Abschlüssen. Die Adler legten nach den eingesteckten harten Flügelschlägen von Match 1 im zweiten Match in der ersten Hälfte einen regelrechten Senkrechtstart hin und überzeugten über alle drei Linien mit Spiel- und Skorer-Freude. Mit einem 11:1 konnten freundlichere aber trotz allem warnende Töne beim Pausendrink angeschlagen werden.
In der zweiten Hälfte gelang uns nicht mehr ganz alles, aber die Tore waren immer wieder schön herausgespielt. Als Richner in Minute 30 Hofmann das Tor überliess leuchtete ein 12:1 auf der Anzeigetafel auf. Leider konnte auch Hofmann den Shutout nicht realisieren. Aber mit einem erneuten Effort in den letzten Minuten gelangen uns nochmal vier Tore zum Endstand von 16:2.

Der Einsatzwille und die erbrachte Leistung über beide Spiele waren von allen Akteuren sehr erfreulich und machen Mut für die Heimrunde vom nächsten Sonntag. So konnten Wälchli und Lüscher ihre ersten Tore im Dienste des Herren3 notieren lassen und auch die beiden Torhüter welche im jeweiligen Spiel eingewechselt wurden, waren sofort mit ihren Paraden und einem guten Rückhalt im Spiel drin. Der Sieg im zweiten Spiel war zudem historisch, denn seit der Existenz des Herren 3 konnte kein Spiel gefunden werden, das höher ausfiel. Ob dies nur ein kurzer Höhenflug war, oder nun der vertikal Flug weiter verfolgt werden kann, wird sich in wenigen Tagen an der erwähnten Heimrunde zeigen, wenn der souveräne Leader Virtus Wohlen und die Mannen aus Kestenholz-Niederbuchsiten gegenüber stehen werden. Hopp Aarau.

STV Niederwil AG – Team Aarau III 10:7 (5:2, 5:5)
Team Aarau III – SC Oensingen Lions II 16:2 (11:1, 5:1)

Team Aarau: Hofmann (T), Richner (T/0/1); Hänni (1/0), Gysel (5/1), Lienhard (0/2), Lüscher (2/0), Metzger (3/3), Siegenthaler (2/1), Studer (5/1), Wälchli (5/2)