Autor: Michael Züttel

Damen 2 | The same procedure as always

Alles wie immer bei den Damen 2: Die Adlerinnen verschliefen die erste Halbzeit des ersten Spiels – und spielten danach wie ein umgekehrter Handschuh.

Jeder kennt die Situation aus dem Silvester-Sketch Dinner for One: Butler James stolpert beim Servieren der verschiedenen Gerichte und Getränke jedes Mal über den Tigerkopf. So oder so ähnlich geht es auch den Damen 2 in dieser Saison. Der Start ins erste Spiel wird völlig vergeigt, sodass man nach dem Pausentee entweder eine Aufholjagd starten muss (so geschehen an der 1. Runde gegen Burgdorf und an der 3. Runde gegen Tramelan; Anm.) oder das Glück hat, dass man vorne genauso viele Tore schiesst wie man hinten rein bekommt (an der 2. Runde gegen Sissach; Anm.). Manchmal geht das gut, manchmal aber auch nicht.

Auch gegen Richenthal ging die erste Halbzeit wieder gründlich in die Hosen. Zwar glich Aarau in der 4. Minute durch Simone Huser zum 1:1 aus, machte aber zu viele Fehler und vor allem in der Defensive nicht die beste Figur. Da die Aarauerinnen zudem im Abschluss uneffizient und etwas glücklos agierten, lag man zur Spielhälfte mit 1:5 im Hintertreffen und musste erneut einem Rückstand hinterherrennen. Wie schon in den oben genannten Partien spielte Aarau, nach einer durchzogenen Hälfte in Halbzeit zwei wie ein umgekehrter Handschuh. Die Tore von Yumi Bieri (24.) und von Sibyll Zollinger (33.) – beide mit einem Energieanfall – liessen wieder Hoffnung aufkommen, Richenthals Antwort folgte aber leider jeweils umgehend (28., 35.). Aarau setzte vier Minuten vor dem Ende alles auf eine Karte und ersetzte Mel Schönbächler im Tor durch eine vierte Feldspielerin, die zwei Tore durch Michelle Zobrist in der 37. und in der 38. Minuten waren dieses Mal aber nur Resultatkosmetik zum Endergebnis von 5:7.

Gegen den UHC Biel-Seeland war Aarau von Anfang an konzentriert bei der Sache. Zwar war es auch in diesem Spiel der Gegner, der in der 6. Minute zuerst jubeln durfte, doch den Adlerinnen gelang wenig später ein Doppelschlag: Laura Rutschmann und Sibyll Zollinger brachten die Gäste mit zwei feinen Einzelleistungen mit 2:1 in Führung, ehe Biel kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum 2:2 ausglich. Nach dem erneuten Führungstreffer durch Anja Bugmann gleich nach Wiederanpfiff war der Bann endgültig gebrochen und die Aarauerinnen spielten wie aus einem Guss – die Tore durch Michelle Zobrist (22.), Andrea Romer (31.) und Eliane Zeller (31.) waren eines schöner als das andere und allesamt schön herausgespielt. Biel gelang sechs Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 6:3, doch Florence Frey, die in der 38. Minute mit einem präzisen Schuss ins Lattenkreuz traf, und Andrea Romer, die den Ball in der 39. Minute im leeren Tor versenkte, sorgten für die Entscheidung.

So sehr wir jedes Jahr über die Komik von Butler James im Silvesterklassiker lachen, so sehr hoffen wir auf ein sofortiges Ende des Aarauer “Klassikers”. Denn eines ist klar: Gegen Tabellenführer Härkingen-Gäu an der nächsten Runde ist ein Fehlstart schleunigst zu verhindern, soll der Spitzenkampf zu einer spannenden Affiche werden.

Team Aarau – Richenthal Cannibals 5:7 (1:5, 4:2)
Team Aarau – UHC Biel-Seeland 8:3 (2:2, 6:1)
Team Aarau II: J. Wehrli (T), M. Schönbächler (T); S. Zollinger (C) (2), L. Rutschmann (1), A. Romer (2); E. Zeller (1), Y. Bieri (1), A. Bugmann (1); F. Frey (1), M. Zobrist (3), S. Huser (1).

Herren 3 | Ein Sonntag zum Vergessen

Für gewöhnlich schätzt man so eine Stunde länger Schlaf bei der Umstellung auf die Winterzeit. Wenn dann aber um 9 Uhr gleich das erste Spiel des Tages mit Aarauer Beteiligung angepfiffen wird, dann errät man schnell, dass es nichts war mit Ausschlafen.

Die dritte Meisterschaftsrunde in Oensingen sollte eine Art Bestätigung geben, dass man nach drei siegreichen Spielen, und der sehr erfolgreichen Heimrunde Ende September immer noch gut unterwegs war, ja gar vorne mitspielen konnte.

Mit dem Team W.T. Härkingen-Gäu stand uns das Tabellenschlusslicht gegenüber. Schon beim Einspielen konnte man aber einige Unterschiede zu Ende September an der letzten Runde feststellen. Das Kader war breiter und die Vorbereitung hochkonzentriert, so der Eindruck. Aarau war also gewarnt. Leider wurde das Ziel von Beginn an bereit zu sein verfehlt und man lag nach 30 Sekunden bereits in Rückstand. Diesen Rückstand konnte Hänni in Minute 13 nach einem Hintertor-Bandenpass von Hunt ausgleichen. Nachdem sich das Spiel mit dem Gegentor wiederholt hatte, und Hänni nach einem rassigen Bogenlauf aus der Ecke erneut das Skore ausgleichen konnte, begab man sich zum Pausentee. Start bei Null und mehr Abschlüsse aufs Tor bringen so die Devise. Aber es kam ganz anders. Bis zur 32.Minute erhöhte Härkingen in regelmässigen Abständen auf 5:2, bis Gysel das TimeOut einzog, um neue Impulse zu setzen. Eine offensivere Ausrichtung, wurde zuungunsten der Aarauer von Härkingen ideal pariert und mit zwei weiteren Treffern nach sauberen Kontern verdankt.
Hofmann ersetzte nun noch Richner im Tor für die letzten vier Minuten und konnte sich nach einer Strafe wegen fehlendem Abstand von Studer in Unterzahl üben. Nach halber Strafenzeit konnte der Gegentreffer nicht mehr verhindert werden, und so stand es nach Spielende 8:2.

Abhaken des ersten Spiels war dringend nötig, denn mit dem Reinacher Sportverein stand uns im zweiten Spiel der aktuelle Leader gegenüber. Doch auch dieser Start missriet, denn zuerst musste in der 2.Minute das 0:1 hingenommen werden, und um die 4.Minute knickte Lupoli während einem Zweikampf mit einem Reinacher um und konnte fortan nicht mehr mittun. Das Spiel konnte zwar bis zur 13.Minute etwas offener gestaltet werden, jedoch waren es die Reinacher welche bis zur Pause jeder Linie durch Konter und einem satten Weitschuss eins einschenken konnten. In der zweiten Hälfte ging es im selben Muster weiter, es waren unglückliche, unnötige aber auch ein paar sehenswerte Gegentreffer dabei. Ab Minute 30 hütete fortan Hofmann das Tor. Nachdem es auch noch kurzzeitig Brunner mit Krampferscheinungen erwischte, wurde auf zwei Linien umgestellt, um so wenigstens noch den Ehrentreffer zu bewerkstelligen, welchen die Reinacher dem Gespräch nach auf der Bank verhindern wollten. Nach einer unübersichtlichen Situation und Vorlage von Siegenthaler konnte knapp fünf Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer durch Hänni erzielt werden. Gegen Schluss ging es dann aber nur noch darum die Bier-Runde (Stängeli) der Reinacher zu verhindern.

Sicher ein ganz bitterer Tag für alle Herren die sich an diesem Sonntag nach Oensingen begaben um eigentlich Punkte mitzunehmen. Durch die längere Verletzung von Lupoli, wird das sonst schon knappe Kader noch weiter strapaziert. Gute Besserung Luca… Ein Dank geht auch an Brunner, Hunt und Lüscher N. die sich mit uns zusammen in den Kampf begaben und trotzdem mit leeren Händen nach Hause mussten. Wie gesagt, ein Sonntag zum Vergessen. Das Positive, es kann fast nur besser werden.

W.T. Härkingen-Gäu – Team Aarau III 8:2 (2:2, 6:0)
Team Aarau III – Reinacher Sportverein 1:9 (0:4, 1:5)

Team Aarau: Richner (T), Hofmann L. (T); Brunner, Hänni (C) (3/0), Hofmann N., Hunt (0/2), Lienhard, Lüscher N., Lüscher T., Lupoli, Siegenthaler (0/1), Studer

Damen 2 | Zuerst vorne hui, hinten pfui, dann das perfekte Spiel

Aarau gewinnt die Neuauflage des Cup-1/32-Finals nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch klar mit 15:5. Gegen Murgenthal gelingt dafür das perfekte Spiel.

An der zweiten Runde kam es zur Neuauflage des Cup-1/32-Finals Team Aarau gegen Wild Dogs Sissach, den die Aarauerinnen mit 9:8 nach Verlängerung knapp für sich entschieden. In beiden Mannschaften gab es jedoch einige Veränderungen gegenüber dem Cup-Spiel, die gravierendste betraf die Torhüter-Position von Sissach: Bei den Baselbieterinnen fehlte die Stammtorhüterin, weshalb eine Spielerin als Torhüterin aushelfen musste.

Daraus Profit schlagen konnten die Aarauerinnen allerdings lange Zeit nicht. Die erste Halbzeit war zäh. Vorne war man effizient, allerdings liess man hinten viel zu viel zu. Daraus entwickelte sich ein munteres Hin und her mit Chancen hüben wie drüben. Fünfmal ging Aarau in Führung, viermal mussten sie den Ausgleich hinnehmen. Diese Geschichte wiederholte sich nach der Pause noch einmal, bevor es die Aarauerinnen verstanden die Gefahr besser vom eigenen Tor fernzuhalten, was daran lag, dass man viel mehr Sorge zum Ball trug und nicht fast gänzlich dem Gegner das Spieldiktat überliess. In der Folge traf nur noch Aarau – zum Endstand von 15:5.

Spannend verlief die Partie gegen den STV Murgenthal. Mit je einem Tor gleich zu Beginn der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit sowie einem Treffer kurz vor der Pause lenkte Aarau das Spiel in die gewünschten Bahnen. Murgenthal traf in Überzahl zum 3:1, womit das Spiel weiterhin jederzeit auf Messers Schneide stand. Erst als Simone Huser drei Minuten vor Schluss zum 5:1 ins leere Murgenthaler Tor traf, war der Drop gelutscht.

Aarau zeigte eine sehr reife Leistung und siegte verdient gegen ein Top-Team der Gruppe. Jede Aarauerin lieferte eine leidenschaftliche und konzentrierte Leistung. Man agierte geduldig und clever. Besonders herausgestrichen werden kann jedoch die unglaubliche Mannschaftsleistung und die Spielfreude.

Bevor es am 31. Oktober in der Meisterschaft gegen Spitzenreiter Tramelan und gegen die Skorpions Emmental Zollbrück III weitergeht, treffen die Aarauerinnen am Freitag, 22. Oktober im Cup-1/16-Final auswärts auf die Wild Goose Gansingen-Kaisten-Mettauertal. Beide Teams starteten mit drei Siegen und einer Niederlage in die Spielzeit 21/22. Wenn die Adlerinnen an die Leistung des Murgenthal-Spiels anschliessen können, dann wird auch in diesem Spiel einiges möglich sein.

Team Aarau II – TV Wild Dogs Sissach 15:5 (5:4, 10:1)
Team Aarau II – STV Murgenthal 5:1 (2:0, 3:1)

Team Aarau II: J. Wehrli (T), M. Schönbächler (T); L. Rutschmann (C) (1), E. Zeller (2); L. Bieri (3), Y. Bieri (2), A. Bachmann (2); F. Frey (1), M. Zobrist (5), S. Huser (4).

Herren 3 | Erfolgreicher Heimrundflug

Am Sonntag (26.09.), richtig nur sieben Tage nach der 1.Runde, stand die zweite und somit unsere Heimrunde an. Im Vorfeld gab es einige Abmeldungen zu beklagen, was den Coaching Staff dazu veranlasste, spontan bei der Schützen-Runde nach dem Abschlusstraining vom Freitag, sich nach möglichen Aushilfsspielern umzusehen. Denn schliesslich wollte man zu Hause mit einem ordentlichen Aufgebot auftreten.

Nachdem in der ersten Runde die jungen Hofmann N. und Lupoli noch gefehlt hatten und Hunt zusätzlich mobilisiert wurde, konnten wir trotz Absenzen mit zwei Linien und Reserve ins erste Spiel gegen den Leader Virtus Wohlen steigen. Zwar stand uns lediglich die Hälfte unseres Kaders gegenüber, aber wir waren gewarnt, denn das erste Spiel hatten diese noch sechs tapferen Wohlener mit 8:1 klar für sich entschieden. Die Devise war somit klar… blocken was geht und den Gegner in seinem zweiten Spiel zum Laufen zwingen. Es wurde das erwartet knappe Spiel und auch eine 3:1 Pausenführung für Aarau, war keine Garantie auf den Sieg. Dank einer ausgeglichenen zweiten Hälfte mit je einem Tor, gelang der Sieg schlussendlich doch, auch wenn die nach dem ersten Spiel auf fünf Wohlener reduzierte Truppe bis zuletzt wirklich alles versuchte und mit 4 gegen 3 vor Schluss alles in die Waagschale warfen.
Mit seinem wichtigen Tor und einem Assist feierte Lupoli einen Einstand nach Mass und wurde zum Man of the Match gekürt.

Nach zwei Spielen Pause, stand uns das unbekannte Team von Kestenholz-Niederbuchsiten gegenüber. Da Studer fürs zweite Spiel zum Team stiess, konnten wir uns sogar mit drei Linien aufstellen. Mit unterschiedlichen Aufgaben betraut, versuchten wir den Gegner etwas kennen zu lernen. Die erste Hälfte war dann auch eher ausgeglichen und der Pausenstand von 2:1 aus Sicht der Aarauer nicht zwingend, da unser Gegner auch noch mit Metall-Treffern Pech bekundete. Für den zweiten Umgang konnte vor allem die Linie um Hänni, Siegenthaler und Hunt aufdrehen und den Vorsprung laufend ausbauen. Wichtig war aber auch, dass die anderen zwei Linien dichthielten und durch Metzger noch ein feines Freischlagtor auf Pass von Hofmann N. erzielt wurde. So führte Aarau zwischenzeitlich 6:1 bevor die Schlussphase anbrach, in der Aarau wegen zwei Verletzten auf zwei Linien umstellen musste. Nach einem Time-Out versuchte Kestenholz-Niederbuchsiten, mit gelegentlichem 4 gegen 3 Feldspieler doch noch etwas an der Lage zu ändern. Dies gelang ihnen dann zu Beginn des Vorhabens tatsächlich auch, mit zwei Toren in Überzahl. Doch kurz darauf beim nächsten Versuch, nach einem Ballverlust der Gäste, konnten wir den endgültig siegsichernden siebten Treffer bejubeln.
Unser Captain Hänni löste für die Aarauer den Knoten und erzielte gleich vier Treffer und einen Assist. Damit wurde er zum verdienten Man of the Match ernannt.

Mit diesem Vollerfolg an der Heimrunde, hievt sich Aarau temporär auf Rang 3. Ein Blick auf die Tabelle verrät aber rasch, dass diese Saison ein ganz heisser Tanz werden wird. Nicht weniger als 6 Mannschaften haben nach vier Spielen 3 oder 4 Siege auf dem Konto. Entsprechend eng ist die vordere Hälfte der Tabelle und wenn auch mit Mühe gestartet, sind die aktuell noch hinten liegenden Teams jederzeit fähig zuzuschlagen. Ausblickend steht Ende Oktober mit dem Reinacher Sportverein und seinen 8 von 8 möglichen Punkten bereits der nächste Leader auf dem Programm, wenn es wieder heisst: Stockgruss statt Hand Shake.

Virtus Wohlen II – Team Aarau III 2:4 (1:3, 1:1)
Team Aarau III – Kestenholz-Niederbuchsiten II 7:3 (2:1, 5:2)

Team Aarau: Richner (T), Hofmann L. (T); Hänni (C) (5/1), Hofmann N. (0/1), Hunt (1/1), Gysel, Lüscher, Lupoli (1/1), Metzger (1/1), Siegenthaler (3/1), Studer

Damen 2 | Von der soliden Führung zum Zittersieg

Mit einem Zittersieg in der Verlängerung gegen TV Wild Dogs Sissach sind die Damen des Team Aarau Kleinfeld im Ligacup eine Runde weiter. Im 1/16-Final treffen sie nun auf Wild Goose.

Der Score der Partie eröffnete Sa. Zollinger in der zweiten Minute auf Pass von Zobrist. Bugmann reagierte am schnellsten und erhöhte nach einem Abpraller auf 2:0. Den ersten Treffer für die Gäste fiel in der elften Minute.
Das erste Drittel verlief weitestgehend ausgeglichen. Die Aarauer Damen hatten Schwierigkeiten, die Abwehr zu überwinden und gute Abschlusspositionen zu kreieren. Die Wild Dogs kamen zu mehreren Abschlüssen, die jedoch ohne Erfolg waren. Schliesslich gelang Bachmann per Volley ein weiterer Treffer für Aarau. Kurz vor Ende des ersten Drittels verkürzte Sissach zum 3:2 Pausenstand.

Mit einem Doppelpack von Captain Bugmann startete das Team Aarau perfekt ins zweite Drittel. Die Wild Dogs verkürzten auf 5:3 und liessen jedoch einige Minuten später Bachmann alleine auf ihre Torhüterin ziehen. Die Chance nutzte Bachmann kaltblütig aus. Die erste Strafe des Spiels erhielten die Sissacher. Es waren jedoch nicht die Aarauerinnen, die zuerst trafen sondern die Gäste nach einem Freistoss. Huser sorgte dafür, dass die Adlerinnen doch noch in Überzahl ein Tor erzielten. Kurz vor Schluss liess das Heimteam einen weiteren Treffer zum 7:5 Pausenstand zu.

Im dritten Drittel starteten die Gäste eine Aufholjagd und gingen sogar zum ersten Mal in der Partie in Führung. Die Aarauer Damen fanden keine Mittel in der Offensive und liessen zu viele Abschlüsse zu. Zwanzig Sekunden vor Schluss erlöste Sa. Zollinger das Team und die Fans und glich zum 8:8 aus.

Es kam zur Verlängerung. Die Aarauerinnen fanden wieder besser ins Spiel und waren das stärkere Team. Chance gab es jedoch auf beiden Seiten. Die Torhüterin Wehrli zeigte tolle Paraden und nach sieben Minuten schoss Zobrist das Team Aarau ins Glück.

Team Aarau II – TV Wild Dogs Sissach 9:8 n.V. (3:2, 4:3, 1:3, 1:0), Schachenhalle, Aarau. 30 Zuschauer. SR Suter. Tore: 2. S. Zollinger (M. Zobrist) 1:0. 8. A. Bugmann 2:0. 11. M. Kappeler-Wirz 2:1. 14. A. Bachmann (Y. Bieri) 3:1. 19. J. Tanner (L. Imhof) 3:2. 21. A. Bugmann 4:2. 25. A. Bugmann (S. Huser) 5:2. 27. L. Imhof (J. Tanner) 5:3. 31. A. Bachmann 6:3. 37. C. Cairoli 6:4. 38. S. Huser (A. Bachmann) 7:4. 40. C. Cairoli (M. Kappeler-Wirz) 7:5. 41. A. Thommen (J. Tanner) 7:6. 48. C. Cairoli 7:7. 58. C. Cairoli 7:8. 60. S. Zollinger 8:8. 68. M. Zobrist (S. Zollinger) 9:8.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Team Aarau II. 1mal 2 Minuten gegen TV Wild Dogs Sissach.

Team Aarau II: J. Wehrli; A. Bugmann; A. Bachmann; A. Romer; S. Huser; S. Zollinger; E. Zeller; M. Zobrist; Y. Bieri; F. Frey.

TV Wild Dogs Sissach: L. BieliK C. Cairoli; J. Gschwind; L. Imhof M. Kappeler-Wirz; J. Tanner; A. Thommen

Herren 3 | Harte Flügelschläge – dann Senkrechtstart

Das Herren 3 Kleinfeldteam startete am Sonntag, nach dem Cup-Highlight Mitte August ebenfalls in die neue Saison. Mit einem Minimalkader reiste man nach Wohlen AG um endlich die Zertifikate mal zur Anwendung bringen zu können.

Im ersten Spiel traf man auf den STV Niederwil AG welcher uns völlig unbekannt war. Mit der klaren Ansage, nicht wie beim Cup den Beginn zu verschlafen, eröffneten wir das Skore bereits nach 30 Sekunden, nach einem Freistoss durch Hänni. Nach kurzer Freude entwischte im ersten Einsatz der Linie 2 ein Niederwiler der simpel einfach und lasermässig durch die Mitte angespielt werden konnte und eiskalt zum Ausgleich einschob. Danach merkten beide Mannschaften schnell, dass der Unparteiische frisch ab Presse, sein erstes Spiel leitete. Niederwil konnte sich leider das (in the) back checking nicht verkneifen und die Aarauer rieben sich immer mehr daran auf, dass dafür keine Strafen ausgesprochen wurden. So lag man zur Pause mit 5:2 im Rückstand.
Mit etwas ruhigerem Temperament starteten wir in den zweiten Umgang und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. Durch zwei Unachtsamkeiten lag Niederwil aber bis zur 27 Minute mit 5 Längen in Front. Nach einem Torhüter-Wechsel, was Angesicht der geringen Feldspielerauswahl die einzige Option war, versuchte man nochmal alles in die Waagschale zu werfen und den Rückstand aufzuholen. Mit zeitweise sehr hohem Druck der Adler konnte sich Niederwil nie sicher sein, das Spiel doch noch aus der Hand zu geben. Letztendlich wollte die Aufholjagd aber nicht mehr ganz gelingen und es fehlten drei Tore beim Abpfiff des Spiels. Wir trennten uns mit einem 10:7 und der damit missglückten Trikot-Einweihung.

Nach nur einem Spiel Pause, dem Nachrücken von Siegenthaler und einem minimalen Aufwärmprogramm starteten wir das zweite Spiel mit drei Linien und Doppeleinsätzen. So hätte man etwas mehr Spielraum, falls es ein erneut hartes Ringen gäbe, hiess es. Uns gegenüber stand die zweite Mannschaft der Oensingen Lions und damit auch ein paar bekannte Gesichter vom Cup-Fight. Die Marschrichtung war klar, nochmal gab es nicht solch eine Packung in den ersten vier Minuten. Gesagt und umgesetzt! Da war sie plötzlich, die Freude, die Unbekümmertheit und Präzision in den Abschlüssen. Die Adler legten nach den eingesteckten harten Flügelschlägen von Match 1 im zweiten Match in der ersten Hälfte einen regelrechten Senkrechtstart hin und überzeugten über alle drei Linien mit Spiel- und Skorer-Freude. Mit einem 11:1 konnten freundlichere aber trotz allem warnende Töne beim Pausendrink angeschlagen werden.
In der zweiten Hälfte gelang uns nicht mehr ganz alles, aber die Tore waren immer wieder schön herausgespielt. Als Richner in Minute 30 Hofmann das Tor überliess leuchtete ein 12:1 auf der Anzeigetafel auf. Leider konnte auch Hofmann den Shutout nicht realisieren. Aber mit einem erneuten Effort in den letzten Minuten gelangen uns nochmal vier Tore zum Endstand von 16:2.

Der Einsatzwille und die erbrachte Leistung über beide Spiele waren von allen Akteuren sehr erfreulich und machen Mut für die Heimrunde vom nächsten Sonntag. So konnten Wälchli und Lüscher ihre ersten Tore im Dienste des Herren3 notieren lassen und auch die beiden Torhüter welche im jeweiligen Spiel eingewechselt wurden, waren sofort mit ihren Paraden und einem guten Rückhalt im Spiel drin. Der Sieg im zweiten Spiel war zudem historisch, denn seit der Existenz des Herren 3 konnte kein Spiel gefunden werden, das höher ausfiel. Ob dies nur ein kurzer Höhenflug war, oder nun der vertikal Flug weiter verfolgt werden kann, wird sich in wenigen Tagen an der erwähnten Heimrunde zeigen, wenn der souveräne Leader Virtus Wohlen und die Mannen aus Kestenholz-Niederbuchsiten gegenüber stehen werden. Hopp Aarau.

STV Niederwil AG – Team Aarau III 10:7 (5:2, 5:5)
Team Aarau III – SC Oensingen Lions II 16:2 (11:1, 5:1)

Team Aarau: Hofmann (T), Richner (T/0/1); Hänni (1/0), Gysel (5/1), Lienhard (0/2), Lüscher (2/0), Metzger (3/3), Siegenthaler (2/1), Studer (5/1), Wälchli (5/2)

 

 

 

 

 

 

Verein | Einladung zur Generalversammlung

Die 27. Generalversammlung des Team Aarau findet am Freitag, den 27. August 2021 (um 19:30 Uhr) im Gasthof zum Schützen in Aarau statt.

Die Einladungen wurden zusammen mit dem Protokoll der letzten Generalversammlung per E-Mail an alle Mitglieder versandt. Aufgrund der Situation mit Covid 19 ist die Teilnahme auch in diesem Jahr freiwillig.

Damen 2 | Zahme Adlerinnen verlieren Duell gegen friedliche Löwinnen

Im Ligacup Frauen 1/32- Final vom Samstag 10.10.2020 unterliegen unsere Kleinfelddamen den höherklassierten Lions aus Oensingen.

Schon fast eine Herkulesaufgabe stand vor dem Team von Coach Romanowski. Dennoch wollte die Truppe gegen den Favoriten alles geben. Im Cup herrschen schliesslich andere Gesetze und es kann alles passieren, wie der CH-Cup der Männer wieder einmal eindrucksvoll bewies.

Schon fast überrascht über den zahmen Auftritt der Löwinnen im Startdrittel kamen auch die Adlerinnen nur sehr zaghaft ins Spiel. Die Abstimmung fehlte und die Spielzüge kamen nur langsam zum Vorschein. Dafür funktionierte die Defensivarbeit recht gut. In der 9. Minute tankten sich die Bieri-Twins durch die Oensinger Abwehr und Yumi konnte auf Zuspiel von Lara zum zwischenzeitlichen 2:1 Anschlusstreffer einnetzen. In Minute 15 war dann “Penaltytime”; gleich zwei Penalties, jeweils einer pro Team, wurden kurz nacheinander ausgesprochen. Die Löwin für Oensingen fackelte nicht lange und traf mit einem gezielten Schuss rechts oben in den Winkel. “Zolli” nahm sich für ihre Farben etwas mehr Zeit und versenkte ihren Penalty gekonnt, indem sie die Torhüterin ausspielte. Der 2:4 Pausenstand machte Mut und es lag sogar eine Überraschung in der Luft.

Einige Umstellungen in den Reihen der Aarauerinnen brachten mehr Drive aufs gegnerische Gehäuse, wobei der letzte Kick fehlte. Die (immer noch zu wenigen) Chancen häuften sich zwar, blieben jedoch allesamt ohne Ertrag. Naja, und wie das berühmte Zitat besagt: “Wer seine Chancen nicht nutzt…” Die Löwinnen ihrerseits waren da dank ihrer Schussqualität und dem Platz, den die Aarauerinnen ihnen gewährten, wesentlich effizienter.

Oensingen war, obschon des am Schluss klaren Ergebnisses von 2:11, nicht in allen Belangen klar überlegen! Aarau überstand unter anderem ein Unterzahlspiel geschickt und hielt die Oensinger Topspielerin lange gut in Schach. Sicher hat sich Oensingen für die Meisterschaftsrunde vom Sonntag etwas geschont und nicht alles gezeigt, was es könnte. Aarau indes hat unbewusst nicht das aufs Parkett legen können, wozu es eigentlich imstande wäre! Dennoch war es ein gutes Spiel mit tollem Einsatz bis zum Schluss! Wenn sich das Team noch besser findet und einzelne Unstimmigkeiten in den neu eingebauten Puzzleteilen wettgemacht werden können, stehen die Sterne für die weiteren Spiele in der Meisterschaft sehr gut!

TEAM AARAU:
Wehrli (T), Schönbächler (T), Bachmann, Barile, L.Bieri, Y.Bieri, Bugmann, Romer, Rutschmann, Zeller, Zollinger, Michaelis (Jun.), Truttmann (Jun.)

 

Herren 1 | So etwas wie das Bayern München des Schweizer Unihockeys in Aarau zu Gast

Nach dem überraschenden Cupsieg gegen Lok Reinach liefen die Drähte zwischen den Verantwortlichen des HSC Suhr Aarau und des Teams Aarau sofort heiss. Auf der Suche nach einem Heimspieltermin in einer Sporthalle, die dem nächsten Gegner gerecht zu werden vermag, stellte man rasch fest, dass Handball am 25.10. in der Schachenhalle angesagt ist. Dank des professionellen, effizienten und entgegenkommenden Engagements der Handballverantwortlichen des HSC Suhr Aarau sowie der Bereitschaft der Spieler des HC Hopfenperle und des HC Lenzburg war es möglich, dass das Handball-Spitzenteam des HSC und das Teams Aarau einen gemeinsamen Aargauer-Hallensportevent durchführen können. Das Team Aarau darf am 25.10. um 20.00 Uhr nach dem Meisterschaftsspiel des HSC Suhr Aarau gegen St. Otmar St. Gallen mit dem SV Wiler-Ersigen eine der besten Unihockey-Clubmannschaften der Welt empfangen.

Nach Duellen gegen die NLA-Teams Alligator Malans (2015), Rychenberg Winterthur (2016), Grasshoppers Club Zürich (2017) und Waldkirch St. Gallen (2019) sowie den NLB-Club Basel Regio (2018) reist das seit Jahren stärkste Team der Schweizer Unihockeyszene in der Schachenhalle an. Der SV Wiler-Ersigen, bisher einziger Schweizer Europacupsieger, führt in der Kaderliste aktuell mit Krister Savonen, Tatu Väänänen und Jonas Pylsy drei finnische Weltmeister und mehrere Schweizer Nati-Spieler. Auch der slowakische Torgarant Michal Dudovic sowie Jungtalent Radek Sikora werden Weltklasseformat in die Schachenhalle bringen. Orchestriert wird das Topkader vom bekanntesten Schweizer Unihockeytrainer Thomas Berger, der in früheren Jahren die Alligatoren aus Malans zu zahlreichen Titeln geführt hat, ehe er auch mit Wiler-Ersigen Titel an Titel reihen konnte. “Wer als Trainer über Jahre hinweg so erfolgreich ist und eine Mannschaft immer wieder aufs Neue motivieren und auch gestandene Weltklassespieler weiterbringen kann, beweist besondere Kompetenzen”, sind sich die Aarauer Trainer Roberto Micheli und Michael Hafner einig, die bei Trainerlegende Berger ihren J&S-Leiterkurs vor vielen Jahren absolviert haben. Unter der Ägide von Unihockeyteamchef Marco Staldegger, sowohl im Handball als auch im Unihockey ein äusserst versierter Fachmann, und Vizepräsident Michi Züttel haben es die Verantwortlichen des Teams Aarau zusammen mit der Führung des HSC Suhr Aarau geschafft, die Ausgangslage für einen richtig tollen Sportanlass zu schaffen. Es ist nur zu hoffen, dass Covid19 den Sportbegeisterten nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. Zu sehr freut man sich auf die Duelle Studer gegen Väänänen, Stark gegen Pylsy und Mäder gegen Dudovic oder Stoltenberg gegen Savonen und Lacerda gegen Sikora. Gewinnen kann an einem solchen Anlass eigentlich nur der Sport; die Adler werden alles daran setzen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen! Für manch einen Aarauer dürfte diese Affiche eine der wichtigsten oder die wichtigste überhaupt in der persönlichen Unihockeykarriere sein!

Anpfiff ist um 20.00 Uhr am 25.10.2020 in der Schachenhalle Aarau.

Informationen zum Ticketing etc. folgen im Laufe des Tages.

Maskenpflicht, “Mindful Check-In”, TWINT

Vieles ist anders in dieser Saison, so herrscht in den Hallen etwa Maskenpflicht ab 12 Jahren und Registrierungspflicht. Das Team Aarau bietet dafür an den Heimspielen ab sofort eine App an. Ausserdem kann man neu in der Cafeteria auch bargeldlos bezahlen.

Ab den nächsten Heimspielen vom Samstag, 3. Oktober 2020 benutzt das Team Aarau – als Alternative zur physischen Liste – die kostenlose App “Mindful Check-In”, mit der sich die Zuschauer registrieren können. Die Registrierung mit der App funktioniert so:

Schritt #1
Lade die Mindful App herunter.

Schritt #2
Gebe deine persönlichen Kontaktdaten ein und bestätige deine Handynummer via SMS-Verifizierung.

Schritt #3
Scanne mit deiner Kamera den beim Eingang aufgehängten QR-Code, um einzuchecken.

Schritt #4
Checke beim Verlassen der Halle nach dem Spiel wieder aus.

Die verschlüsselten Daten werden 14 Tage lang gespeichert und dann gelöscht.

Ausserdem kann der Hotdog ab sofort auch mit dem Handy bezahlt werden. Neben Bargeld wird in der Cafeteria neu nämlich auch TWINT akzeptiert. Die Zahlung mit TWINT läuft wie folgt ab:

Schritt #1
Öffne die TWINT-App und tippe auf das QR-Code-Symbol. Scanne den QR-Code-Sticker.

Schritt #2
Gebe den Totalbetrag ein und bestätige die Zahlung.

Schritt #3
Zeig dem Cafeteria-Personal die Zahlungsbestätigung auf deinem Handy.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus und das Schutzkonzept für die Saison 2020/21 gibt’s hier: https://www.swissunihockey.ch/index.php?cID=4003