An der zweiten Meisterschaftsrunde traf das Team Aarau auf den Tabellendritten White Indians Inwil-Baar und den Tabellenvierten Buccaneers Sellenbüren.

 

In der ersten Partie gegen die kampfstarken White Indians wollte sich kaum ein sehenswertes Unihockeyspiel entwickeln. Die Aarauer verschliefen die erste Halbzeit komplett, begingen ungewohnt viele kleine Fehler und waren in der Offensive zu kompliziert und umständlich. Mit der nötigen Härte kamen die Innerschweizer immer besser ins Spiel und gingen auch verdient in Führung. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und dem steten Glauben, irgendwann doch noch zu reüssieren, gelang dem Team Aarau kurz vor Schluss durch den aggressiven Mathias Romer immerhin noch der Ausgleich, nachdem es die favorisierten Indianer verpasst hatten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Da beide Teams ihre zweiten Spiele gewannen und nach dem 2. Spieltag mit 7 Punkte die Tabelle der Gruppe 6 anführen, stellte sich die Partie nachträglich als Spitzenkampf heraus. Punkto Einsatz und Kampf war sie dies bestimmt, technische Finessen und saubere Spielzüge waren leider selten zu sehen.

In der zweiten Partie begann das Team Aarau konzentrierter und auch engagierter. Nach einer schweren Verletzung von Lukas Romer im ersten Match mussten die Blöcke erneut umgestellt werden. Die Spieler bewiesen dabei die nötige Flexibilität und brauchten keine lange Angewöhnungszeit an neue Mitspieler. Aarau konnte immer wieder in Führung gehen, musste dem offensiv starken Gegner aber einige schöne Spielzüge zugestehen. Insbesondere das 2. Tor von Sellenbüren war schön herausgespielt. Chai Keller hielt Aarau mit einigen Paraden im Spiel, und vorne war die Effizienz im Vergleich zum ersten Match deutlich verbessert. In einer entscheidenden Phase des Spiels beim Stand von 1:1 sprang – wie so oft – Captain Dominic Studer mit einer willensstarken Einzelaktion in die Bresche und erzielte das 2:1 für Aarau. Das 7:3 für Aarau fiel letztlich zu deutlich aus.

Die Adler tun gut daran, die nächsten Wochen weiter seriös und exakt zu arbeiten, um die Fehler im Aufbauspiel zu minimieren. Einfache Spielzüge und die nötige Präzision, bisweilen sogar der Kampfgeist, der gegen Alligator Malans schlicht fantastisch war, fehlten an diesem Wochenende zu oft.

Für das Team Aarau spielten:

Mäder; Keller Chai; Hofmann, Meer; Wassmer, Lacerda; Studer (1/0), Romer Lukas, Stoltenberg (1/0); Maurer Andres (0/1), Maurer Marc (2/1), Romer Mathias (2/1), Berner (1/1), Keller Cirill (1/0), Struja, Kohler, Widmer.